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Kampf gegen die Corona-Pandemie

Klinik-Personal in der Region Rosenheim: Große Bereitschaft für Impfung gegen Corona

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-„Für mich ist es selbstverständlich, mich impfen zu lassen“: Yvonne Schönfelder (rechts) von der Schön-Klinik Vogtareuth. bei der Impfung durch Assistenzarzt Dr Sebastian Küsters. Foto: Schön-Kliniken
  • Michael Weiser
    VonMichael Weiser
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Sie haben auch während der Corona-Pandemie mit besonders vielen Menschen zu tun - und oft mit den besonders gefährdeten. Wie aber sieht es mit der Impf-Bereitschaft der Pflegekräfte und Ärzte in der Region Rosenheim aus? Die Kliniken geben darauf überraschende Antworten.

Rosenheim – Sie stehen im Kampf gegen das Corna-Virus in der ersten Reihe. Und sie gehen auch bei der Impfkampagne voran. Bei den Ärzten und Pflegekräften in der Region Rosenheim gehen die Zahlen in schnellen Schritten in Richtung „Herdenimmunität“: Der größte Teil der Beschäftigten der Krankenhäuser in der Stadt und im Landkreis Rosenheim ist bereits gegen das Corona-Virus geimpft, die Mehrheit von ihnen sogar schon zum zweiten Mal.

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So gibt Astrid Reining, Sprecherin der Schön-Kliniken, beispielsweise für die Schön-Klinik Bad Aibling-Harthausen eine Gesamtzahl von 72 Prozent Erst- und Zweitgeimpfter an, 62 Prozent aller Mitarbeiter seien vollständig geimpft.

Es handelt sich dabei um Mindestzahlen. „Da sich auch Mitarbeitende außerhalb unserer Kliniken in Impfzentren begeben, kann es sein, dass die Zahl sogar noch höher liegt“, sagt Reining.

So schnell wie möglich zur Impfung - und wenn es außerhalb des Klinikums ist

Auch im Romed-Klinikumsverbund liegen die Impfquoten auf einem hohen Niveau. In den vier Standorten Rosenheim, Bad Aibling, Wasserburg und Prien schwanken die Zahlen zwischen 77 Prozent Geimpfter – in Bad Aibling – und 72 Prozent in Wasserburg. Auch bei Romed überwiegt die Zahl der zweifach Geimpften. In Prien ist der Anteil am größten: 66 Prozent sind komplett geschützt.

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Ähnliche Zahlen zwischen 75 und 78 Prozent meldet auch Heiko Leske von Medical Park mit Standorten in Prien, Bad Feilnbach und Bernau-Felden, freilich mit dem Hinweis, dass sich auch dort Mitarbeiter außer Haus haben impfen lassen, falls sich dort eine frühere Gelegenheit ergeben habe. Zudem schiebe eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat einer genaueren Erfassung einen Riegel vor.

Impfen gegen Corona? „Geradezu eine Verpflichtung“

Was die Impfbereitschaft der Belegschaft angeht, hatte sich Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram noch zu Jahresbeginn den OVB-Heimatzeitungen gegenüber zurückhaltender geäußert. Dem guten Trend zum Trotz appelliert er weiter an die Mitarbeiter, in der Impfbereitschaft nicht zu erlahmen. Man beobachte die Ausbreitung der neuen Delta-Variante mit „größter Aufmerksamkeit“, auch weil sie deutlich ansteckender als die bisher dominierenden Typen des Virus zu sein scheint.

Deshalb setze man bei Romed auf Vorsicht und intensiviere unter anderem die Impfkampagne. „Je mehr von uns eigene Antikörper gegen Covid-19 gebildet haben, desto weniger werden erkranken oder andere anstecken“, sagt Deerberg-Wittram auf Anfragen der OVB-Heimatzeitungen.

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Dr. Marcus Burga ist stellvertretender Chefarzt Anästhesie und Leiter der Intensivstation der Schön-Klinik Vogtareuth. Er sieht Ärzte und Pflegekräfte zur Impfung „geradezu verpflichtet“ sieht : „Jede Impfung erhöht die Wahrscheinlichkeit, die Pandemie erfolgreich zu bekämpfen.

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