+++ Eilmeldung +++

Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

Weltmeister von 1986 verstorben

Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

Diego Armando Maradona ist tot. Der Argentinier ist im Alter von 60 Jahren verstorben. Das …
Diego Maradona ist tot - Verband bestätigt: Fußball-Ikone mit 60 Jahren verstorben

Damit ein „weißer Fleck“ verschwindet

Freuen sich über das gemeinsame Projekt(von links): Philipp Bernhofer, Alois Glück, Gabi Feldmann, Stefan Scheck, Reinhilde Spies, Günther Pfaffeneder und Walter Richter. Hötzelsperger

Bernau – Was im Juni 2013 in enger Abstimmung mit dem Jakobus-Hospizverein Rosenheim gedanklich begann und mit einer großherzigen Spende in Höhe von rund 600 000 Euro von Lesern im Rahmen der OVB-Weihnachtsaktion 2017 stark gefördert wurde, das wird jetzt sichtbare Wirklichkeit: In Bernau haben die Bauarbeiten für das Chiemseehospiz begonnen.

Die Einrichtung soll, so die Verantwortlichen des eigens gegründeten Fördervereins Chiemseehospiz und des gemeinsamen Kommunalunternehmens Chiemseehospiz (gKU) bis zum Frühjahr 2020 fertig werden.

Direkt an der Baustelle machten sich der frühere Landtagspräsident Alois Glück, Vorsitzender des Fördervereins, Stefan Scheck als Beiratsvorsitzender der Chiemseehospiz gKU, Reinhilde Spies als stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins und stellvertretende Vorsitzende des gKU-Beirats, Gabi Feldmann als Vorsitzende des Hospizvereins Prien sowie Günther Pfaffeneder als Vorstandsvorsitzender der Chiemseehospiz gKU ein Bild vom Beginn der Spezialtiefbauarbeiten zur Bodenverbesserung in der Baumannstraße.

Bernaus Bürgermeister Philipp Bernhofer erinnerte an das „allzeit gute Mitei nander“ der vielen Beteiligten zugunsten eines Projekts, das mit zehn Betten und 30 Arbeitsplätzen Menschen am Ende ihres Lebensweges ein würdiges Dasein und eine liebevolle Betreuung geben möchte: „Das Haus inmitten der Wohnbebauung wird nicht nur für Bernau interessant und schön, sondern auch für die gesamte Region wichtig.“

Eine Einschätzung, die Alois Glück teilte: „Die Grundvoraussetzung, dass wir zum Bauen kamen, waren die gemeinsamen Bemühungen des Staates als Grundstücksbesitzer, der Gemeinde Bernau und den Menschen und Organisationen, die sich dem Hospiz-Gedanken verschrieben haben. Den Durchbruch schafften wir dann, als sich die Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein und Rosenheim zusammen mit der kreisfreien Stadt Rosenheim für ihre insgesamt 600 000 Einwohner zur Gründung der Chiemseehospiz gKU entschieden.“

Alle Entscheidungen fielen einstimmig

Als Vorstandsvorsitzender des Unternehmens und damit als Bauherr bedankte sich Günther Pfaffeneder dafür, dass im Rahmen des freiwilligen Zusammenschlusses von drei Landkreisen und der Stadt Rosenheim alle bisherigen Beschlüsse und Entscheidungen einstimmig fielen. „Aus der Bevölkerung hören wir nur positive Rückmeldungen, in Bayern hat sich der Hospiz-Gedanke prächtig entwickelt. Aber in unserer Region waren wir ein weißer Fleck auf der Hospiz-Landkarte“, so Pfaffeneder.

„In der gesamten Bundesrepublik ist es einmalig und einzigartig, dass sich vier Kommunen für ein solches Projekt zusammengeschlossen haben. In den letzten zehn bis 15 Jahren hat es einen humanen Aufbruch gegeben, was die Lebensgrundlagen und die Bedürfnisse der Menschen anbelangt“, kommentierte Glück das Bauvorhaben.

„Bei der Bevölkerung und Nachbarschaft von Bernau ist die Hospizbewegung in allen Altersgruppen angekommen“, sagte Bürgermeister Bernhofer. Dazu passe, dass bereits in diesen Tagen die erste Gesprächs- und Vorstellungsrunde von Pflege- und Hauswirtschaftskräften dank vieler Bewerber erfolgen könne.

Kommentare