Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Am Beginn der fünften Welle

Region Rosenheim in der Tabelle der Corona-Hotspots immer noch weit vorn

Seit bald 20 Monaten unter Druck: Mitarbeiter in den Kliniken im Landkreis klagen über die Dauerbeanspruchung. Foto: Romed
+
Seit bald 20 Monaten unter Druck: Mitarbeiter in den Kliniken im Landkreis klagen über die Dauerbeanspruchung.
  • Michael Weiser
    VonMichael Weiser
    schließen

Es rollt die Herbstwelle an, doch noch sind die Kapazitäten am Romed-Klinikumsverbund nicht überlastet. Das könnte sich ändern, wenn die Corona-Pandemie mit dem Herbst nochmals Fahrt aufnimmt. Ohnehin gehört die Region zu den Hotspots.

Rosenheim – Die fünfte Welle hat womöglich schon begonnen, das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim warnt angesichts steigender Infektionszahlen vor dem nächsten Höhepunkt der Corona-Pandemie. In den Kliniken des Romed-Verbundes schlägt sich der Anstieg der 7-Tage-Inzidenz noch nicht nieder.

Romed-Klinikum: Im September war die Belastung noch höher

Insgesamt werden nach Auskunft von Sprecherin Elisabeth Siebeneicher 18 Menschen stationär behandelt, davon sechs auf der Intensivstation. Im September sei die Belastung höher gewesen, da habe man auch Patienten in andere Standorte abverlegen müssen. Allerdings war schon bei den Wellen zuvor festzustellen gewesen, dass sich ein Anstieg bei den Inzidenzzahlen erst mit Verzögerung von über einer Woche in den Kliniken niederschlägt. Allerdings haben Mediziner des Verbunds schon wiederholt von einer Erschöpfung des Personals durch die andauernde Beanspruchung gewarnt.

Erneut viele neue Corona-Fälle an den Schulen in der Region

Vor allem aus den Schulen werden wieder viele neue Fälle gemeldet. 15 Fälle waren es am Montag, 13 waren am Freitag dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Die Schulen haben somit ihren Anteil an der Pandemie-Entwicklung.

Nach wie vor gehört der Südosten Oberbayerns zu den Hochinzidenzgebieten in Deutschland. Traunstein mit einer 7-Tageinzidenz von 250 ist der am stärksten betroffenen Landkreis, der Landkreis Rosenheim findet sich mit 221,2 auf Platz fünf. Die Stadt Rosenheim liegt mit 158,8 auf dem achten Platz.

Derweil werben Stadt und Landkreis für die Impfkampagne. Das Impfzentrum ist täglich von 8 bis 17 geöffnet. Eine Registrierung mit Terminvereinbarung ist nicht nötig, spart aber eventuell Wartezeiten.

Vor allem Risikopatienten etwa mit Immunkrankheiten und ältere Menschen haben die Möglichkeit, ihren Impfschutz im Impfzentrum auffrischen zu lassen. Die Kandidaten auf die Drittimpfung können sich im zentralen Online-Impfportal des Freistaats ohnehin keinen Termin geben lassen, sie sollten einfach ohne Anmeldung kommen. Zwischen zweiter und dritter Impfung ist allerdings eine Frist zu beachten, je nach Alter oder Schwere der Immunerkrankung.

Mehr zum Thema

Kommentare