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Ein neuer Lebensabschnitt beginnt

„Jetzt mach ma Feierabend“: Mittelschule Eiselfing verabschiedet erfolgreichen Abschlussjahrgang

Strahlende Gesichter bei den Abschlussschülern in Eiselfing.Rieger
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Strahlende Gesichter bei den Abschlussschülern in Eiselfing.Rieger
  • Karlheinz Rieger
    VonKarlheinz Rieger
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Ab in die Zukunft: Die Mittelschule Eiselfing hat die Absolventen verabschiedet – in einem stimmungsvollen Festakt. Die jungen Leute sind, so zeigten sich die Redner überzeugt, gut gerüstet für das weitere Leben.

Eiselfing – „Jetzt mach ma Feierabend.“ Das verkündeten nicht nur die 16 Schüler und vier Schülerinnen der Mittelschule in ihrer Präsentation bei der Schulabschlussfeier im Sanftl-Saal. Um diesen Begriff rankten sich auch die meisten Wortbeiträge, mit denen wieder ein erfolgreicher Jahrgang aus den Gemeinden Eiselfing, Schonstett und Amerang auf die nächste Etappe des Lebensweges geschickt wurde.

95 Prozent der Absolventen verließen die Schule dabei mit dem Qualifizierenden Abschluss, Dominik Hintermeier, der Schülersprecher, als Bester mit einem Schnitt von 1,7.

Jetzt geht es in die weite Welt

Dass man auf dem weiteren Lebensweg wohl besser nicht ganz alleine unterwegs sein, sondern sich Gott als verlässlichem Begleiter und gutem Hirten auf dem Weg anvertrauen sollte, daran erinnerten Robert Randl und Christian Sigl zunächst in der kirchlichen Feier, welche von der Rhythmusgruppe Eiselfing-Amerang musikalisch feierlich umrahmt wurde.

Im Sanftl-Saal zog dann die Schulfamilie bei der offiziellen Entlassfeier im familiären Rahmen eine Bilanz der vergangenen Jahre. Schulleiterin Nadine Sauer lobte die versammelte Abschlussklasse dabei als stabile homogene Gruppe, die stolz auf sich und das Erreichte sein könne. „Jetzt schicken wir euch in die weite Welt, haben euch zusammen mit euren Eltern auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet, erwachsen sein müsst ihr nun aber ganz alleine“, so Sauer.

Dazu gab es eine Reihe von guten Wünschen für die Zukunft in einen ungewissen Lebensabschnitt voller Risiken aber auch voller Chancen. Alle könnten aber jetzt einen kurzen Feierabend, eine Ruhezeit nach getaner Arbeit, genießen.

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An die ungewöhnliche Schulzeit mit Distanzunterricht, Homeschooling Schnelltests und Maskenpflicht in den letzten Jahren erinnerte Mittelschulverbandsvorsitzender Georg Reinthaler. Dass sie die Herausforderungen angenommen und trotz widriger Rahmenbedingungen die Chancen genutzt hätten, darauf könnten alle stolz sein, betonte er.

„Ihr seid in eurer Generation jetzt mit am Zug, auf die kommenden Entwicklungen zu reagieren und Verantwortung zu übernehmen. Dabei sollte jeder auf seine Stärken vertrauen und nach positiven Grundsätzen leben, denn Zukunft könne man am besten voraussagen, wenn man sie selbst gestalte“, zitierte Reinthaler dabei Alan Kay.

Mathe, Technik und Sport waren die Lieblingsfächer des besten Eiselfinger Abschlussschülers Dominik Hintermeier aus Bergham. Trotz eines Unfalls vor der letzten Quali-Prüfung schaffte er einen 1,7 Notenschnitt. Als Elektriker im Bereich Energie- und Gebäudetechnik geht er jetzt den nächsten Ausbildungsabschnitt an. Erinnern wird er sich dabei gerne an die ganze Schulfamilie, die immer zusammengehalten habe, an die gemeinsamen Aktionen zu Ostern oder im Fasching sowie seine Zeit als Schülersprecher. Positiv an der Corona-Zeit während des Homeschoolings sei für ihn gewesen, dass man lernte, selbstständiger zu werden.

Das man künftig viele Entscheidungen treffen werde, vielleicht auch mal falsche, auf dem Weg, die eigenen Träume zu verwirklichen, stellte Klassensprecher Korbinian Wein fest. Er hoffe für alle auf gutes Gelingen in der Zukunft.

Eine erholsame Zeit wünschte Elternbeiratsvorsitzende Michaela Scholtysik der Abschlussklasse. Nach bewegter, lehrreicher aber auch stressiger und verrückter Corona-Zeit, käme ein wenig Ruhe gerade recht. Der bekannte Verabschiedungsgruß „Bis morgen!“ solle aber auch daran erinnern, dass auch jeder Feierabend einmal ende.

Bewegte Worte von Stefan Eder, dem langjährigen Lehrer

Sichtlich bewegt verabschiedete Stefan Eder seine allererste Abschlussklasse, in der er schon in der sechsten Jahrgangsstufe unterrichtet hatte und die letzten drei Jahre als Klassenleiter tätig war. Er habe sich immer auf alle verlassen können. Positiv gestimmt erinnerte er an die gemeinsamen Projekte in der Schulzeit und die Abschlussfahrt nach Wien. Schließlich gab es im Sanftl-Saal traditionell die Zeugnisse und Büchergutscheine für die Schulbesten, bevor mit einem gemeinsamen Abschlussessen der nächste Lebensabschnitt unwiderruflich für alle begann.

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