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"Das muss die Miesbacher CSU klären"

Rosenheim/Miesbach - Das 120 000 Euro teure Fest, das sich der Miesbacher Landrat Jakob Kreidl zu seinem 60. Geburtstag zu großen Teilen vom eigenen Landkreis und der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee bezahlen ließ, ist nicht nur im Nachbarlandkreis Tagesgespräch. Bei einem Besuch von Edmund Stoiber in der Redaktion der OVB-Heimatzeitungen war deshalb auch Kreidl ein Thema. Der CSU-Ehrenvorsitzende hielt sich mit Kritik an seinem Miesbacher Parteikollegen allerdings zurück. "Ich möchte mich da gar nicht einmischen. Das muss die CSU in Miesbach klären." Eine Beschädigung der Gesamtpartei kann Stoiber nicht ausmachen: "Die CSU ist gesellschaftlich tief verankert." Er ist sich sicher, dass auch die Wähler dies so wahrnehmen. Einen Einfluss auf die Kommunalwahl in Bayern erwartet er nicht.

Sowohl Landrat Josef Neiderhell wie auch Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer haben in der laufenden Wahlperiode ebenfalls ihren 60. Geburtstag gefeiert. Bauer hatte am 18. April 2012 zu einem Stehempfang ins Rathaus geladen. Die Bewirtung zahlte Bauer privat, wie die Stadt auf Anfrage erklärte. Die Kosten für die 450 Einladungen, den Versand und die musikalische Umrahmung - zusammen 1962 Euro - übernahm die Stadt. Die Sparkasse war überhaupt nicht beteiligt. Bauer hatte statt Geschenken zu Spenden für den Verein "Pro Arbeit" aufgerufen. 41 323 Euro wurden so gesammelt. Die Oberbürgermeisterin hat zudem privat alle 957 Mitarbeiter der Stadtverwaltung eingeladen.

Neiderhell feierte am 20. Oktober 2009 mit einem Stehempfang im Landratsamt. Die Bewirtung durch die Amtskantine - 3000 Euro - zahlte Neiderhell aus seiner Privatbörse. Wenn nicht der Bürgermeister-Chor ein Ständchen gesungen hätte, wäre die Feier ganz ohne Musik abgelaufen. "Weder Landkreis noch die Sparkasse hatten irgendwelche Kosten", so Landratsamtssprecher Michael Fischer. Auch Neiderhell hatte um Spenden gebeten: Dabei kamen 36 000 Euro für die "Aktion für das Leben" zusammen. ku

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