Ermittlungsgruppe gegründet: Kripo und PI Rosenheim gemeinsam gegen Einbrüche

Die Einbruchsspuren sind gesichert, eine Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Verwertbare Ergebnisse aus den Spuren gibt es vermutlich nicht vor Januar.
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Die Einbruchsspuren sind gesichert, eine Ermittlungsgruppe ins Leben gerufen. Verwertbare Ergebnisse aus den Spuren gibt es vermutlich nicht vor Januar.

Zwei Einbrüche in Kitas innerhalb von drei Tagen waren zu viel: Die Rosenheimer Polizei bündelt ihre Kräfte, geht jetzt gemeinsam auf die Jagd nach Einbrechern in Kitas, Bäckereien, Getränkemarkt.

Von Sylvia Hampel

Stephanskirchen/Rosenheim – Die Zeit drängte etwas beim Einbruch in die Kita Regenbogen in Stephanskirchen. Nicht bei dem oder den Einbrechern, die in der Nacht zum Dienstag einstiegen, sondern bei der Polizei. „Wir mussten in der Früh schnell und trotzdem sehr gründlich arbeiten, denn es war klar, dass Eltern und Kinder bald kommen“, so Jürgen Thalmeier, Leiter des Ermittlerteams.

Spuren sichern, bevor die Kinder kommen

Und vorher sollten möglichst viele Spuren gesichert sein. Denn dass das eine oder andere neugierige Zwergerl mal nachschauen würde, was die Polzisten denn so treiben, das war abzusehen.

Auf Büros konzentriert

Der oder die Täter haben sich laut Thalmeier auf die Büros konzentriert, die Gruppenräume nur gestreift, „denen ging‘s ums Bargeld“. Auf ihrem Weg durch die Kita seien sie brachial vorgegangen. Die Kindergartenleiterin hat derzeit ein Büro ohne Tür.

Kitas sind leichte Ziele

Am Dienstagnachmittag verständigten sich Kripo und Inspektion Rosenheim darauf, eine Ermittlungsgruppe einzurichten. Denn am Wochenende war in eine Kita in Aising eingebrochen worden. Das Vorgehen war insofern vergleichbar, als das der oder die Täter über die Rückseite einstiegen, „da sind sie unbeobachtet und Kindergärten sind meist nicht mit Alarmanlagen oder Bewegungsmeldern gesichert“, so Thalmeier.

Spurenauswertung dauert

Zusätzlich zu den Kita-Einbrüchen nehmen die Ermittler auch die Einbruchserie in Bäckereien und in einen Stephanskirchner Getränkemarkt unter die Lupe. Aussagekräftige Ergebnisse sind laut Thalmeier erst in zwei bis drei Wochen zu erwarten. Es sei denn, es melden sich noch Zeugen.

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