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LKZ Prien zeichnet für Projekt verantwortlich

Erste Ergebnisse aus der Brennertransit-Umfrage liegen vor: Das sind die Erkenntnisse

Wie gelingt es, mehr Güter auf die Schiene zu bringen und damit die Anwohner entlang der staugeplagten A8 zu entlasten? Ein Projekt soll zu dieser Frage mögliche Antworten erarbeiten.
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Wie gelingt es, mehr Güter auf die Schiene zu bringen und damit die Anwohner entlang der staugeplagten A8 zu entlasten? Ein Projekt soll zu dieser Frage mögliche Antworten erarbeiten.

Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (VBW) hat sich im Projekt „Klimafreundlicher Brennertransit“ zum Ziel gesetzt, Möglichkeiten für eine Verlagerung auf die Schiene aufzuzeigen. Erste Ergebnisse des vom Bayerischen Verkehrsministerium geförderten Projekts zeigen nun, wo angesetzt werden muss.

Prien – „Unternehmen verzichten wegen der längeren Transportzeiten, teils unpünktlichen Güterzügen und hohen Kosten im Kombinierten Verkehr häufig auf die Verlagerung auf die Schiene. Wir brauchen daher nicht nur einen schnelleren Streckenausbau und mehr Terminalkapazitäten, sondern auch eine Verbesserung bei Kostenstrukturen und transparentere Informationsmöglichkeiten, um die Logistikplanung zu erleichtern“, so eine Forderung von Betram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der VBW. „Dabei muss ein Ausgleich zwischen Mobilitätsbedarf und Umweltschutz stattfinden.“

Den Ergebnissen der Umfrage zufolge wird die Route über den Brenner von den meisten Unternehmen der verladenden Industrie- und Handelsunternehmen weiterhin aufgrund ihrer Kürze favorisiert. Jedoch sehen sich die Unternehmen in ihrem Tagesgeschäft mit Blockabfertigungen, Staus und Baustellen sowie einem allgemein hohen Verkehrsaufkommen konfrontiert.

„Wir müssen weiter gemeinsam an der Bewältigung des Brenner-Transits durch eine stärkere Verlagerung von der Straße auf die umweltfreundlichere Schiene arbeiten“, teilte Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter mit. „Denn es geht einerseits um den Schutz des sensiblen Alpenraumes und der Anwohner des gesamten Korridors zwischen München und Verona und anderseits um die Aufrechterhaltung des Wirtschaftsverkehrs und erträgliche Arbeitsbedingungen für die Lkw-Fahrerinnen und -fahrer.“

Das Projekt führt das Logistik-Kompetenz-Zentrum (LKZ) Prien durch. Ergebnis werden unter anderem konkrete Handlungsempfehlungen sein.. LKZ-Geschäftsführerin Dr. Petra Seebauer: „Die Umfrage sowie die Gespräche mit verladenden Unternehmen zeigen, dass eine deutliche Erhöhung von Qualität, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit auf der Schiene gefordert wird, genauso aber auch ein enges Zusammenspiel der beiden Verkehrsträger Straße und Schiene sowie insgesamt zwischen allen beteiligten Akteuren.“

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