Einreise endet in der JVA

Großkarolinenfeld/Oberaudorf - Am Dienstag hat die Rosenheimer Bundespolizei einen Pakistani und einen Iraker in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Beide waren auf richterliche Anordnung hin in Haft gegangen. Den Iraker hatten Rosenheimer Schleierfahnder im Nachtzug von Rom nach München auf Höhe Großkarolinenfeld kontrolliert. Weil sowohl der irakische Pass als auch das griechische Visum gefälscht waren, zeigte ihn die Bundespolizei wegen unerlaubter Einreise und Urkundenfälschung an. Der Haftrichter ordnete für die Vergehen eine Geldstrafe in Höhe von 500 Euro an. Da er diese nicht begleichen konnte, musste der Iraker ersatzweise eine 100-tägige Freiheitsstrafe antreten. Der Pakistaner ging den Fahndern auf der Autobahn von Kufstein in Richtung Rosenheim ins Netz. Die Beamten kontrollierten die Insassen eines Pkws. Von den fünf Personen der Reisegruppe konnten sich alle ordnungsgemäß ausweisen - bis auf einen jungen Mann. Er gab an, aus Pakistan zu stammen. Wegen unerlaubter Einreise erhielt er eine Strafanzeige. Er wurde inhaftiert, damit laut Polizei seine "Zurückschiebung sichergestellt werden kann".

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