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UMFRAGE ZUM IMPFGIPFEL

Corona-Einschränkungen für Geimpfte aufheben? Viele Rosenheimer sind derzeit noch dagegen

Walter Sterr, 82, Rentner, Neubeuern: Ich bin schon geimpft worden, das zweite Mal war vor rund drei Wochen. Aber ich passe trotzdem immer noch auf, weil ja auch die Impfungen noch keinen 100-prozentigen Schutz bieten. Mehr Freiheiten für Geimpfte sind meiner Meinung nach unnütz, weil man ja trotzdem noch vorsichtig sein muss in den Geschäften.
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Walter Sterr, 82, Rentner, Neubeuern: Ich bin schon geimpft worden, das zweite Mal war vor rund drei Wochen. Aber ich passe trotzdem immer noch auf, weil ja auch die Impfungen noch keinen 100-prozentigen Schutz bieten. Mehr Freiheiten für Geimpfte sind meiner Meinung nach unnütz, weil man ja trotzdem noch vorsichtig sein muss in den Geschäften.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Sollen coronabedingte Einschränkungen für Menschen, die bereits gegen das Virus geimpft sind, aufgehoben werden? Wie eine Umfrage in Rosenheim zeigt, sind viele Bürger dagegen. Denn so lange nicht jeder ein Impfangebot habe, seien mehr Freiheiten für Geimpfte „ungerecht“.

Rosenheim – Vor dem Impfgipfel am vergangenen Montag, 26. April, haben sich mehrere Spitzenpolitiker für mehr Freiheiten für Geimpfte ausgesprochen. Bayern macht am Tag nach der Videokonferenz ernst und lockert bereits ab Mittwoch, 28. April, Regeln für zweifach Geimpfte.  

Diese werden negativ getesteten Personen gleichgestellt. Sie müssen im Handel keinen negativen Corona-Test mehr vorlegen und können auch von der Einreise- und/oder Kontakt-Quarantäne gegebenenfalls befreit werden. Ob es Lockerungen bei der Kontaktbeschränkung oder der Ausgangssperre geben wird, blieb offen. Wir haben Passanten in der Rosenheimer Innenstadt gefragt, was sie von mehr Freiheiten für geimpfte Menschen halten. 

Franziska Hemberger, 34, Kinderbetreuerin, Raubling: Ich finde, es sollte keine Unterscheidung zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften gemacht werden. Alle sollten wieder alles machen dürfen. Die Gesundheit soll nicht die Gesellschaft schließlich nicht spalten. Es wäre ungerecht, wenn Geimpfte wieder mehr Freiheiten bekommen würden und alle anderen dürfen nichts machen.
Elfie Melicher, 65, Rentnerin aus Schechen: Die Idee, dass Geimpfte mehr Freiheiten bekommen, finde ich schlecht. Das ist unfair. Ich bin noch nicht geimpft, mein Mann dafür schon. Der dürfte dann wieder in ein Lokal gehen, während ich draußen stehen bleiben muss. Wir haben durch Corona eh schon eine gespaltene Gesellschaft, die Stimmung ist aufgeheizt.

Aktuelle Nachrichten und Artikel rund um das Thema Coronavirus in der Region finden Sie auf unserer OVB-Themenseite

Anton Müller, 80, Rentner, Großkarolinenfeld: Mehr Freiheiten für Geimpfte halte ich nicht für sinnvoll, weil sich die Virologen nicht einig sind, ob die Impfung einen 100-prozentigen Schutz gegen das Virus bietet. Geimpfte würden in ihrem Handeln wahrscheinlich auch unvorsichtiger werden. Diese Regelung wäre problematisch für diejenigen, die noch gar keine Impf-Möglichkeit hatten.
Simone Willimek, 39, Heilpädagogin, Griesstätt: Ich habe meine erste Impfung schon bekommen. Für mich selbst würde ich mir mehr Freiheiten wünschen. Auch für Gastronomie und Einzelhandel wäre das wichtig. Aber es wäre trotzdem unfair, weil noch nicht allen ein Impfangebot gemacht wurde. Wenn es aber soweit ist, dann halte ich mehr Freiheiten für sinnvoll.
Eine Krankenschwester bereitet eine Spritze mit dem Impfstoff für Moderna vor. Für Menschen, die bereits gegen das Coronavirus geimpft sind, könnte es bald Erleichterungen rund um die Beschränkungen geben.

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