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Ein Staatsminister als Lektor

Warum sich Staatskanzleileiter Florian Herrmann beim Katholischen Männerverein Tuntenhausen wohlfühlt

Pater Dr. Ulrich Dobhan OCD im intensiven Gespräch mit dem Leiter der Staatskanzlei, Dr. Florian Herrmann, das Adolf Dinglreiter und Landrat Otto Lederer (Zweiter von rechts) interessiert verfolgen.
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Pater Dr. Ulrich Dobhan OCD im intensiven Gespräch mit dem Leiter der Staatskanzlei, Dr. Florian Herrmann, das Adolf Dinglreiter und Landrat Otto Lederer (Zweiter von rechts) interessiert verfolgen.
  • VonRainer Nitzsche
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Der katholische Männerverein Tuntenhausen lud zu seiner traditionsreichen Herbstwallfahrt in die Basilika von Tuntenhausen. Zelebrant war Pater Dr. Ulrich Dobhan OCD. Zur Überraschung der vielen Teilnehmer fungierte Gastredner Dr. Florian Herrmann beim Festgottesdienst auch als Lektor.

Tuntenhausen – In seiner Predigt warf Dobhan, ein unbeschuhter Karmelit und ehemals Prior im Karmelitenkloster Maria Magdalena in Würzburg, die Frage auf, was im Leben der Menschen heute wirklich notwendig ist zum Leben, und wie viel Überflüssiges man glaubt zu brauchen.

Ob es wirklich immer noch mehr, und mehr braucht, was man gerne besitzen möchte, m Gegensatz zu dem, was wirklich nützlich ist, was vielleicht angenehm ist und was überflüssig ist. Viele Menschen würden im Überfluss leben. Doch alles, was überflüssig ist, fehlt dem Anderen, fehlt dem Nächsten.

Eingeigelt in die eigene Welt?

Dabei stellte er die Frage, ob wir so sehr an uns selbst denken und in unserer eigenen Welt eingeigelt sind, dass wir nicht mehr wahrnehmen, wo vielen Menschen heute das Lebensnotwendige fehlt. Vor allem, wenn man bedenke, welche Unmengen an Lebensmittel in Deutschland täglich vernichtet werden. Als Gastredner zur anschließenden Kundgebung im Gasthaus Schmid war Dr. Florian Herrmann, der Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, eingeladen. Er ließ keinen Zweifel, dass er sich im katholischen Männerverein sehr wohlfühle, wo doch seine Großmutter bereits Vorsitzende des Katholischen Frauenbunds war, und der Großvater jahrelang Chorleiter war. Außerdem habe er ja auch bis Ende seines Studiums in vielen Gemeinden Orgel gespielt.

Allerdings habe er es nie hinter den Altar gebracht, obwohl dies seine Großeltern sehr gerne gesehen hätten. Doch da habe ihm die Berufung gefehlt. In seiner Rede thematisierte er die Bedeutung der liberalen, freien Gesellschaft unter anderem angesichts des verheerenden Angriffskriegs von Russland in die Ukraine.

Vorstandswahl steht an

Landrat Otto Lederer informierte die Teilnehmer über eine noch in diesem Herbst bevorstehende Mitgliederversammlung, in der ein neuer Vorstand für den Männerverein gewählt werden würde.

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Staatsminister a. D. Dr. Marcel Huber hatte sein Amt in diesem Jahr aus familiären Gründen niedergelegt.

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