Ghanaer im Schnellverfahren zu 120 Tagen Gefängnis verurteilt

Dokumente waren gefälscht

Rosenheim/Flintsbach - Ein Ghanaer hat sich am Montag bei einer Polizeikontrolle auf der A 93 mit gefälschten Papieren ausgewiesen. Er musste noch am selben Tag ins Gefängnis.

Der Afrikaner fuhr in einem Reisebus mit polnischer Zulassung aus Österreich kommend in Richtung München. Auf Höhe Flintsbach stoppten Schleierfahnder den Bus und überprüften die Ausweise mehrerer Reisender. Darunter befand sich der Ghanaer. Die Beamten erkannten, dass sein italienischer Pass, seine Identitätskarte und die italienische Aufenthaltserlaubnis gefälscht waren. Der 25-Jährige wurde festgenommen und von der Bundespolizei wegen Urkundenfälschung und illegaler Einreise angezeigt. Aufgrund der klaren Sachlage beantragte die Staatsanwaltschaft beim Rosenheimer Amtsgericht die Durchführung eines "beschleunigten Verfahrens". Nur Stunden später wurde der Angeklagte zu einer Geldstrafe von insgesamt 1200 Euro verurteilt. Da er den Betrag nicht aufbringen konnte, trat er ersatzweise eine 120-tägige Freiheitsstrafe an. re

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