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Pressetermin im „ZeMuLi“

„Ein Miteinander schaffen“ – Neuer Volksmusikpfleger

Stellten den neuen Bezirks-Volksmusikpfleger Leonhard Meixner (Mitte) vor: Bezirkstagspräsident Josef Mederer und Bezirks-Kulturabteilungsleiterin Dr. Elisabeth Tworek.
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Stellten den neuen Bezirks-Volksmusikpfleger Leonhard Meixner (Mitte) vor: Bezirkstagspräsident Josef Mederer und Bezirks-Kulturabteilungsleiterin Dr. Elisabeth Tworek.
  • VonJohann Baumann
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„Leonhard Meixner heißt der neue Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern. Der 33-Jährige übernimmt ab sofort das Sachgebiet Volksmusikpflege im Zentrum für Volksmusik, Literatur und Popularmusik (ZeMuLi) des Bezirks Oberbayern in Bruckmühl. Er folgt auf Bernhard Achhorner, der aus persönlichen Gründen Ende September ausgeschieden war“ – so heißt es in einer Pressemeldung des Bezirks Oberbayern. Bei einem Pressetermin im „ZeMuLi“ wurde er jetzt offiziell vorgestellt.

Bruckmühl – Heute ist ein besonderer und guter Tag für die Volksmusik und fürs ZeMuLi und für Oberbayern, weil wir heute eine Persönlichkeit aus der Volksmusik raus vorstellen“, betonte Bezirkstagspräsident Josef Mederer eingangs. Meixner kenne die Eirichtung und sei fest in der Volksmusikszene verwurzelt. „Er ist ein Garant, dass die traditionelle Volksmusik gepflegt und auch die zukünftige Volksmusikpflege ins Auge gefasst wird“, unterstrich der Präsident.

Die Volksmusik sei noch nie statisch gewesen, sondern habe sich immer weiterentwickelt. „Leonhard Meixner ist aufgrund seiner Ausbildung an der Max-Keller-Schule, einer Einrichtung des Bezirks, bestens für die Funktion geeignet sei. „Wir sind fest davon überzeugt, dass wir die Aufgaben, die an uns herangetragen werden, bewältigen und das Zentrum stärken, sowohl personell als auch finanziell“ bekräftigte der Bezirkstags-Chef und fügte hinzu: „Wir müssen uns zukünftig auch interkulturelle Gedanken machen und trotzdem das Alte bewahren“.

Ausbildung in den Fächern Posaune, Gesang und Chorleitung

Der aus Vagen stammende und im Bruckmühler Ortsteil Götting wohnhafte neue Volksmusikpfleger schilderte anschließend seinen beruflichen Werdegang. „Ich stamme aus einer Musikanten-Großfamilie, bin in meiner Volksmusikausbildung ins Volksmusikarchiv hineingewachsen und war dort schon im Jugendalter als Sänger und Musikant bei Aufnahmen dabei“ berichtete er. An der Max-Keller-Berufsfachschule für Musik in Altötting absolvierte er seine Ausbildung in den Fächern Posaune, Gesang und Chorleitung. An der Hochschule für Musik in Nürnberg erwarb er ein Diplom als Musikpädagoge.

„Ich habe die Arbeit meines Vorgängers (Ernst Schusser/Anm. d. Red.) kennengelernt und seitdem eine große Leidenschaft für die authentische überlieferte Volksmusik“ bekannte er. „Im Fachbereich Volksmusik möchten wir schauen, was draußen passiert, mit allen Volksmusikanten in Kontakt bleiben und ein Miteinander schaffen - ich freue mich, ein Teil davon zu sein“ hob er hervor. Anzumerken ist noch, dass Leonhard Meixner in seinem „privaten musikalischen Umfeld“ das Musikprojekt „Cubaboarisch 2.0“ leitet. „Mit Leonhard Meixner ist das ZeMuLi-Führungsquartett wieder komplett“ erklärte Dr. Elisabeth Tworek, die Leiterin der Kulturabteilung des Bezirks Oberbayern.

Es werde von Dr. Katharina Baur geleitet und von Verena Wittmann als Archivleiterin und Matthias Fischer als Popularmusik-Beauftragten vervollständigt. „Wir sind damit stark aufgestellt und die vier Säulen Volksmusikarchiv, Literatur in Oberbayern, Popularmusik und Volksmusik sind bestens bedient“ konstatierte sie. Abschließend würdigte sie die Tätigkeit von Ernst Schusser, auf die aufgebaut werden soll. Als Höhepunkt der Vorstellung Meixners überraschte dieser die Anwesenden mit von ihm gedichteten Gstanzln, in denen er sein Aufgabengebiet gesanglich beschrieb ((Text siehe Kasten).

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