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Hans Daxlberger geht in den Ruhestand

Der Personaldirektor verabschiedet sich aus der RoMed-Geschäftsleitung

Nach jahrzehntelangem Dienst wurde Personaldirektor Hans Daxlberger (Dritter von links) verabschiedet von (von links) Kaufmännischem Direktor Michael Müller, Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget und RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.
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Nach jahrzehntelangem Dienst wurde Personaldirektor Hans Daxlberger (Dritter von links) verabschiedet von (von links) Kaufmännischem Direktor Michael Müller, Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget und RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram.

Nach über 40 Jahren im Öffentlichen Dienst geht der Personaldirektor der RoMed-Kliniken Hans Daxlberger in den Ruhestand.

Rosenheim – Über 40 Jahre im Öffentlichen Dienst und davon mehr als 30 Jahre im Klinikum beziehungsweise dem RoMed Klinikverbund tätig war Hans Daxlberger.

Seine Laufbahn begann typisch für einen Beamten im gehobenen Dienst mit der Beamtenfachhochschule in München 1980. Auf sich aufmerksam machte er mit einem hervorragenden Abschluss als einer der Jahrgangsbesten in Bayern.

Mit dem Verwaltungsdiplom in der Tasche konnte die Karriere im Herbst 1983 beginnen. Gestartet im Personalamt der Stadt Rosenheim als Sachbearbeiter, lag schwerpunktmäßig die Betreuung der Auszubildenden und Beamtenanwärter in seinen Händen. Nach wenigen Jahren wurde er zum Stellvertreter des Amtsleiters bestellt.

Vielfältiges Aufgabenspektrum

Im Juli 1992 wechselte er in das damalige Städtische Krankenhaus Rosenheim und leitete den Bereich der allgemeinen Verwaltung und Organisation mit den Schwerpunkten Personalbemessung, Stellenbewertungen und interne Organisation. Im März 1993 folgte die Bestellung zum stellvertretenden Verwaltungsleiter.

Sein Augenmerk richtete sich neben Tarifangelegenheiten und Arbeitsrecht auf Bereitschafts- und Rufbereitschaftsdienste, Personalkostenentwicklung, Stellenbedarfsplanung sowie das Vertragswesen. Mehrere Rechtsformänderungen – über Eigenbetrieb und Kommunalunternehmen zur GmbH – begleitete er mit.

So vielfältig ein Krankenhausbetrieb nun einmal ist, so vielfältig entwickelte sich sein Aufgabenspektrum. Neben den umfangreichen Personalthemen erstreckte sich seine Zuständigkeit auch auf die Ausgestaltung von Kooperationsverträgen, die hausinternen Wirtschaftsdienste, das Versicherungswesen oder Grundstücksangelegenheiten.

Ausbildung liegt ihm am Herzen

Viele Meilensteine gibt es unter seiner Ägide, darunter die Inbetriebnahme des Personalwohnheims III, die Gründung der Kinderkrippe im Jahr 1995, der Aufbau der kinderärztlichen Versorgung im Landkreis Miesbach in Kooperation mit dem Krankenhaus Agatharied, die Gründung einer eigenen Schule für Operationstechnische Assistenten und in der Folge auch für Anästhesietechnische Assistenten oder die Gründung der eigenen MTRA-Schule.

Durch seine gesamte berufliche Laufbahn ziehen sich Themen rund um das Personal, gerade die Ausbildung lag ihm am Herzen getreu dem Motto: „Wo es geht, bilden wir unser Fachpersonal selbst aus!“

Mit der Fusion der ehemaligen Kreiskliniken Bad Aibling, Prien und Wasserburg mit dem Klinikum Rosenheim zum RoMed Klinik-Verbund im Jahre 2009 folgte die Ernennung zum Prokuristen und Personaldirektor. Sein Hauptinteresse legte er immer auf Gerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit.

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Seit 2019 laufen Umstrukturierungen, die mit einer stärkeren Dezentralisierung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten einhergehen. „Mit dem Wissen, dass ,alle meine Felder gut bestellt sind, kann ich mich nun mit gutem Gewissen verabschieden und an meine Nachfolgerin Lisa van Maasakkers übergeben“, sagte Daxlberger bei seiner Abschiedsfeier.

Der RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram dankte für sein „außerordentliches Engagement und vor allem die Empathie für die Bedürfnisse der Mitarbeiter“.

re/JF

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