Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Corona-Lage in der Region Rosenheim

Omikron-Welle schwächt sich ab - doch die Zahl der Corona-Toten ist weiter hoch

Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
+
Die Corona-Lage in der Region Rosenheim.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
    schließen

Die Omikron-Welle klingt in der Region Rosenheim weiter ab, die Zahlen sind rückläufig. Einzige Ausnahme: Die Zahl der Corona-Toten ist in Stadt und Landkreis nach wie vor hoch. Eine Altersgruppe ist besonders betroffen.

Rosenheim – Die Corona-Lage in der Region Rosenheim entspannt sich weiter. Zuletzt wurden binnen einer Woche 2045 neue Fälle für Stadt und Landkreis Rosenheim gemeldet – 200 weniger als noch in der Vorwoche. Rückläufig ist auch die 7-Tage-Inzidenz für die Region: Der Landkreis lag am Freitag, 13. Mai, bei 648,4, die Stadt Rosenheim bei 547,3 (Vorwoche: Landkreis 708,8; Stadt 610,2).

Regionale Hotspots

Zu den regionalen „Hotspots“ zählen diese Woche neben der Stadt Rosenheim mit 358 Neuinfektionen binnen einer Woche Feldkirchen-Westerham mit 125 Corona-Fällen, Kolbermoor mit 116, Bad Aibling mit 108 und Wasserburg mit 102 Neuinfektionen. „Schlusslichter“ in der Region sind Gstadt und Schonstett mit zwei beziehungsweise drei Fällen - und die Mini-Gemeinde Chiemsee mit null Infektionen.

Wenig PCR-Tests

Aus dem Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim heißt es zu aktuellen Lage: Das Infektionsgeschehen ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich abgeschwächt, die aktuelle Welle klingt weiterhin ab. Die Behörde warnt jedoch weiter davor, dass in vielen Fällen kein PCR-Test mehr durchgeführt wird, was zu einer Unterschätzung der tatsächlichen Infektionszahlen führen könne.

Die Corona-Neuinfektionen in der Region Rosenheim binnen einer Woche (seit 6. Mai; Stand 13. Mai).

Viele Corona-Tote

Vergleichsweise hoch ist nach wie vor die Zahl der seitens des Gesundheitsamtes registrierten Corona-Toten: sieben an oder mit Covid-19 Verstorbene in dieser, acht in der Vorwoche.

Sechs der zuletzt Verstorbenen waren laut der Behörde über 80 Jahre alt, eine Person zwischen 60 und 80. Vier der verstorbenen Personen waren in einem Heim betreut worden.

Gesamtzahl der Corona-Toten

Die Gesamtzahl der offiziell registrierten Corona-Toten in der Region seit Pandemiebeginn vor über zwei Jahren erhöht sich damit auf 854, davon 40 im Alter von unter 60 Jahren, 562 über oder gleich 80.

Die Lage in den Kliniken

Nach wie vor hoch ist die Belastung in den Kliniken. In den Romed-Kliniken befanden sich Stand Freitag, 13. Mai, 50 Patienten auf der Covid-Normalstation, davon 41 bestätigte und neun Verdachtsfälle. Hinzu kommen zwei Covid-Intensivpatienten, beiden müssen invasiv beatmet werden. „Corona beschäftigt uns weiterhin, auch mit Personalausfällen“, sagte Romed-Sprecherin Elisabeth Siebeneicher im OVB-Gespräch. Hinzu kämen Patienten, die wegen einer anderen Diagnose behandlungsbedürftig sind und gleichzeitig einen positiven SARS-CoV-2-Nachweis haben.

Die Lage in den Altenheimen

In den Heimen in Stadt und Landkreis ist seit dem letzten Wochenbericht die Zahl der Infektionen bei Bewohnern und Mitarbeitern weiterhin erhöht. Betroffen waren in dieser Woche insgesamt 24 Alten- und Pflegeheime (Vorwoche: 28). In fünf Einrichtungen (Vorwoche: 8) ereigneten sich dabei Ausbrüche mit jeweils fünf und mehr Fällen bei Bewohnern. Corona-positiv waren diese Woche laut Gesundheitsamt insgesamt 92 Bewohner (Vorwoche: 150) und 69 Mitarbeiter (Vorwoche: 90). Sieben Heimbewohner mussten hospitalisiert werden (Vorwoche: 6).

Integrationshort betroffen

Auch Kindertagesstätten sind weiterhin von Corona-Infektionen betroffen. Zuletzt musste eine Gruppe des Integrationshorts der Stiftung Attl in Wasserburg geschlossen werden.

Die Impfquote in der Region Rosenheim im bayern- und bundesweiten Vergleich.

Weiter unter dem bundesweiten Durchschnitt liegt die Impfquote in der Region Rosenheim: mit 64,55 Prozent Erstimpfungen (bundesweit 78 Prozent) und 66,27 Prozent Zweitimpfungen (inklusive Johnson&Johnson; bundesweit 76 Prozent).

Aktuell können impfwillige Bürger ab fünf Jahren im Impfzentrum in Rosenheim geimpft werden. Eine Registrierung ist unter www.impfzentren.bayern sowie in Ausnahmen telefonisch unter 08031/365 8899 möglich. Auf diesen Wegen können Termine für Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen vereinbart werden. Daneben können im Impfzentrum auch Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarung durchgeführt werden.

Kommentare