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Bundestagswahl 2021 – Wahlkreis Rosenheim (222)

Die Direktkandidaten im großen OVB-Check: Nino Kornhass (die Basis)

Bundestagswahl 2021: Nino Kornhass tritt für „die Basis“ als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim an.
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Bundestagswahl 2021: Nino Kornhass tritt für „die Basis“ als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim an.

Am 26. September ist Bundestagswahl. Im Wahlkreis Rosenheim treten zwölf Kandidaten für das Direktmandat an. Hier stellen sie sich den Menschen in der Region vor, nehmen zu aktuellen politischen Themen Stellung und beantworten persönliche Fragen. An dieser Stelle: Nino Kornhass (die Basis).

Hinweis in eigener Sache: Unsere Redaktion hat allen Kandidaten die gleichen Fragen gesendet. Wir haben es den Kandidaten überlassen, auf welche Fragen sie wie ausführlich antworten. Wir veröffentlichen die Antworten ungekürzt. Sprache und Inhalt liegen ausschließlich in Verantwortung der Kandidaten. Die Redaktion macht sich keine der Aussagen zu eigen.

Steckbrief Nino Kornhass

  • Partei: Basisdemokratische Partei Deutschland (kurz: Die Basis)
  • Alter: 33 Jahre
  • Wohnort: Bruckmühl
  • Beruf: Inhaber einer Kampfsportschule
  • Familienstand: verheiratet, drei Kinder
  • Hobbys: Zeit mit Familie und Freunden verbringen, Kampfsport, Motorradfahren.

Zum Bundestagswahl-Spezial und allen weiteren Kandidaten:

> auf ovb-online.de

> auf rosenheim24.de

> auf wasserburg24.de

> auf mangfall24.de

Nino Kornhass: Ich habe drei wundervolle Kinder und eine bezaubernde Frau an meiner Seite. Geboren bin ich in Prien am Chiemsee, lebe aber fast mein ganzes Leben im schönen Bruckmühl. In Bruckmühl ist auch ein Teil unseres Familienbetriebs, den ich in zweiter Generation führe und der seit über 35 Jahren in der Region besteht.

Mein Vater hat unser Unternehmen vor über drei Jahrzehnten gegründet und sich auf Taekwondo und Kickboxen spezialisiert. Selbst bin ich mehrfacher DAN-Träger (Schwarzgurt) in eben diesen beiden Sportarten. Als Inhaber einer der größten und bekanntesten Kampfsportschulen der Region kenne ich Menschen aus allen Berufsgruppen, Alters- oder Einkommensstufen, vielen Nationalitäten oder verschiedenen Glaubensrichtungen.

Bei uns trainieren Hunderte Menschen allen Alters Tag für Tag und Woche für Woche. Wir machen sie aber nicht nur körperlich stark, sondern bieten unseren Sportlern vor allem auch einen mentalen „Boost“ in Schule und Arbeitsleben. Ein Großteil unserer Sportler sind Kinder und Jugendliche und viele trainieren bei uns, bis sie selbst Erwachsene sind. Oder ihre eigenen Kids ins Training bringen.

Mit unseren Tigerhase-Sicherheitskursen machen wir außerdem fast 1000 Kinder pro Jahr stark für die Schule und sensibilisieren sie unter anderem für Gefahren auf dem Schulweg, zum Beispiel im Hinblick auf fremde Erwachsene, die -Kinder ansprechen, und trainieren sie darin, sich in diesen Risikosituationen richtig zu verhalten.

Privat liebe ich es Zeit mit meinen Kindern und meiner Familie zu verbringen, mich mit Freunden und Bekannten zu treffen, miteinander zu reden, zu lachen und zu spielen und natürlich liebe ich meinen Sport.

Ich war immer schon ein sehr offener Mensch, der gerne neue Menschen kennenlernt. Gute Bücher können mich fesseln und die Zeit vergessen lassen. Seit letztem Jahr habe ich ein neues Hobby für mich entdeckt und zwar mit meiner Yamaha MT-09 über unsere schönen bayrischen Landstraßen zu kurven. Außerdem war es für mich schon seit meiner Jugend spannend und interessant, mit anderen Menschen über verschiedenste politische, religiöse oder weltanschauliche Standpunkte zu diskutieren. Für mich sind wir alle aber, trotz der Verschiedenheiten, eine große Menschheitsfamilie und als solche sollten wir uns gegenseitig behandeln.

Wie bin ich dazu gekommen, mich als Direktkandidat einer Partei aufstellen zu lassen? Bis vor eineinhalb Jahren hätte ich es mir niemals vorstellen können, meinen Namen auf einem Wahlzettel stehen zu sehen – erst im Mai dieses Jahres trat ich erstmals in eine Partei ein, um mich dort zu engagieren.

Corona und vor allem die Maßnahmen, die dann verhängt wurden, haben aber vieles verändert. Gesamtgesellschaftlich, aber auch bei mir persönlich. Betroffen war ich selbst gleich mehrfach. Unternehmerisch wurde uns von einem Tag auf den anderen das Arbeiten untersagt. Fundierte Begründungen gab es nicht. Beweise, dass das komplette Schließen so vieler Unternehmen irgendetwas zum Gesundheitsschutz beitragen würde, gab es auch nicht.

Wo man beim ersten Lockdown mit viel gutem Willen noch damit argumentieren hätte können, dass sich die hohe Politik aufgrund von Unwissenheit oder Angst so verhalten hat, so war es beim zweiten Lockdown bereits völlig irrational, was da beschlossen wurde. Entgegen von Aussagen höchster Minister – wie Jens Spahn, der im Spätsommer 2020 sagte, es werde keinen weiteren Lockdown geben – wurde erneut ein ganzes Land heruntergefahren. Spätestens jetzt hatten aber alle Zahlen gezeigt, dass Lockdowns keinerlei Auswirkungen auf Inzidenzen oder gar Intensivbettenbelegung haben. Trotzdem wurde wieder ein Großteil des Landes zwangsgeschlossen. Besonders davon betroffen war der Mittelstand, das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Viele Unternehmer, wir eingeschlossen, versuchten alles, was im demokratischen Rahmen möglich war, um wieder arbeiten zu dürfen. Wir zeichneten Petitionen, schrieben offene Briefe, argumentierten mit Studien und mit namhaften Experten und Koryphäen, die schon damals klipp und klar sagten, dass die ergriffenen Maßnahmen der Politik kontraproduktiv und schädlich wären. Wir reichten auf eigene Kosten Eilanträge ein, die Tausende Euro kosteten. Und als auch diese ohne Argumente abgekanzelt wurden, da blieb nur noch das letzte demokratische Mittel: persönlich auf öffentliche Versammlungen zu gehen.

Viele der Teilnehmer öffentlicher Versammlungen wurden stigmatisiert, beleidigt und oftmals wie Verbrecher behandelt, auch Menschen, die sich nie etwas haben zuschulden kommen lassen, Grundschullehrerinnen oder Unternehmer mit Dutzenden bis Hunderten Mitarbeitern und zwei- bis dreistelligem Millionenumsatz im Jahr und auch alle anderen, die es wagten, ihr Gesicht auf der Straße zu zeigen. Uns allen wurde mehr und mehr klar, dass so etwas Willkürliches, wie es zu Corona-Zeiten geschehen ist, nie wieder passieren darf. Allen war klar, dass wir viel Grundlegenderes ändern müssen. Aus dieser Demokratie-Bewegung erwuchs schließlich die neue Partei Die Basis.

Einen Zustand anzustreben, wie es ihn noch vor Corona gab, reicht nicht aus. Denn schon vor Jahren ist auf vielen politischen Feldern der Wagen völlig entgleist. Allein die Corona-Maßnahmen haben es gebündelt und mit einem Schlag gezeigt, wie weit wir schon in Richtung Unfreiheit abgedriftet sind.

Fast noch wichtiger aber waren bei mir die persönlichen Gründe, die mich zum ersten Mal im Leben wirklich politisch aktiv haben werden lassen – und da in allererster Linie meine Familie, meine Kinder. Wir alle wissen, dass das Geschäft und das Verdienen von Geld das Eine ist. Das Andere und völlig elementare in unser aller Leben aber ist unsere Familie, sind unsere Kinder und Enkelkinder.

Die hohe Politik hat hier nicht nur nicht Halt gemacht vor den Kindern. Sie hat die Kinder mit am schlimmsten von allen behandelt. Zuerst wurde ihnen Schule für Monate ganz verboten. Dann durften sie wieder in die Schulen gehen, aber nur unter wahnwitzigen Auflagen wie offenen Fenstern im Winter, begleitet von anmaßenden Tipps der CDU-Kanzlerin – zum Beispiel, dass die Kinder dann „eben klatschen sollten oder Kniebeugen machen“. Unterricht nur jeden zweiten Tag, Masken auch am Sitzplatz und ständigem Zwangsabstand zu anderen Kindern.

Viel höher im Elfenbeinturm kann man kaum noch sitzen als die Politiker, die diese Horror-Maßnahmen für Kinder beschlossen haben. Schließlich kam auch noch das zwanghafte „Gesund-testen“ bei wahnwitzig niedrigsten Inzidenzen dazu, um überhaupt ins Schulgebäude eingelassen zu werden.

Das Schlimme ist: Es nimmt kein Ende. Das neue Schuljahr beginnt mit mehr Maßnahmen als das alte endete. Das Märchen, die Maskenpflicht werde „nur zwei Wochen“ bestehen, glaubt sicher nicht mal mehr der treueste Regierungs-Anhänger.

Private Aktivitäten, Freunde treffen, Sport machen, Fußball spielen am Bolzplatz – all das wurde unseren Kleinsten über quälend lange Wochen und schließlich Monate verwehrt, nicht selten unter Einsatz von Polizeifahrzeugen, die die Kids und Jugendlichen dann vom Spielfeld oder Spielplatz vertrieben (vertreiben mussten).

Nicht umsonst sind Kinder- und Jugendpsychiatrien in dieser Zeit so voll gewesen, dass sie genau die Triage anwenden mussten, die bei Corona tatsächlich nie stattgefunden hat. Mit der uns aber permanent Angst gemacht wurde.

Dass ein solch skandalöses und abwertendes Verhalten, nicht nur den Jüngsten gegenüber, nicht längst zu dutzenden Rücktritten geführt hat, wird wohl in der geschichtlichen Nachbetrachtung nur mit der völligen Abgehobenheit der aktuellen politischen Klasse zu erklären sein. Und den großen Medien im Land, die diesen Politikern fast durchgehend Rückendeckung gaben.

War das alles denn nötig gewesen? Nein, war es nicht. Andere Länder haben gezeigt, dass gerade die jüngeren Kinder ganz normal die letzten eineinhalb Jahre hätten leben, spielen, singen, lachen und zur Schule gehen können, ohne dass dies einen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen gehabt hätte.

Beispielsweise verliefen die Kurven in Deutschland und Schweden fast identisch. Im einen Land mit drakonischen Freiheitsbeschneidungen und Maßnahmen, im anderen Land mit Eigenverantwortung und viel Freiheit.

Die Basis will aber viel mehr als nur Maßnahmen beenden oder weitere Lockdowns verhindern. Die Basis will eine wirklich demokratische Gesellschaft. Eine Gesellschaft, in der die Menschen mitentscheiden. Die Menschen, die hier alles am Laufen halten. Durch ihre Arbeitskraft, ihren Einsatz, ihre Produktivität und auch ihre Steuergelder. Die Basis will, dass jeder hier in seiner Region, in Bayern und in ganz Deutschland, mitreden darf. Dass wir alle mitentscheiden, nicht nur bei unwichtigen Randthemen, sondern bei allen essenziellen Fragen zu unserer Gesellschaft und Zukunft.

Denn genau das bedeutet Demokratie. Die Basis (Basisdemokratische Partei Deutschland) will, dass es endlich Volksabstimmungen gibt. Die Schweiz zeigt schon lange, dass das wunderbar funktionieren kann. Vergessen wir nicht, dass auch autoritäre Staaten wie die DDR sich demokratisch genannt haben. Aber waren sie es? Natürlich nicht. Der bloße Name Demokratie kann also nie ein Garant dafür sein, auch in einer solchen zu leben. „Messt sie an ihren Taten und nicht ihren Worten“ – das trifft auch hier zu.

Beim jetzigen System kann man bestenfalls von einer stark beschädigten Demokratie reden. Wenn wir aber wollen, dass dieses Wort wieder eine innere und echte Bedeutung hat, dass es unsere Kinder mit Freude und nicht mit Verachtung aussprechen, dann müssen wir jetzt sofort etwas dafür tun, dass Demokratie ihren Namen wieder verdient und dass sie gelebt wird.

Als Direktkandidat für die Basisdemokratische Partei Deutschland stehe ich für mehr Freiheit in allen Lebensbereichen. Individuelle und unternehmerische Freiheit. Ich stehe dafür, dass wir alle mitreden dürfen. Dafür, dass Demokratie von unten nach oben praktiziert und nicht von ganz oben nach unten vorgetäuscht wird.

Die vier Säulen Freiheit, Machtbegrenzung, Achtsamkeit und Schwarmintelligenz machen Die Basis aus und werden dafür sorgen, dass wir nicht einfach nur die x-te neue Partei sind, sondern dass sich sehr vieles in unserem schönen Land zum Besseren wandelt. Es ist Zeit dafür.

Jeder kann dabei helfen. Die Zeiten, dass „die da oben“ das schon machen, sind endgültig vorbei.

Thema Corona

Unsere Fragen an Nino Kornhass:

  • Mit welchen Szenarien und Folgen rechnen Sie Ende 2021 und 2022? Wie sieht Ihre Corona-Strategie aus?
  • Wie hat Corona Ihr Denken und Handeln verändert? Warum spaltet Corona die Gesellschaft?

Höchste Zeit für Eigenverantwortung

Regieren die Politiker und Parteien weiter, die in den letzten Jahren regiert haben, dann wird es Ende 2021 genauso schlecht weitergehen, wie das Jahr angefangen hat. Auch neue Lockdowns sind, entgegen der Behauptungen führender Elite-Politiker, eher wahrscheinlich als ausgeschlossen. Würde es nach Personen wie Spahn, Söder und Merkel gehen, so würden wir auch 2022 mit Lockdowns, Maskenpflicht und Maßnahmen-Horror verbringen.

Es gibt keine Exit-Strategie wie Ulrike Guerot so schön in der „Welt“ neulich schrieb. Die aktuelle Regierung befindet sich auf einem Weg, auf dem es kein Zurück gibt und der immer demokratiefeindlicher wird.

Dabei wäre es jetzt an der Zeit, dass wir mit Corona leben lernen, wie wir es mit allen anderen Atemwegsinfektionen auch gelernt haben. Die Risikogruppen konnten sich genauso impfen lassen wie alle anderen Menschen, die es wollten.

Das war noch vor wenigen Monaten das gewünschte Szenario, um alle Maßnahmen aufzuheben. Zusätzlich gibt es keine Gefahr der Überlastung der Intensivbetten. Das war – wer sich noch erinnert – der politische Ausgangspunkt aller Maßnahmen. Ergo ist es völlig egal, wie hoch die Inzidenzen sind.

Andere Länder haben es schon lange vorgemacht. Es wird Zeit, dass wieder auf Eigenverantwortung gesetzt wird. Dass die jungen Menschen, die solange so viel mitgemacht haben und die nur in minimalster Weise von Corona betroffen waren, endlich wieder ihr Leben in allen Facetten leben dürfen.

Corona hat wie unter einer Lupe gezeigt, was und wie viel in unserem schönen Land – und auch in unserer Region – mittlerweile schief läuft. Demokratische Strukturen, die ihren Sinn und Grund haben, wurden massenhaft und willentlich missachtet. Es wurde von oben nach unten durchregiert. Die Gewaltenteilung geriet großenteils zur Farce.

Die Legislative wurde zum Abnicken der Beschlüsse selbsternannter Runden degradiert und wenn die Judikative mal aufhorchen ließ, gab es eine auf den Deckel – bis hin zu privaten Hausdurchsuchungen bei Richtern und Gutachtern, die es wagten, nach ihrem besten Wissen und Gewissen zu urteilen.

Generell ist vieles in diesem Land passiert, was wohl jeder von uns noch im Februar 2020 für völlig unmöglich gehalten hätte: Ausgrenzung von Menschen, die Meinungen haben, die der der Regierung widersprechen; Ärzte, die ihre Approbation verlieren oder die Polizei im Haus haben, weil sie ihrem Beruf gewissenhaft nachgehen; Kinder, die Schulverbot bekommen, weil sie keine Masken tragen können; die Angst vor anderen Menschen, vor sozialen Kontakten, das Isolieren und Sich-Abschotten. Diese Liste ließe sich beliebig lange verlängern. Und sehr deutlich wurde, wie abgehoben, wie völlig in ihrer eigenen Blase gefangen, die Politiker-Klasse in Deutschland ist. Sie ist fernab jeder Lebensrealität. Dies zeigt sich auch auf nahezu allen anderen Politik-Feldern.

Wir sollten jetzt sofort auf Eigenverantwortung setzen, wie es viele Länder schon lange machen und Dänemark vollends ab Oktober. Alle Maßnahmen müssen freiwillig werden. Wer eine Maske tragen will, soll das genauso tun dürfen, wie sich auch alle weiter testen lassen dürfen, die das wollen. Wer sich Booster-Impfungen im Herbst holen will, soll auch das tun dürfen. Alle Menschen, die das für sich ablehnen, sollen aber genauso viel Recht dazu haben.

Es wird Zeit, dass der Staat aufhört, uns privateste Dinge vorschreiben zu wollen.

Thema Klimawandel

Unsere Fragen an Nino Kornhass:

  • Der Klimawandel bedroht Mensch und Natur. Was ist zu tun? In der Welt, in Brüssel, in Berlin und München?
  • Aber auch in der Region, vor der Haustür oder im eigenen Haushalt?

Wo bleiben China und die USA?

Richtig ist es, aktiv auf unsere Umwelt zu achten. Sie zu schützen, achtsam mit ihr umzugehen und uns als Teil dieser wunderschönen Welt zu sehen. Falsch ist es, sich ausschließlich auf CO2-Werte zu konzentrieren.

Viel in dieser Debatte dreht sich um Geld wie Emissionshandel, Subventionen oder Forschungsgelder. Große Player wie Indien, China und USA kümmern sich höchstens auf dem Papier um Klima-Abkommen und bauen zum Beispiel Hunderte neuer Kohlekraftwerke. Allein deshalb ist es schon völlig absurd, bei uns in Deutschland alles noch strenger zu reglementieren und noch schneller herunterzufahren – und das, bevor die Kapazitäten zur eigenen Energieversorgung überhaupt halbwegs gedeckt sind.

Vielmehr sollte ganzheitlich darauf geachtet werden, dass wir da etwas ändern, wo es tatsächlich einen Nutzen für unsere Umwelt, unser Zusammenleben und unser Ökosystem hat. Ich denke da an Überfischung, das Meer aus Plastik überall, die Pestizide in der industriellen Landwirtschaft, die Wegwerfgesellschaft und die Produkte, die immer kurzlebiger werden, die Massentierhaltung und vieles Ähnliche mehr.

Wenn beispielsweise der Abbau seltener Rohstoffe für E-Auto-Batterien in einem anderen Teil der Welt heftigste Umweltverschmutzungen verursacht und nebenbei Menschen oft unter unmenschlichsten Bedingungen arbeiten müssen, dann ist eine CO2-Neutralität pure Heuchelei. Umweltschutz sieht anders aus und kann nicht an einem einzigen Gas und seinem Anteil an der uns umgebenden Luft festgemacht werden.

Thema Brenner-Nordzulauf

Unsere Fragen an Nino Kornhass:

  • Wie stehen Sie zur violetten Trasse und zum Neubau von zwei zusätzlichen Gleisen?
  • Können Sie den Widerstand betroffener Kommunen und Bürger nachvollziehen?
  • Welchen Einfluss wollen Sie persönlich geltend machen?

Viel spricht für moderaten Ausbau

Ja, ich kann den Widerstand nachvollziehen. Viele Gründe sprechen dafür, die nicht ausgelastete aktuelle Trasse auszubauen. Das wäre kostengünstiger, würde die Umwelt schonen und wäre auch bei steigenden Kapazitäten völlig ausreichend. An Projekten wie dem Brenner-Nordzulauf sieht man allerdings, dass es dringend nötig wird, dass wir Menschen mehr mitreden können.

Bei solchen Großprojekten schrumpft der scheinbare Einfluss der Gemeinden, Bürgermeister und Bewohner und so weiter nahezu auf ein Minimum. Entschieden wird dann bayern- oder deutschlandweit zusammen mit Großkonzernen wie der Deutschen Bahn und ihren Managern. Regionale Interessen werden marginalisiert und spielen keine Rolle mehr.

Als Direktkandidat für den Wahlkreis Rosenheim steht für mich die Region immer im Fokus. Ich stehe mit der Basis dafür, dass Entscheidungen immer auf kleinstmöglicher Ebene entschieden werden, also da, wo es die Menschen direkt betrifft und sie wissen, wovon sie reden.

Thema Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Unsere Frage an Nino Kornhass:

  • Welche Schwerpunkte setzen Sie zur Sicherung der Arbeitsplätze und der heimischen Wirtschaft?

Bürokratie-Wasserkopf und China-Hilfen

Der heimischen Wirtschaft würde es helfen, endlich wieder freier atmen zu dürfen!

Und damit ist ein Ende aller Corona-Maßnahmen nur zu einem ganz kleinen Teil gemeint. Ein Abbau des riesengroßen Bürokratie-Wasserkopfes in diesem Land ist zwingend notwendig und essenziell für die Entwicklung unseres Landes und zur Stärkung unserer Kernkompetenzen.

Das, was eine soziale und freie Marktwirtschaft ausmacht, sollte auch gelebt werden. Kreativität, Einsatz, gesunder Ehrgeiz, Freiheit in seinen Entscheidungen, all das muss wieder gewährleistet werden. Es braucht endlich ein Ende von Gängelungen, Vorschriften und einer Jahr für Jahr stärker werdenden Steuerlast für Selbstständige, Unternehmer und Privatpersonen.

Wir sind ohnehin bereits eines der Länder mit der höchsten Steuerlast weltweit und haben viele Jahre hintereinander Rekord-Steuereinnahmen gehabt. Trotzdem wird es nach dieser Wahl mit den altbekannten Parteien noch höhere Steuern und Abgaben geben, egal was sie uns jetzt, wenige Wochen vor der Wahl, versprechen wollen.

Gefühlt kommt aber ohnehin auch bei Rekordsteuereinnahmen nichts davon an bei uns. Entlastungen für den Mittelstand und die Steuerzahler gibt es so gut wie nie. Warum? Unter anderem, weil die Ausgabenseite völlig außer Kontrolle ist.

Mit unseren Steuergeldern werden lächerlichste Posten finanziert. Ein Beispiel: Wie kann es sein, dass wir immer noch Jahr für Jahr über 600 Millionen Euro Entwicklungshilfe an China bezahlen? Ein Land welches jetzt seine zweite Magnetschwebebahn baut und wo Wolkenkratzer wie Pilze aus dem Boden schießen? Über eine halbe Milliarde Euro im Jahr, die dringend im eigenen Land gebraucht würde.

Die Ausgabenseite des Bundes ließe sich um viele ähnlich sinnlose Posten kürzen, und wir hätten schließlich trotz Steuersenkungen mehr Geld im Bundeshaushalt für die wirklich wichtigen Dinge in diesem Land wie Bildung, unabhängige Forschung und Gesundheitswesen oder Hilfen für Menschen, die sie wirklich brauchen – wie Rentnern, die in Armut leben.

Thema Demokratie und Stabilität

Unsere Fragen an Nino Kornhass:

  • Sind die Menschen wirklich demokratiemüde und empfänglich für neuen Extremismus und Populismus?
  • Wie steht es um Stabilität, Toleranz und Konsensfähigkeit im Land?

Weit weg vom Idealbild einer Demokratie

Die politische selbsternannte Elite in diesem Land macht es sich leicht mit dem Wort Populismus und Extremismus. Immer mehr soll nämlich jeder Mensch kurzerhand diesen Stempel aufgedrückt bekommen,  der nicht der Meinung der Regierung ist. Wo es früher völlig normal war,  nicht auf Linie der jeweiligen Regierung zu sein, kann es heutzutage mitunter den Job als Angestellter kosten, dies öffentlich zu äußern.

Egal ob Unternehmer oder Privatperson. Man kann nicht angesehen genug sein, sein Lebtag lang für die Gesellschaft gearbeitet haben, Ehrenämter übernommen, Geld gespendet haben. Ein paar falsche Worte können heute Geschäftsbeziehungen beenden, Familienbande zerreißen, jahrzehntelange Freundschaften zerstören.

Das ist schon jetzt weit weg von dem Idealbild einer Demokratie in welcher jeder Mensch das Recht hat seine Meinung frei zu äußern, ohne Angst haben zu müssen, deswegen stigmatisiert zu werden. „Demokratiemüde“ ist also nur ein Euphemismus.

Ein Wort, das die Schuld bei den normalen Menschen sucht. Dabei ist es das System das so undemokratisch geworden ist,  dass die Menschen oft keinen Sinn mehr in Wahlen sehen. Verständlich in einem Land, in dem eine Kanzlerin 16 Jahre am Stück regiert und die Koalitionen immer so gemacht werden, dass es den mächtigsten politischen Akteuren passt.

Da sind sich vor der Wahl SPD und CDU/CSU spinnefeind und danach wieder harmonisch eine ganz große Koalition, die das Land geeint an die Wand fährt.

Die Opposition ist in allergrößten Teilen eine Scheinopposition, die alles dafür tun würde um in einer der nächsten Legislaturperioden vom Wein der Macht und Ministerposten zu kosten.

Echte oppositionelle Konzepte bekommen kurzerhand das Label „Extremismus“ verpasst.

Extremistisch ist damit alles was nicht der Regierungsmeinung entspricht. Diskutiert werden darf nur über Randthemen und Plänkeleien. Die großen Themen wie Geldsystem, direkte Demokratie, Außenpolitik, Einwanderung oder aktuell Corona-Maßnahmen, sind nicht Teil der Diskussionskultur. Vieles davon wird einfach tabuisiert. Man redet da nicht drüber. Oder wenn dann nur so wie es eben alle tun. Damit soll verhindert werden dass die Menschen in unserem Land darüber nachdenken dass vieles nicht so laufen muss wie es läuft. Dass alles hier menschengemacht ist und auch von Menschen geändert werden kann. Nebenbei wird dadurch jeder echte Extremismus verharmlost und relativiert. Es fällt den Menschen so viel schwerer ihn zu erkennen.

Von Toleranz wird viel geredet. Wahre und echte Toleranz wird mehr und mehr zur Seltenheit. Lieber wird heutzutage, gerade bei politischen Themen, gesagt mit wem überhaupt erst gar nicht geredet werden darf. Spaltung wird so nicht nur in Kauf genommen sondern ganz bewusst, aus machtpolitischen Erwägungen heraus, genutzt und gefördert. Die Konsensfähigkeit ist größtenteils völlig verschwunden.

Thema Wohnraum und Mieten

Unsere Frage an Nino Kornhass:

  • Zur Lebensqualität gehört Wohnen. Speziell im Raum Rosenheim wird Wohnraum immer knapper, das Wohnen immer teurer. Wie kann man diese Entwicklung stoppen?

Stagnierende Löhne sind das Problem

Die Probleme, die wir in diesem Bereich haben, sind nur zu einem kleinen Teil die steigenden Mieten. Viel gravierender ist das seit Jahrzehnten stagnierende Lohnniveau. Bei einer angepeilten jährlichen Inflation von zwei Prozent – und, wie wir alle wissen, ist die Inflation in vielen Bereichen des Lebens oftmals viel höher – werden stagnierende Durchschnittslöhne irgendwann zum Problem. Denn die Baukosten für neue Häuser und Wohnungen, die Grundstückspreise, die Kosten für Material und vieles andere sind kontinuierlich gestiegen. Diese Kosten spiegeln sich dann im Mietpreis verständlicherweise wieder. Natürlich könnte durch Entbürokratisierung auch schnell viel mehr Wohnraum entstehen.

Außerdem könnte durch die Verhinderung von Wohnungsmonopolen von Mega-Immobilieninvestoren in einigen Gebieten dazu beigetragen werden, dass die freie Marktwirtschaft den Preis realistischer anpasst und einpegelt.

Aber auf lange Sicht führt kein Weg daran vorbei, die Niedriglohnpolitik in Deutschland zu beenden, die in erster Linie forciert wurde, um Deutschland möglichst konkurrenzfähig zu machen. In Wahrheit bringt diese „Konkurrenzfähigkeit“ nur den Großkonzernen etwas. Des Megakonzerns Freud ist aber des normalen Menschen Leid.

Er arbeitet dann, wie es heute oftmals ist, einen Großteil seiner Zeit nur dafür, seine Miete und andere Lebenshaltungskosten bezahlen zu können. Für Freizeit oder gar für Rücklagen für die Zukunft bleibt da oft nicht mehr genug übrig.

Wir sehen, auch hier müssen viel größere Schrauben gedreht werden, viel grundsätzlichere Reformen umgesetzt werden, als es die hohe Politik suggeriert und/oder durch sinnlose Vorschläge wie die Mietpreisbremse versucht zu kaschieren.

Thema Familie

Unsere Fragen an Nino Kornhass:

  • Die Gesellschaft wird immer älter – auch im Zuzugsraum Rosenheim. Was kann die Politik leisten, damit wieder mehr junge Menschen eine Familie gründen?
  • Wie wollen Sie zum Beispiel eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen?

Kinder dürfen kein Kostenfaktor sein

Familien brauchen in erster Linie Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Das ist in Deutschland oft nicht gegeben. Finanziell müssen werdende Eltern heutzutage schon sehr gut dastehen, um sich relativ sorgenfrei Nachwuchs zu wünschen und diesen zu planen. Auch hier ist eines der größten Probleme, von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, dass es durch die enorm hohen Lebenshaltungskosten fast immer nötig ist, dass beide Elternteile schnell wieder arbeiten gehen.

Auch hier würde die Welt ganz anders aussehen, wenn die Löhne ein Niveau hätten, welches es ermöglicht, dass ein Elternteil auch länger beim Kind oder den Kindern bleiben kann. Natürlich muss sich dafür vieles ändern: Steuersenkungen, Bürokratieabbau, ein Ende von Steuergeldverschwendungen.

Wichtig ist aber auch, unser Schulsystem endlich attraktiv, fortschrittlich, zukunftsorientiert und menschlich zu gestalten. Gute Vorbilder gibt es dafür viele: Individuellere Betreuung, kleinere Klassen, unterschiedliche Lern- und Lehrmethoden und eine Bildung, die sich an der Lebenswirklichkeit orientiert und in den Kindern nicht nur Zahlen, sondern kreative junge Menschen sieht, die entsprechend ihren Anlagen und Interessen gestärkt und gefördert werden sollten. Auch das würde Sorgen von werdenden oder zukünftigen Eltern nehmen.

Generell muss aber unsere ganze Gesellschaft kinderfreundlicher werden. Kinder sind unsere Zukunft und unser höchstes Gut. Ihre Interessen und ihr Schutz sollten für alle Menschen in diesem Land eine der höchsten Prioritäten sein. Wir alle wissen, dass sich hier noch sehr viel zum Besseren ändern muss.

Thema Rente 

Unsere Fragen an Nino Kornhass:

  • Die Alterspyramide in Deutschland bedroht die Stabilität und die Höhe der Rente. An welchen Stellschrauben muss die Politik drehen, damit zunehmende Altersarmut und eine Überlastung der Beitragszahler vermieden werden?
  • Wie kann der Staat für Generationengerechtigkeit sorgen?

Altern in Würde statt in Armut

Erstens sollte es generell keine Besteuerungen der Renten geben. Zweitens müssen die Renten im unteren Bereich so angepasst sein, dass sie den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen entsprechen. Kein Rentner darf in Deutschland in bitterer Armut leben und abhängig sein vom Pfandflaschensammeln am Bahnhof oder von der Tafel an der Ecke.

Ein würdiges Leben im Alter muss jedem Menschen in Deutschland möglich sein. Bei der Rente müssen, wie in anderen Bereichen auch, viel größere Umstrukturierungen greifen. Das System, wie es jetzt ist, funktioniert so nicht mehr lange. Und es funktioniert schon jetzt mehr schlecht als recht. Es ist ein „running gag“ unter der jüngeren Generation, dass sie alle niemals mehr ausreichend Rente bekommen werden.

Hier braucht es breit angelegten gesellschaftlichen Austausch über die anzustoßenden Veränderungen. Und darüber, welches System wirtschaftlich und vor allem auch sozial tragbar und vor allem menschenwürdig ist.

Welches Thema liegt Nino Kornhass besonders am Herzen?

Von Corona über Klimawandel bis zum Schutz der Demokratie: In unserem Kandidatencheck haben wir die zwölf Bewerber für den Bundestag im Wahlkreis Rosenheim mit vielen Fragen konfrontiert. Das letzte Wort haben die Kandidaten selbst – mit einem Thema ihrer Wahl, das ihnen besonders am Herzen liegt.

Höherer Stellenwert für den Sport

Der Sport sollte in Deutschland einen sehr viel höheren Stellenwert bekommen, als er ihn heutzutage hat. Das betrifft alle Sportarten: Schulsport, Amateursport und Profiligen.

Sport hilft, unser Immunsystem stark zu machen. Er fördert psychische und physische Stärke und Widerstandskraft bei schwierigen Phasen im Leben.

Außerdem würden sich viele gesellschaftliche und gesundheitliche Leiden, wie Übergewicht, Fehlhaltungen, unzählige OPs, Gelenkprobleme, Rückenleiden und auch Anfälligkeiten für Herz- Kreislauferkrankungen spürbar senken, würde Sport einen höheren Stellenwert bei uns im Land haben.

Auch gesündere Ernährung geht meistens ganz selbstverständlich mit erhöhter sportlicher Aktivität einher, was ein zusätzlicher Bonus für Gesellschaft ist. Wir brauchen:

  • Förderungen, auch finanzielle, schon in Amateurligen;
  • Fernsehübertragungen, nicht nur von Fußball, sondern gerade von der unglaublichen Vielfalt der Sportlandschaft in Deutschland;
  • einen starken Ausbau des schulischen Angebots: Das heißt, mehr Stunden Sport pro Woche, besser qualifizierte Lehrer, erneuerte Schulsportpläne, die den Kindern und Jugendlichen Spaß machen und sie mitnehmen;
  • viel mehr Wettbewerbe auf sportlicher Ebene, schulintern und zwischen den Schulen

Mir persönlich ist es ein großes Anliegen, dass Sport endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die er als gesellschaftlich notwendiger Stütze, Verbindungsorgan, Teil gesundheitlicher Prävention und Stärkung jedes einzelnen Menschen auch verdient.

Kurz-Interview mit Nino Kornhass

Ein Motto, ein Satz oder ein Zitat, das sich Ihnen besonders eingeprägt hat?

Nino Kornhass: Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Verkürztes Zitat von Benjamin Franklin.

Sie steigen in eine Zeitmaschine. Welches Ereignis der Geschichte würden Sie gerne miterleben und warum?

Kornhass: Ich wäre gerne Zuschauer im Zeitraffer, während große Bauten der Geschichte entstehen, wie die Pyramiden von Gizeh, die Chinesische Mauer oder auch große Kirchen und Kathedralen, wie die Frauenkirche oder der Kölner Dom. Es ist faszinierend, zu welch erstaunlichen Leistungen Menschen in der Lage waren. Und wie sie das im Detail und mit ihren damaligen Mitteln bewerkstelligt, geplant und organisiert haben.

Ihr Lieblingsplatz in der Region? Warum?

Kornhass: Meine Lieblingsplätze sind unsere Flüsse und Seen. Zu jeder Jahreszeit schön, sind sie im Winter, mit glitzerndem Schnee und Eis bedeckt, besonders faszinierend.

In welchem Film hätten Sie gerne in welcher Rolle mitgespielt?

Kornhass: In einem vielschichtigen Film wie „Inception“. Da natürlich am liebsten in der Rolle von Leonardo di Caprio. Ich kann mir vorstellen, dass der Dreh von so einem Film sehr viel Spaß macht.

Wie bekommen Sie Politik und/oder Beruf/Familie unter einen Hut?

Kornhass: Bisher mache ich alles Politische nebenbei und als Privatmann. Zeitlich hält es sich also noch in Grenzen. Es hilft aber ungemein, dass meine tolle Frau mir immer den Rücken freihält.

Ihr politisches Vorbild? Warum?

Kornhass: Mein Vorbild ist mein verstorbener Papa Nico Kornhass. Wäre Politik so, wie er als Mensch war, ehrlich, freundlich, empathisch, offen, herzlich, frei, liebevoll und mutig, dann würde es viele Probleme bei uns im Land und in der Region gar nicht geben.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten drei Dinge beschließen – und alle Staaten dieser Welt müssten sich daran halten. Was würden Sie tun?

Kornhass:

  • Unterlassung von wirtschaftlicher, militärischer oder politischer Aggression.
  • Ausreichend Nahrung für alle Menschen.
  • Menschenrechte, die immer und unter allen Umständen geachtet werden und gelten.

Wen ertragen Sie nur mit (viel) Humor?

Kornhass: Karl Lauterbach.

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