Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Meinung

Corona-Politik: Versagen auf ganzer Linie

-
+
-
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
    schließen

Die Pleite-Serie in der Corona-Politik auf Bundes- und Landesebene setzt sich fort – und das inzwischen ziemlich genau ein Jahr. Die Leidtragenden: immer wieder die betagte Generation.

Noch in der Hochphase der ersten Welle fehlte es vielerorts an Schutzausrüstung und Masken, auf dass sich das Virus ungestört in Heimen und Pflegeeinrichtungen ausbreiten konnte. Dem folgte ein Sommer der Untätigkeit. Konzepte, wie man die Senioren schützen könnte: Fehlanzeige.

Zweite Welle trifft wieder die Heime

Kaum schwappte im Herbst die zweite Welle übers Land, traf es wieder die Verwundbarsten. Bei Massenausbrüchen in Heimen und Kliniken.

Lesen Sie zum Thema:

Impfzentrum Rosenheim: Impfwillige müssen Schlangestehen bei Frost und Frühlingssonnne

Die erhoffte Impfung? Auch hier eine Pleite auf ganzer Linie. Von Mitte Dezember an standen die kommunalen Impfzentren samt mobiler Teams bereit – doch die ersten Vakzine tröpfelten erst nach Weihnachten ein. Der Fortschritt seither: mäßig.

Versagen der Corona-Politik in Bildern

Wochen später wird das Versagen einmal mehr in kläglichen Bildern deutlich: lange Warteschlangen vor dem Impfzentrum Rosenheim. Lauter betagte Damen und Herren, viele weit über 80. Mal mit Stock, mal mit Rollator – schutzlos, die einen bei eisiger Kälte, die anderen der prallen Frühlingssonne ausgesetzt. Von einer Sitzgelegenheit ganz zu schweigen. Sie, die zumindest die technischen Hürden zur „so fortschrittlich“ digitalen Impfanmeldung gemeistert haben, die nun unter keinen Umständen den lange ersehnten Termin verpassen wollen.

Währenddessen stünden die Hausärzte in den Startlöchern, könnten impfen, in ihren Praxen, bei Hausbesuchen – dürfen aber nicht.

Die Politik sieht dem Impf-Chaos zu

Und die Politik: Sieht einmal mehr zu, anstatt zu handeln, verstrickt sich einzig in Parteigeplänkel. Ihre Glaubwürdigkeit opfert sie offensichtlich leichten Herzens – in diesem Fall zu Lasten der Alten.

Mehr zum Thema

Kommentare