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Polizei löst Versammlungen auf

Corona-Mahnwache in Rosenheim: 70 Anzeigen, eine Festnahme

Die Polizei musste in Rosenheim auf mehreren Plätzen nicht angemeldete Versammlungen auflösen.
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Die Polizei musste in Rosenheim auf mehreren Plätzen nicht angemeldete Versammlungen auflösen.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Bei der Corona-Mahnwache am Mittwoch (21. April) ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Teilnehmern und der Polizei gekommen. Ursache war offenbar, dass sich die Teilnehmer entgegen der Anmeldung nicht auf dem Ichikawa-Platz versammelt hatten. Insgesamt gab es 70 Anzeigen und eine Festnahme.

Rosenheim – Nach Schilderungen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, sind die Versammlungsteilnehmer bei Ankunft auf dem Ichikawa-Platz wie auch über einen Messengerdienst aufgefordert worden, sich an mehrer Orten der Rosenheimer Innenstadt zu begeben. Die Gründe hierfür sind unbekannt. Der Veranstalter der Mahnwache begründet dies damit, dass die Fläche auf dem Ichikawaplatz eingezäunt gewesen sei, man sich aber nicht habe „einpferchen“ lassen wollen.

Polizei nimmt Personalien auf

Ausschnitte aus Chatverläufen, die der Redaktion vorliegen, bestätigen, dass sich die Teilnehmer auf die Innenstadt verteilt hatten. Die Polizei habe gegen 19.15 Uhr knapp 60 Personen auf dem Max-Josefs-Platz angetroffen, 30 im Bereich des Rathauses und sechs am Salingarten. Da diese Versammlungen nicht beim Ordnungsamt angezeigt waren, schritten die Beamten ein: Am Rathaus nahm die Polizei von 27 Personen die Personalien auf.

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Alle hätten mit Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsrecht zu rechnen, eine weitere Person zudem mit einer Anzeige wegen Beleidigung eines Ordnungshüters. Die Beteiligten seien der Aufforderung der Polizei gefolgt und hätten den Platz vor dem Rathaus alsbald verlassen.

Lautsprecherdurchsagen ohne Erfolg

Bei der Versammlung auf dem Max-Josefs-Platz habe sich eine Teilnehmerin als Verantwortliche zu erkennen gegeben. Entgegen der Anweisung der Polizei, die Zusammenkunft aufzulösen, forderte sie nach Angaben der Polizei ihre Mitstreiter dazu auf, vor Ort zu bleiben.

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Auch Lautsprecherdurchsagen der Polizei, sich vom Max-Josefs-Platz zu entfernen, seien die Teilnehmer nicht nachgekommen. Erst als die Beamten auch hier die Personalien der Personen aufnahmen, hätten diese ohne Weiteres den Max-Josefs-Platz verlassen.

Ältere Frau „weggeschleppt“?

Derweil kursiert in besagtem Messengerdienst das Gerücht, die Polizei habe eine ältere Frau vom Max-Josefs-Platz „weggeschleppt“. Diesen Vorfall kann das Polizeipräsidium Oberbayern Süd nicht bestätigen. Zwar habe es vor Ort ein gewisses Gerangel und eine Festnahme gegeben. Bei letzterer hätten die Beamten indes einen Mann in Gewahrsam genommen und nach Feststellung seiner Identität wieder ziehen lassen.

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