Diebesgut in der Chipstüte

Zwischen den Kartoffelchips fanden die Beamten der Grenzpolizei Gold, Schmuck und Einbruchswerkzeug. Polizei

Bad Feilnbach/Pleystein – Die Grenzpolizeiinspektion Waidhaus in der Oberpfalz nahe der tschechischen Grenze konnte am Donnerstag ein älteres Ehepaar aus Bad Feilnbach glücklich machen: Am Donnerstagvormittag waren sie Opfer eines Einbruchs geworden.

Nachmittags nahmen die Grenzpolizisten auf der A 6 kurz vor der tschechischen Grenze die drei mutmaßlichen Einbrecher fest und stellten das umfangreiche Diebesgut sicher.

Am Donnerstagvormittag drangen bis dahin noch unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster in das Haus der Geschädigten in Bad Feilnbach ein. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten kostbaren Schmuck der Familie, unter anderem einen Siegelring mit vor allem hohem ideellen Wert.

Die Einbrecher verursachten zudem einen Sachschaden von rund 700 Euro. Ihre Beute belief sich nach ersten Ermittlungen auf einen niedrigen vierstelligen Betrag. Gegen 14 Uhr fiel Fahndern der Grenzpolizeiinspektion Waidhaus auf der A6 bei Pleystein in Fahrtrichtung Tschechien dann ein weißer Opel mit ungarischem Kennzeichen auf. Das Fahrzeug war mit drei ungarischen Männern im Alter von 26, 28 und 37 Jahren besetzt. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten schließlich eine Chipstüte, die teilweise mit Gold, Schmuck und Einbruchswerkzeug gefüllt war.

Umfangreiche Überprüfungen ergaben schließlich Hinweise auf den Einbruch nur wenige Stunden zuvor in Bad Feilnbach. Außerdem verdichteten sichHinweise, dass die Männer am Mittwoch bereits versucht hatten, einen Opferstock in einer Kirche im Landkreis Starnberg aufzubrechen.

Mit diesen Erkenntnissen wurden die Männer vorläufig festgenommen. Die Polizeibeamten setzten sich mit den Opfern des Einbruchs in Bad Feilnbach in Verbindung, die ihren Schmuck identifizierten und die Information über die Sicherstellung des Diebesguts „überglücklich entgegennahmen“, wie die Polizei mitteilte.

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