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Corona-Lage in der Region

Corona-Zahlen in der Region Rosenheim steigen weiter - Notbremse im Landkreis, Stadt vor 200

In Stadt und Landkreis Rosenheim werden nun wieder die Zügel angezogen. Während in der Stadt bereits die Corona-Notbremse in Kraft ist, gilt sie im Landkreis ab Mittwoch, 14. April, 0 Uhr.
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In Stadt und Landkreis Rosenheim werden nun wieder die Zügel angezogen. Während in der Stadt bereits die Corona-Notbremse in Kraft ist, gilt sie im Landkreis ab Mittwoch, 14. April, 0 Uhr.
  • Rosi Gantner
    VonRosi Gantner
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Die Corona-Fallzahlen in der Region Rosenheim schwellen weiter an. Der Landkreis hat die kritische Marke 100 gerissen - und muss jetzt die Corona-Notbremse ziehen. Die Stadt Rosenheim marschiert gar auf die 200 zu. Wir haben die Verschärfungen zusammengefasst.

Update 14. April:

Rosenheim - Die Corona-Fallzahlen in der Region Rosenheim steigen weiter an. Mit 62 Neumeldungen liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis inzwischen bei 131 (Stand 14. April, 0 Uhr).

Die Stadt Rosenheim vermeldet 19 neue Fälle, deren Inzidenz nähert sich mit aktuell 175 (+10 gegenüber dem Vortag) in großen Schritten der kritischen Marke 200 an.

In den Romed-Kliniken hält sich die Belegung weiter im Rahmen: 29 Corona-Fälle werden stationär behandelt, davon neun auf Intensivstation. Hinzu kommen neun Verdachtsfälle, davon einer auf Intensiv (Stand 14. April).

Stadt Rosenheim reißt die 100

Stand Dienstag, 13. April:

Sowohl die Stadt Rosenheim als auch der Landkreis liegen nun bei der 7-Tage-Inzidenz deutlich über der Marke 100: die Stadt mit einem Wert von 165, der Landkreis mit 117 (Stand 13. April, 0 Uhr). Tags zuvor bewegte sich die Inzidenz bei 154 für die Stadt und 111 für den Landkreis (12. April). Zu Wochenbeginn waren 35 Neumeldungen für den Landkreis und zehn neue Fälle für die Stadt Rosenheim hinzugekommen.

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Entwicklung im Landkreis

Während die Stadt Rosenheim bereits seit Mitte vergangener Woche über dem Schwellenwert 100 liegt und damit die „Corona-Notbremse“ mit ihren Beschränkungen in Kraft getreten ist, hat nun auch der Landkreis den dritten Tag in Folge die kritische Marke gerissen.

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Das sind die Regelungen

Das bedeutet: Kontaktbeschränkung auf einen Haushalt plus eine weitere Person; nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr; in den Ladengeschäften „Click & Meet“ mit negativem Test. Mannschaftssport ist wieder untersagt; erlaubt ist indes kontaktfreier Sport unter Berücksichtigung der Kontaktbeschränkungen. Die verschärften Regeln gelten bereits in der Stadt Rosenheim, im Landkreis treten sie ab Mittwoch, 14. April, 0 Uhr in Kraft.

Auswirkungen der Bundes-Notbremse

Sollte die Bundes-Notbremse kommen, die Dienstag, 13. April, das Bundeskabinett beschlossen hat (Bundestag muss noch zustimmen), würde in der Region Rosenheim bei einer Inzidenz von über 100 einzig die nächtliche Ausgangssperre von 22 auf dann 21 bis 5 Uhr vorgezogen. Die Kontaktbeschränkungen blieben unverändert (Angehörige eines Haushalts plus eine weitere Kontaktperson, maximal fünf Personen; nicht mitgerechnet Kinder unter 14 Jahren).

Ab einer Inzidenz von 200 würden bei einer Bundes-Notbremse den Schulen der Präsenzunterricht untersagt und Kitas geschlossen. In Stadt und Landkreis ist diese Regelung aktuell bereits bei einer Inzidenz von über 100 in Kraft.

Das gilt für Schulen und Kitas

Von der aktuellen Verschärfung ab Mittwoch, 14. April, sind vorerst Schulen und Kitas im Landkreis Rosenheim noch nicht betroffen. Für sie gelten die ganze Woche (bis einschließlich 16. April) weiter die Regelungen vom Stichtag Freitag, 9. April, mit Präsenz- oder Wechselunterricht an den Schulen sowie eingeschränktem Regelbetrieb in den Kitas (Bildung fester Gruppen).

Folgende Ladengeschäfte haben weiter geöffnet:

• Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung

• Lieferdienste

• Getränkemärkte

• Reformhäuser

• Babyfachmärkte

• Apotheken

• Sanitätshäuser

• Drogerien

• Optiker

• Hörgeräteakustiker

• Tankstellen

• Kfz-Werkstätten

• Fahrradwerkstätten

• Banken und Sparkassen

• Versicherungsbüros

• Pfandleihhäuser

• Filialen des Brief- und Versandhandels

• Reinigungen und Waschsalons

• Verkauf von Presseartikeln

• Tierbedarf

• Futtermitteln sowie der Großhandel

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