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Corona-Lagebericht für die Region Rosenheim

Corona-Lage in der Region Rosenheim bleibt entspannt - Neuinfektionen durch Reiserückkehrer

Die aktuelle Corona-Lage in der Region Rosenheim (Stand 15. Juli)
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Die aktuelle Corona-Lage in der Region Rosenheim (Stand 15. Juli)
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Die Corona-Lage in der Region Rosenheim ist weitgehend entspannt, die 7-Tage-Inzidenz bewegt sich im einstelligen Bereich. Was aufhorchen lässt: Etliche Neuinfektionen gehen offenbar auf Reiserückkehrer zurück - wobei die Bandbreite der Urlaubsländer groß ist.

Rosenheim – Nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen sich die Corona-Fallzahlen in der Region Rosenheim. Die 7-Tage-Inzidenz für die Stadt Rosenheim liegt aktuell bei 7,9, für den Landkreis bei 5,7 (Stand 16. Juli 0 Uhr). Insgesamt kamen im Wochenverlauf 20 Neumeldungen (Vorwoche 16) hinzu.

Urlaubsrückkehrer bringen Virus mit

Eine gewisse Rolle spielen dabei Urlaubsrückkehrer: Sechs Infektionen ließen sich laut dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim im Zeitraum seit dem 1. Juli auf die Reiseländer Italien, Ungarn, Griechenland, Kolumbien und Spanien zurückverfolgen. Aus Schulen und Kitas wurden indes keine neuen Infektionsübertragungen gemeldet.

Tests aufgrund von Symptomen

Die Fälle wurden laut der Behörde überwiegend entdeckt aufgrund des Auftretens von Symptomen (ca. 47 Prozent), bei Reihentestungen (zwölf Prozent) und Testungen im Rahmen der Kontaktpersonennachverfolgung (18 Prozent).

Einschätzung von Dr. Wolfgang Hierl

„Erfreulicherweise befindet sich das Infektionsgeschehen in Stadt und Landkreis weiterhin auf einem stabilen Plateau mit nur wenigen täglich gemeldeten Fällen. Die tägliche 7-Tage-Inzidenz bewegt sich weiterhin im einstelligen Bereich. Allerdings steigen die Fallzahlen der letzten Tage tendenziell leicht an. Wir beobachten das Infektionsgeschehen sehr genau“, berichtet Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes.

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Ansteckungen im privaten Umfeld

Infektionsübertragungen ereignen sich laut der Behörde weiterhin überwiegend im privaten Umfeld, das 39 Prozent, und der Freizeit, die 22 Prozent der bekannten Infektionsursachen ausmacht. In medizinischen Einrichtungen erfolgten zuletzt sechs Prozent und am Arbeitsplatz elf Prozent Ansteckungen.

Keine Infektionen mehr in Heimen

Als Lichtblick sieht das Gesundheitsamt, dass seit Langem kaum mehr Infektionen bei Bewohnern von Heimen auftreten. So wurde dem Gesundheitsamt lediglich ein Fall eines positiv getesteten Mitarbeiters in einem Heim gemeldet. „Dies ist ein großer Erfolg der Impfungen in den Einrichtungen. Es besteht aber weiterhin Bedarf, Mitarbeiter zu motivieren, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen“, so Hierl.

Impfquote in der Region Rosenheim

Die Region Rosenheim liegt bei der Corona-Impfung weiter zurück.

Was die Impfquote anbelangt, liegt die Region weiter hinter dem bayern- und bundesweiten Schnitt zurück. Ihre Erstimpfung haben bislang 162.715 Bürger erhalten, was eine Quote von 50,08 Prozent ergibt (Bayern: 57,5; Deutschland: 59,5 Prozent). Zweitimpfung: 39,36 Prozent in der Region (127.882 Bürger); Bayern 43,4 und Deutschland 45,3 Prozent.

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Die Corona-Lage in der Region

In Stadt und Landkreis sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 17.897 Fälle von Covid-19 aufgetreten (Landkreis: 13.953, Stadt: 3944). Der Anteil der Fälle seit 1. Juni bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Altersgruppe zwischen 15 und 34 Jahren beträgt mit 46 Prozent fast die Hälfte, über drei Viertel der Fälle (78 Prozent) liegen im Alterssegment zwischen 15 und 59 Jahren. Die Gesamtzahl der in Zusammenhang mit dem Coronavirus Verstorbenen ist mit 529 Personen im Vergleich zur Vorwoche nicht weiter angestiegen.

Wieder Virus-Varianten entdeckt

Bislang wurden dem Gesundheitsamt 3082 Fälle (Landkreis 2350, Stadt 732) (8. Juli: 3078) einer bestätigten besorgniserregenden Variante gemeldet. Unter den vier Neumeldungen war ein Fall der indischen Delta-Variante, die übrigen Fälle: britische-/Alpha-Variante.

Die Lage in den Kliniken

Die Lagen in den Kliniken: Insgesamt 29 Covid-19-Patienten (8. Juli: 35) werden aktuell in Stadt und Landkreis in den Kliniken stationär behandelt, davon vier Patienten (zuletzt fünf) auf Intensivstation.

Sonderimpftage im Landkreis Rosenheim für alle ab zwölf Jahren

Der Landkreis bietet, neben der weiterhin bestehenden Möglichkeit einer Impfung im Impfzentrum oder bei niedergelassenen Ärzten, ab dem 1. August Sonderimpftage für alle ab zwölf Jahren in vier Gemeinden an. Die Sonderimpfaktionen finden jeweils von 9 bis 16 Uhr an den folgenden Tagen statt:

1. August: Prien am Chiemsee, in der Aula der Franziska-Hager-Mittelschule sowie im Wartesaal auf dem Hafengelände der Chiemsee-Schifffahrt.

2. August: Wasserburg, in der Badria-Halle (Alkorstraße 14).

6. August: Raubling, in der Gemeindehalle (Rosenheimer Straße) und Kolbermoor, im Mareissal (Rosenheimer Straße).

Geimpft wird zum einen mit dem Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson, der für Personen ab 18 Jahren geeignet ist; hierbei ist nur eine Impfung erforderlich.

Darüber hinaus steht auch das mRNA-Vakzin von Biontech/Pfizer für Personen ab zwölf Jahren zur Verfügung; hierbei sind zwei Impfungen notwendig. Auch Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren können in Begleitung eines Sorgeberechtigten geimpft werden.

Die Zweitimpfung kann, je nach Wunsch, nach drei Wochen entweder wieder in der Gemeinde, oder nach drei bis sechs Wochen im Impfzentrum erfolgen. Der Zweitimpftermin wird entsprechend mit dem Impfling vor Ort vereinbart. Nach Möglichkeit wird um eine vorherige Registrierung unter https://impfzentren.bayern und die Mitnahme des Personal- und Impfpasses gebeten. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig.

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