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Inzidenzen in Stadt und Landkreis unter der 1000er-Marke

Corona-Zahlen in der Region Rosenheim unter Hotspot-Marke: Wann der Lockdown aufgehoben wird

Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
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Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Rosenheim – Die vierte Welle in der Region Rosenheim scheint ausgebremst, der Rückgang der Corona-Fallzahlen macht Hoffnung. Setzt sich das übers Wochenende fort, könnte der Lockdown bald zu Ende sein. Wir haben nachgefragt, wie es in Stadt und Landkreis weitergeht.

Update, 3. Dezember 12.28 Uhr

Die Region darf hoffen: Dass der Hotspot-Lockdown über Stadt und Landkreis bald ein Ende hat. Denn die 7-Tage-Inzidenz bewegt sich weiter unter dem Schwellenwert 1000. Stand Freitag, 3. Dezember, liegt der Landkreis bei 957 (+10 gegenüber Donnerstag), die Stadt bei 783 (+16 gegenüber Donnerstag). Zwar sind aufgrund von 531 Neumeldungen beide Inzidenzwerte gegenüber dem Vortag leicht angestiegen, doch verbleiben sie aktuell unter der Marke 1000.

Der regionale Lockdown fällt jedoch erst, wenn sich die Region den fünften Tag in Folge unter dem Schwellenwert bewegt. Für die Stadt Rosenheim wäre Tag 5 frühestens am Sonntag, 5. Dezember, erreicht. Der Landkreis würde am Montag, 6. Dezember, folgen, sollte die Inzidenz unter 1000 verbleiben.

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Lockdown-Ende am Dienstag

Gelockert wird jedoch erst mit einem beziehungsweise zwei Tagen Verzögerung, wie es seitens Stadt- und Kreisverwaltung heißt, sprich am Dienstag, 7. Dezember. Sowohl die Stadt Rosenheim wie auch der Landkreis werden, wie ihre Sprecher auf OVB-Anfrage betonen, am Montag das Unterschreiten an fünf Tagen in Folge „amtlich bekannt machen“. Die Aufhebung des Lockdowns tritt dann einen Tag später, am Dienstag, 7. Dezember, in Kraft. Womit ab diesem Tag Gastronomie, Sport- und Kulturstätten wieder öffnen dürften. Der Sprecher der Stadt Rosenheim, Christian Schwalm, ergänzt: „Sollte alles glatt gehen, wird Rosenheim zwar bereits Sonntag den fünften Tag in Folge die 1000 unterschreiten, wir werden aber bewusst erst Montag das Ganze amtlich bekannt machen, weil es für die Gastronomie so schnell sowieso nicht umsetzbar wäre.“

Erstmeldung, 2. Dezember

Die vierte Welle scheint ausgebremst zu sein: In der Region Rosenheim geht die 7-Tage-Inzidenz seit Tagen zurück – und hat Anfang Dezember erstmals wieder die Marke 1000 unterschritten. Die aktuellen Werte: 947 im Landkreis, 767 in der Stadt Rosenheim (Stand: 2. Dezember, 0 Uhr).

Wann geht der Lockdown zu Ende?

Das Unterschreiten der Marke 1000 bedeutet allerdings noch nicht, dass damit der regionale Lockdown zu Ende ist. Dazu muss fünf Tage in Folge die Inzidenz unter dem Hotspot-Schwellenwert liegen. Setzt sich die Tendenz in Stadt und Landkreis fort, könnte das bereits zum Beginn der neuen Woche der Fall sein.

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Vorläufiger Höhepunkt: Am 25. November wurden für Stadt und Landkreis Rosenheim jeweils über 1000 neue Ansteckungen an einem Tag registriert.

Scheitelpunkt der vierten Welle

Scheitelpunkt der vierten Welle war Donnerstag (25. November) mit Werten von 1468 für den Landkreis und 1271 für die Stadt Rosenheim. Seither sinken die Werte kontinuierlich. Die Zahl der täglich gemeldeten Neuinfektionen hat sich seitdem halbiert. Noch vor einer Woche meldete das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim 796 neue Corona-Fälle binnen eines Tages im Landkreis und 161 für die Stadt Rosenheim. Zuletzt bewegten sich die Neumeldungen bei 379 im Landkreis und 66 für die Stadt (2. Dezember).

Gesundheitsamt hält sich bedeckt

Zu den Gründen für den Rückgang will sich das Gesundheitsamt bislang nicht äußern. Auf OVB-Anfrage erklärte eine Sprecherin, es sei „derzeit noch zu früh für eine wirklich belastbare Aussage zu den Gründen der sinkenden Inzidenzen“.

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Viele Kitas betroffen

Entspannung kehrt offenbar an den Schulen ein. Hier geht die Zahl der Neuinfektionen insgesamt gesehen zurück. Neumeldungen liegen aktuell noch aus der Chiemsee Realschule Prien, der Wilhelm-Leibl-Realschule Bad Aibling und dem Karolinen-Gymnasium Rosenheim vor mit je vier Positiv-Fällen sowie aus der Grundschule Westerndorf St. Peter mit fünf Fällen. Hinzu kommen einzelne Schulen mit Einzelfällen.

Vermehrt betroffen sind aktuell Kindergärten und Krippen, darunter das Haus für Kinder Marquette in Prien mit zuletzt sechs Fällen, der AWO-Kindergarten Ramerberg mit fünf Fällen und der Kindergarten Stadtmäuse Rosenheim mit zwei Fällen. Hinzu kommt eine ganze Reihe Einzelfälle in Kitas, verteilt über die gesamte Region.

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