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Von Überbrückungs- bis Neustarthilfe

137 Millionen Euro Corona-Hilfe für Rosenheimer Betriebe – 47 Prozent fließen ins Gastgewerbe

Auf dem Kontoauszug eines Restaurants ist die sogenannte Novemberhilfe rund um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie vermerkt. Fast die Hälfte der Corona-Hilfen für Stadt und Landkreis Rosenheim flossen nach Angaben der IHK bislang ins Gastgewerbe.
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Auf dem Kontoauszug eines Restaurants ist die sogenannte Novemberhilfe rund um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie vermerkt. Fast die Hälfte der Corona-Hilfen für Stadt und Landkreis Rosenheim flossen nach Angaben der IHK bislang ins Gastgewerbe.

Rund 47 Prozent der Corona-Hilfen in Höhe von 137 Millionen Euro, die an Betriebe in Stadt und Kreis Rosenheim geflossen sind, entfallen nach Angaben der IHK auf das Gastgewerbe. Die Hilfen decken laut Andreas Bensegger, Vorsitzendem des IHK-Regionalausschusses, aber nur einen Teil der Verluste ab.

Rosenheim – IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Manfred Gößl hatte die Summe bereits im Interview mit den OVB-Heimatzeitungen verkündet, jetzt hat die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern (IHK) weitere Details zu den Corona-Hilfen, die an Unternehmen in der Region ausbezahlt worden sind, veröffentlicht.

5500 Unternehmen aus dem Landkreis Rosenheim sowie 1600 aus der Stadt hatten Anträge für Corona-Hilfsgelder aus den verschiedenen Programmen gestellt. Ausbezahlt wurden seit Juli 2020 bislang rund 40 Millionen Euro an Betriebe in der Stadt, über 97 Millionen Euro an Firmen aus dem Landkreis.

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Fast die Hälfte der Hilfsgelder – rund 47 Prozent – flossen dabei an Unternehmen aus dem Hotelier- und dem Gastronomiebereich. Mit einem Anteil von rund zwölf Prozent folgt der Wirtschaftszweig „Kunst, Unterhaltung und Erholung“, zu dem unter anderem Museen, Theater, Konzertveranstalter, Freizeitparks und Fitnessstudios gehören.

Die Auszahlung der November- und Dezemberhilfen für Stadt und Kreis Rosenheim.

Weitere zwölf Prozent der Corona-Hilfen gingen an Betriebe aus dem Einzel- und Großhandel. Im Schnitt lag die Auszahlung im Falle eines erfolgreichen Antrags im Landkreis Rosenheim nach Angaben der IHK bei knapp 17 700 Euro, bei Antragstellern aus der Stadt Rosenheim bei rund 24 400 Euro.

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„Die Summe unterstreicht die weitreichenden Folgen der Corona-Pandemie für große Teile der Wirtschaft. Die Hilfen decken dennoch nur einen Teil der pandemiebedingten Kosten und Verluste ab. Viele Unternehmern und Selbstständige sind durch die Schließungen in eine existenzielle Notlage gekommen“, kommentierte Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim, die finanziellen Hilfe. Anträge auf die sogenannte Überbrückungshilfe III und die Neustarthilfe können noch bis 31. Oktober gestellt werden.(re)

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