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Zahlen noch auf niedrigem Niveau

Corona-Lage in der Region Rosenheim: Anstieg ausgebremst - Weiter Reiserückkehrer infiziert

Die Entwicklung der Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Rosenheim binnen einer Woche (seit 29. Juli).Klinger
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Die Entwicklung der Neuinfektionen in Stadt und Landkreis Rosenheim binnen einer Woche (seit 29. Juli).
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Der weitere Anstieg ist vorerst ausgebremst, die Corona-Lage in der Region Rosenheim scheint sich zu stabilisieren. Nach wie vor bringen zwar Reiserückkehrer das Virus mit zurück in die Heimat, doch die Zahl der Neuinfektionen pendelt sich auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau ein.

Rosenheim – Binnen einer Woche waren zuletzt 33 neue Corona-Fälle zu verzeichnen (Vorwoche: 41 ). Die 7-Tage-Inzidenz liegt für die Stadt Rosenheim aktuell bei 6,3 (Stand 5. August; Vorwoche am 29. Juli: 11) und im Landkreis bei 11,1 (29. Juli 13,0). Die gute Nachricht: Es kamen diese Woche keine weitere Corona-Toten hinzu. Deren Gesamtzahl bleibt mit 531 Personen gleich.

Reiserückkehrer, die das Virus „im Gepäck“ hatten.

Sorge der Behörde: Neuer Ausbruch?

Mit Sorge blickt man im Staatlichen Gesundheitsamt Rosenheim allerdings auf die aktuelle Meldung von Freitag mit insgesamt neun neuen Fällen im Landkreis. In diesem Zusammenhang würde nun ermittelt, ob dem ein Ausbruch zugrunde liege, heißt es dazu seitens einer Sprecherin.

Über 18.000 Corona-Fälle

Mit den Neumeldungen wurde in der Region nun auch die Marke von 18.000 Neuinfektionen überschritten. Damit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 18 001 Fälle von Covid-19 in Stadt und Landkreis Rosenheim aufgetreten (Landkreis: 14.042, Stadt: 3959).

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Viele Reiserückkehrer infiziert

Einen gewissen Anteil haben weiter die Reiserückkehrer: Acht der 33 Neuinfektionen in dieser Woche ließen sich auf Urlauber zurückführen. Die Reiseländer: Italien (+3), Spanien (+3), die Türkei und „sonstige Länder“, die von der Behörde nicht weiter aufgeschlüsselt wurden.

Impfdurchbruch bei 16,3 Prozent der Fälle

Seit 1. Juli sind 141 neue Fälle aufgetreten, die das Gesundheitsamt nach dem Impfstatus aufgeschlüsselt hat. Das Ergebnis: 87 Personen waren ungeimpft (61,7 Prozent), 24 waren entweder unvollständig geimpft oder die letzte Impfung lag weniger als 15 Tage zurück (17,02 Prozent). In 30 Fällen der Neuinfizierten war die Impfung vor mindestens 15 Tagen verabreicht worden, 23 davon waren symptomatisch erkrankt (16,31 Prozent). „Somit liegt nach der Definition bei diesen 23 Personen ein wahrscheinlicher Impfdurchbruch vor“, heißt es dazu aus dem Gesundheitsamt.

Delta-Variante dominiert

Weiter dominiert die Delta-Variante die Neumeldungen: Insgesamt sechs bestätigte Fälle gingen beim Gesundheitsamt Rosenheim diese Woche ein. Hinzu kommen 13 Verdachtsfälle auf Delta, die in Labors aufgefallen waren.

Rückläufig ist die Zahl der Covid-Patienten in den Kliniken in Stadt und Landkreis: Zuletzt befanden sich 21 Patienten in stationärer Behandlung (Vorwoche: 27), davon sieben auf einer Intensivstation (Vorwoche: 7).

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Sonderaktionen gut angenommen

Weiter stockend ist der Fortschritt bei den Corona-Impfungen in der Region, sowohl im Impfzentrum wie auch bei den Hausärzten: 52,05 Prozent der Einwohner aus Stadt und Landkreis haben ihre erste Impfung erhalten, 45,78 Prozent ihre Zweitimpfung. Damit liegt die Region weiter deutlich hinter der bayern- und bundesweiten Impfquote zurück: mit 59,9 und 52,5 Prozent (Bayern) und 62,2 und 54,1 Prozent (Deutschland).

Impfquote: Die Region liegt weiter zurück.

Impfbus unterwegs

Zufrieden zeigt man sich im Gesundheitsamt mit den dezentralen Sonderimpfaktionen: Sie würden weiterhin gut angenommen. Weitere Impftage in verschiedenen Gemeinden seien geplant, zudem komme am Samstag, 7. August, erstmalig ein Impfbus am Bahnhof Bruckmühl zum Einsatz (weitere Infos unter www.landkreis-rosenheim.de/impfzentrum ).

Dabei werden jeweils die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Johnson & Johnson zur Verfügung stehen, eine Terminvereinbarung vorab ist nicht notwendig. Erbeten ist eine vorherige Registrierung unter impfzentren.bayern und die Mitnahme des Personalausweises und Impfpasses. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass an den Sonderimpftagen mit Wartezeiten zu rechnen ist.

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