Erstes "Meilensteingespräch" zum Euregio-Seniorenprojekt in Flintsbach

Einmalig im Inntal

Grenzüberschreitendes Treffen im Mehrgenerationenhaus Flintsbach zum Euregio-Projekt "Tagesbetreuung für alterskranke Menschen" (von links): die geschäftsführende Pflegedienstleiterin des CSW, Monika Kaiser-Fehling, Flintsbachs Bürgermeister und Vorsitzender des CSW Wolfgang Berthaler, Euregio-Inntal-Geschäftsführer Magister Walter Weiskopf sowie CSW-Verwaltungsrat Johann Weiß mit der neuen Euregio-Interreg Broschüre.  Foto re
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Grenzüberschreitendes Treffen im Mehrgenerationenhaus Flintsbach zum Euregio-Projekt "Tagesbetreuung für alterskranke Menschen" (von links): die geschäftsführende Pflegedienstleiterin des CSW, Monika Kaiser-Fehling, Flintsbachs Bürgermeister und Vorsitzender des CSW Wolfgang Berthaler, Euregio-Inntal-Geschäftsführer Magister Walter Weiskopf sowie CSW-Verwaltungsrat Johann Weiß mit der neuen Euregio-Interreg Broschüre. Foto re

Flintsbach/Brannenburg/Kufstein - "Die demografische Entwicklung, immer stärkere Veränderungen in den Familienstrukturen und im Kostenwesen, machen es notwendig, neue Wege in der Versorgung hilfs- und pflegebedürftiger Menschen zu gehen". Auf dieser Grundintension basiert das grenzüberschreitende Euregio-Projekt "Mehrgenerationenhaus Flintsbach - Tagesbetreuung" mit den Partnern Österreichisches Rotes Kreuz Kufstein und Christliches Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach (CSW).

In dem im Inntal einmaligen Projekt sollen den ganzen Tag über alterskranke Personen fachgerecht betreut werden und somit in vielen Fällen auch eine Entlastung der Angehörigen stattfinden.

Vor einem Jahr waren die Verhandlungen in Kufstein unter Führung von Euregio- Geschäftsführer, Magister Walter Weiskopf, ÖRK-Bezirksgeschäftsführer Harald Bachmeier und CSW-Verwaltungsrat Johann Weiß zum Abschluss gekommen (wir berichteten). Jetzt fand im neu eröffneten Mehrgenerationenhaus Flintsbach ein "Projekt-Meilensteingespräch" statt.

Dabei hob Euregio-Geschäftsführer Weiskopf das gelungene Mehrgenerationenhaus, die fachgerechte Konzeption und Pflegeleistung hervor. Besuche des österreichischen Kooperationspartners Österreichisches Rotes Kreuz Kufstein und ein Bürgermeistertreff mit österreichischen Bürgermeistern sollen künftig das grenzüberschreitende Projekt noch weiter beleben. Erste Anfragen aus Österreich - zum Beispiel aus Erl - zeigten, dass Bedarf aus dieser Region bestehe. Das Österreichi-sche Rote Kreuz Kufstein, das eine breit gefächerte Gesamtversorgung anbiete, habe noch Ressourcen im Leistungsbereich Fahrdienst. Gerade diese können in das Projekt gut miteingebracht werden. Abgestimmte Schulungen der Betreuerinnen, thematisch passende Vortragsreihen mit Pressearbeit dies- und jenseits der Grenze würden weiter ausgebaut.

Zuschuss aus dem Kleinprojektefonds

Unter genauer Einhaltung der EU-Förderrichtlinien wird die finanzielle Unterstützung laut Weiskopf über den Kleinprojektefonds der Euregio-Inntal bis zu einem Betrag von 15000 Euro erfolgen. Der Vorsitzende des Christlichen Sozialwerks (CSW) und Flintsbachs Bürgermeister Wolfgang Berthaler bedankte sich für das bisher Geleistete, dabei besonders bei Pflegedienstleiterin Monika Kaiser-Fehling, der zuständigen Mitarbeiterin für Zuschussabrechnung Irmi Rieder, Verwaltungsrat Johann Weiß und Euregio- Geschäftsführer Weiskopf. Die nächste "Meilensteinbesprechung" soll in einem halben Jahr stattfinden. re

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