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Ex-Häftling wird im Gefängnis zum Bitcoin-Millionär

Münzen mit dem Aufdruck „Bitcoin“ stehen und liegen auf einem Tisch. Ein Rosenheimer ist jetzt mit dieser Kryptowährung zum Millionär geworden.
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Münzen mit dem Aufdruck „Bitcoin“ stehen und liegen auf einem Tisch. Ein Rosenheimer ist jetzt mit dieser Kryptowährung zum Millionär geworden.

Rosenheim – Nach über vier Jahren im Gefängnis ist ein Rosenheimer mittlerweile nicht nur wieder frei, sondern auch superreich.

Denn kurz vor seinem Haftantritt investierte der 38-Jährige Geld in die Kryptowährung Bitcoin.

2015 wurde der bereits vorbestrafte Rosenheimer vor dem Landgericht Traunstein zu vier Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt. Laut des Nachrichtenportals bild.de soll er Hunderte Kunden abgezockt haben, indem er Elektro-Artikel in einem Online-Fake Shop anbot, Geld dafür kassierte, aber die Ware nie verschickte.

Poker-Gewinneangelegt

Seine Beute wurde von den Strafbehörden einkassiert. Allerdings hatte der bereits Vorbestrafte noch etwas Geld von Poker-Gewinnen auf der Seite und investierte vor Haftbeginn in Bitcoins. Während seiner Zeit hinter Gitter ging der Kurs der Kryptowährung durch die Decke. „Damals lag der Kurs bei knapp über 300 US-Dollar“, sagte der Rosenheimer der Bild-Zeitung. Inzwischen ist ein Bitcoin rund 55 000 US-Dollar wert und das Vermögen des Rosenheimers stieg auf über eine Million Euro an.

Die Behörden konnten auf den Gewinn nicht zugreifen, „die liegen in gut verschlüsselten Krypto Wallets“, erklärt der 38-Jährige. Dieser hat sich inzwischen nach Süditalien abgesetzt, genießt sein Leben und sein Vermögen könnte noch weiter anwachsen.

Klage gegenden Freistaat

Denn er will den Freistaat Bayern auf rund 400 000 Euro Schadensersatz verklagen. Ein Brief aus dem Gefängnis, in dem er den Freistaat Bayern beleidigt, ist nach seiner Auffassung ungerechtfertigt geöffnet worden – die Hafterleichterungen fielen weg. Und es sieht gut aus für den Ex-Häftling: Das Bundesverfassungsgericht (BVG) in Karlsruhe hat seiner Verfassungsbeschwerde wegen des abgefangenen Briefes letzte Woche stattgegeben. Markus Zwigl

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