7-Tage-Inzidenz geht zurück

Corona-Lage in der Region Rosenheim: Fallzahlen stabilisieren sich weiter

In Vollverkleidung auf der Covid-Station. Das ist auch an den Romed-Kliniken an der Tagesordnung.
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In Vollverkleidung auf der Covid-Station. Das ist auch an den Romed-Kliniken an der Tagesordnung.
  • Rosi Gantner
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Die Corona-Fallzahlen scheinen sich in der Region Rosenheim weiter zu stabilisieren. Die 7-Tage-Inzidenz geht sowohl in Stadt (197) als auch Landkreis (229) zurück. Die Romed-Kliniken zeigen sich weiterhin gerüstet, auch was die Intensivpatienten angeht.

Rosenheim – Am Freitag war die 7-Tage-Inzidenz (Fälle pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen) noch bei einem Wert von 260 für die Stadt und bei 266 für den Landkreis. Seither gingen die Zahlen weiter zurück: auf einen aktuellen Inzidenzwert von 197 für die Stadt und 230 für den Landkreis Rosenheim (Stand 16. November, 0 Uhr).

Kaum Neumeldungen

Im Vergleich zum Vortag (Sonntag) gab es für die kreisfreie Stadt Rosenheim nur eine Neumeldung, für den Landkreis 11 (Stand 16. November, 0 Uhr). Allerdings sind im Landkreis übers Wochenende zwei weitere Todesfälle – mit oder an Covid-19 verstorben – hinzugekommen.

Wieder Schulen betroffen

Betroffen sind indes wieder zahlreiche Schulen und Kindertageseinrichtungen. Je einen positiven Fall meldet das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim für: die Hohenau Grund- und Mittelschule Neubeuern, „KiWest“ Westerham, den Kindergarten Schonstett, die Grundschule Amerang und das Kinderhaus Sonnenschein Hochstätt. Ebenfalls mit je einem Fall betroffen: die Waldorfschule Rosenheim, die Grundschule Prutting, die Johann-Rieder-Realschule Rosenheim, die Realschule Wasserburg, das Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim, die Stiftung Attl, die Grundschule Pfaffing, die Justus-von-Liebig Schule Heufeld und die Berufsschule Bad Aibling. Alle engen Kontaktpersonen wurden unter Quarantäne gestellt.

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Die Lage in den Kliniken

Gerüstet für den Fall, dass die Zahl der Covid-Intensivpatienten ansteigen sollte, fühlen sich die Romed-Kliniken Rosenheim. Wie eine Sprecherin auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen erklärte, sei die Belegung mit Covid-Patienten auf den Normalstationen im Wesentlichen stabil, auf den Intensivstationen langsam ansteigend. Die Kapazitäten im Intensivbereich sind der Sprecherin zufolge derzeit ausreichend sowohl hinsichtlich der Betten wie auch beim Intensivpersonal.

Zusammenarbeit im Rettungsdienstbereich

Zudem finde eine enge Zusammenarbeit mit allen Kliniken im Rettungsdienstbereich Rosenheim statt. Derzeit würden Covid-Patienten hauptsächlich an den Romed-Kliniken versorgt, so die Sprecherin.

Damit die Kapazitäten am Standort Rosenheim weiter ausreichen, habe man Ende vergangener Woche innerhalb des Romed-Verbunds einen Intensivpatienten vom Klinikum Rosenheim in die Klinik Wasserburg verlegt, berichtet Dr. Hanns Lohner, Ärztlicher Direktor und Romed-Pandemiebeauftragter. Überregionale Verlegungen seien derzeit noch nicht geplant.

Unterstützung gesucht

Die personelle Situation an den Romed-Standorten ähnle der Lage von fast allen Kliniken, ergänzt Lohner. „Die Pflegekräfte können Unterstützung gut brauchen – idealerweise haben Interessenten praktische Erfahrungen in der Kranken- oder Altenpflege.“

Interessierte können sich per E-Mail an die Romed-Kliniken wenden: pflege-covid@ro-med.de.

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Kapazität an Intensiv-Betten

Die aktuelle Kapazität an Intensivbetten in der Region lauf dem DIVI-Intensivregister: sieben Intensivpatieten im Romed-Klinikum Rosenheim, davon zwei invasiv beatmet. Kapazität: 39 Betten, davon 33 belegt, sechs Betten frei.

Im Landkreis Rosenheim sind laut DIVI zwei Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Kapazität: 68 Betten, davon 57 belegt, elf frei.

Insgesamt werden im Romed-Verbund mit seinen Standorten in Rosenheim, Bad Aibling, Wasserburg und Prien aktuell 52 Covid-Patienten stationär behandelt, wie eine Sprecherin auf Anfrage mitteilte (Stand 16. November).

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