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Schiefe Corona-Lage im Landkreis Rosenheim

Corona-Zahlen für die Region Rosenheim rauschen in den Keller - diese Panne steckt dahinter

Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
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Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Die Corona-Zahlen für die Region Rosenheim rauschen seit drei Tagen geradezu in den Keller. Sie sind inzwischen sogar weit unter der Marke 1000 angelangt. Doch der Jubel ist noch zu früh. Denn mit den Fallzahlen geht es nicht mit rechten Dingen zu. Das sind die Gründe.

Rosenheim – Was beim täglichen Blick auf die Dashboards des Robert-Koch-Instituts (RKI) für erleichtertes Lächeln gesorgt haben mag, erweist sich nun als Trugschluss: Die Corona-Fallzahlen, vermeldet aus dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim, sind verfälscht. Der Grund: eine Datenpanne.

Technische Probleme

Das Gesundheitsamt Rosenheim erklärte sich am Freitag (4. März) folgendermaßen: Aufgrund eines „technischen Problems beim Abruf von elektronischen SARS-CoV-2-Labormeldungen“ könnten keine aktuellen Zahlen geliefert werden - ebenso nicht die seit bald zwei Jahren übliche Wochenübersicht zur Corona-Lage in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Massiver Rückstau

„Wir wissen, dass es einen massiven Rückstau bei den Meldungen gibt“, teilte ein Sprecher der Behörde mit und verwies darauf, dass die derzeitigen veröffentlichten Fallzahlen „mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht dem tatsächlichen Infektionsgeschehen“ entsprechen. Und weiter: „Eine seriöse Einschätzung der Infektionslage ist aktuell nicht möglich“, so der Sprecher.

Schon einmal eine Daten-Panne

Bereits im Herbst vergangenen Jahres, Ende November 2021, hatte die Region Rosenheim schon einmal mit einer Daten-Panne rund um die Corona-Zahlen für Aufsehen gesorgt: Damals waren die Fallzahlen nicht korrekt ans RKI übermittelt worden, weshalb Rosenheim mit dem lokalen Lockdown um einen Tag verschont worden war. Zu diesem Zeitpunkt galt bei Überschreiten der Marke 1000 ein Lockdown für den jeweiligen Landkreis/kreisfreie Stadt.

Inzidenz im Keller

Stand Freitag (4. März) hatte die Behörde die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis mit 828,3 und für die Stadt mit 756,4 angegeben. Für den Landkreis Rosenheim verzeichnet das Gesundheitsamt für den Freitag (4. März) 33 Neuinfizierte, für die Stadt Rosenheim sieben neue Fälle. Ähnliche Daten für den Vortag: Am Donnerstag (3. März) sackte die Inzidenz bereits auf 1108 für den Landkreis und 906 für die Stadt Rosenheim; bei 63 und 25 Neumeldungen - ebenfalls eine unrealistische Zahl. Denn noch in der Vorwoche hatte das Gesundheitsamt 778 neue Fälle im Landkreis und 102 für die Stadt Rosenheim zu vermelden (25. Februar).

Weiter in den Keller ging es am Samstag (5. März): mit einer Inzidenz von 583 für den Landkreis (+49 Neumeldungen) und 627 für die Stadt Rosenheim (+11 Neumeldungen).

Viele Corona-Tote

Obwohl in der Vorwoche die Zeichen bereits auf einsetzende Entspannung standen, da die Region den Höhepunkt der Omikron-Welle bereits hinter sich hat, schreckte zuletzt dennoch die vergleichsweise hohe Zahl an Corona-Toten (17 binnen einer Woche) auf.

Eigenverantwortliche Quarantäne

Die Behörde bittet aufgrund der technischen Schwierigkeiten diejenigen Personen, die einen positiven Corona-Laborbefund erhalten, sich derzeit eigenverantwortlich in Quarantäne zu begeben. Darüber hinaus werden sie seitens des Gesundheitsamtes ersucht, ihre engen Kontaktpersonen auch außerhalb der Familie (darunter Freundeskreis, Arbeitsstätte) über das erhöhte Ansteckungsrisiko zu informieren und sie zu bitten, ihre sozialen Kontakte für 14 Tage nach dem letzten Kontakt auf das Notwendigste zu reduzieren, kontinuierlich im Kontakt zu anderen Personen eine Maske zu tragen und sich testen zu lassen.

Detaillierte Informationen und Handlungsanweisungen für SARS-CoV-2-Infizierte, Kontaktpersonen und Verdachtspersonen sind auf der Homepage des Landratsamtes unter www.landkreis-rosenheim.de/covid-19 eingestellt.