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Schwere Einsätze für Bergwacht Brannenburg: Ausflügler stirbt auf der Biberhöhe und verletzter Bub

Der verunglückte Bub musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Bergwacht Brannenburg
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Der verunglückte Bub musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Bergwacht Brannenburg
  • Barbara Forster
    vonBarbara Forster
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Die Bergwacht Brannenburg hatte in den vergangenen Tagen mehrere Einsätze zu bewältigen. So hatte sich am Sonntag, 13. Februar, kurz vor 14 Uhr, ein achtjähriger Bub beim Schlittenfahren am Heuberg schwere Kopfverletzungen zugezogen, nachdem er unterhalb der Daffnerwaldalmen mit einem Baum kollidierte.

Brannenburg – Wie die Brannenburger Polizei auf Nachfrage mitteilte, stammt der Junge aus dem Landkreis Ebersberg. Mit mehreren Einsatzkräften und dem Bergwacht-Notdienst hat die Bergwacht den Achtjährigen versorgt. Per Rettungshubschrauber wurde der Junge in ein Krankenhaus geflogen. Die Familie des Jungen wurde vom Kriseninterventionsdienst (KID) der Bergwacht betreut. Auf Nachfrage erklärte der stellvertretende Bereitschaftsleiter der Bergwacht, Leonhard Pichler, dass der Zustand des Kindes nach dem Wissensstand der Bergwacht „stabil“ sei.

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An gleicher Stelle ist am Freitag, 12. Februar, gegen 14 Uhr eine 71-Jährige aus dem Landkreis Miesbach mit ihrem Schlitten gestürzt. Sie erlitt an Rücken und Beinen Prellungen. Auch sie wurde von der Bergwacht Brannenburg versorgt und im Tal an den Landrettungsdienst übergeben.

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Des Weiteren verlor eine 74-jährige Spaziergängerin aus dem südlichen Landkreis Rosenheim laut Bergwacht Brannenburg am Mittwoch, 10. Februar, kurz vor 16 Uhr auf der Biberhöhe in Brannenburg zunächst das Bewusstsein und verstarb kurze Zeit später im Klinikum. Die alarmierten Einsatzkräfte versucht noch, zusammen mit dem Notarzt der Bergwacht Brannenburg Reanimationsmaßnahmen einzuleiten. Auch Einsatzkräfte des Landrettungsdienstes und ein weiterer Notarzt waren vor Ort. RE

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