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Bundestagswahl 2021 – Wahlkreis Rosenheim (222)

Die Direktkandidaten im großen OVB-Check: Ludwig Maier (ÖDP)

Bundestagswahl 2021: Ludwig Maier tritt für die ÖDP als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim an.
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Bundestagswahl 2021: Ludwig Maier tritt für die ÖDP als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim an.

Am 26. September ist Bundestagswahl. Im Wahlkreis Rosenheim treten zwölf Kandidaten für das Direktmandat an. Hier stellen sie sich den Menschen in der Region vor, nehmen zu aktuellen politischen Themen Stellung und beantworten persönliche Fragen. An dieser Stelle: Ludwig Maier (ÖDP).

Hinweis in eigener Sache: Unsere Redaktion hat allen Kandidaten die gleichen Fragen gesendet. Wir haben es den Kandidaten überlassen, auf welche Fragen sie wie ausführlich antworten. Wir veröffentlichen die Antworten ungekürzt. Sprache und Inhalt liegen ausschließlich in Verantwortung der Kandidaten. Die Redaktion macht sich keine der Aussagen zu eigen.

Steckbrief Ludwig Maier

  • Partei: ÖDP
  • Alter: 60 Jahre
  • Wohnort: Hub (Gemeinde Soyen)
  • Beruf: Biolandwirt, Heilerziehungspflegehelfer
  • Familienstand: verheiratet, vier erwachsene Kinder – Christoph (36), Matthias (34), Viktoria (32), Raphael (29)
  • Hobbys: Tanzen, Radfahren, in der der Natur wandern und in die Berge gehen

Zum Bundestagswahl-Spezial und allen weiteren Kandidaten:

> auf ovb-online.de

> auf rosenheim24.de

> auf wasserburg24.de

> auf mangfall24.de

Ludwig Maier: In meinem Beruf als Heilerziehungspflegehelfer bin ich in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung tätig und dort stellvertretender MAV-Vorsitzender (Mitarbeitervertreter). Die Biolandwirtschaft im Nebenerwerb betreibt mittlerweile mein ältester Sohn.

Ich kandidiere, weil für mich die Grundrechte unantastbar sind und für mich dieser schöne Landkreis Rosenheim in seiner Schönheit erhalten bleiben muss, ohne große Eingriffe in die Natur.

Thema Corona

Unsere Fragen an Ludwig Maier:

  • Mit welchen Szenarien und Folgen rechnen Sie Ende 2021 und 2022? Wie sieht Ihre Corona-Strategie aus?
  • Wie hat Corona Ihr Denken und Handeln verändert? Warum spaltet Corona die Gesellschaft?

Zu hoher politischer Druck spaltet

Mir missfällt die Corona-Strategie, sowohl die der Bundesregierung und noch mehr die der Bayerischen Staatsregierung. Es wird ein Druck in der Bevölkerung erzeugt, der sich spaltend auf die Gesellschaft auswirkt. Es ist nicht auszuschließen, dass durch die Impfung bei Corona gesundheitliche Einschränkungen erst so richtig auftreten. Warum verschweigen Verantwortliche in der Politik und der Medizin die sogenannte Kreuzimmunität?

Kreuzimmunität bedeutet den Schutz vor dem „neuartigen“ Coronavirus durch das eigene Immunsystem aufgrund einer früheren Infektion mit einem der verbreiteten Erkältungscoronaviren oder anderer Viren. Dies kann man leicht durch einen Test feststellen.

Die Politik wäre verpflichtet gewesen, Maßnahmen zu ergreifen, die gezielt Risikogruppen schützt und nicht das öffentliche Leben komplett lahm legt und einen gewaltigen Kollateralschaden in der Gesellschaft anrichtet, der durch gezielte Maßnahmen zu vermeiden gewesen wäre. Es wäre ein Leichtes gewesen, im öffentlichen Raum zu kontrollieren, stattdessen hat man alles in den privaten Raum verbannt und Corona Vorschub geleistet.

Warum hat man nicht die Baseline-Studie angewandt. Die Baseline ist der Ausgangszustand (zum Beispiel Laborwert, Blutdruck) eines Studienteilnehmers zu Beginn der klinischen Studie. Die unbeeinflussten Werte werden ermittelt und später mit auftretenden Veränderungen verglichen.

Durch Corona wurde mir erst wieder so richtig bewusst, wie verletzlich globale Versorgungswege sind. Hier muss ein massives Umdenken erfolgen und die Kreislaufwirtschaft neu gedacht werden. Das Produkt muss im Preis widerspiegeln, welche ökologischen und sozialen Auswirkungen es hat, wenn es nicht nach Kreislaufwirtschaftskriterien erzeugt wurde.

Thema Klimawandel

Unsere Fragen an Ludwig Maier:

  • Der Klimawandel bedroht Mensch und Natur. Was ist zu tun? In der Welt, in Brüssel, in Berlin und München?
  • Aber auch in der Region, vor der Haustür oder im eigenen Haushalt?

Mehr Öko-Energie statt Militär

.Das Bundesverfassungsgericht hat hier in seinem Urteil sehr deutlich gemacht, dass Deutschland sofort und einschneidend handeln muss. Das Szenario, das wir jetzt haben, mit Überschwemmungen und Hitzerekorden, ist bereits 1987 skizziert worden, wenn nicht mutig gehandelt werden würde. Es wurden also 34 Jahre keine Maßnahmen ergriffen – und das war unverantwortlich.

Unverzichtbar für uns alle ist eine intakte Natur. Wo Ökosysteme aus den Fugen geraten, treten Pandemien gehäuft auf. Unverzichtbar sind auch sauberes Wasser und ein gesundes Klima. Jeder und jede Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten.

Maßnahmen, die zwingend erforderlich sind:

  • Umstellung auf über 100 Prozent an erneuerbaren Energien, der ländliche Raum muss die Städte mitversorgen, dabei wird auch Wasserstoff eine bedeutende Rolle spielen. Hier ist die Industrie in besonderer Weise zum Handeln zu veranlassen.
  • Keine Ausweitung der Militärausgaben auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts, das würde heißen, Deutschland wäre sofort an dritter Stelle bei den Militärausgaben, nach der USA und China. Durch militärische Aktivität wird das Klima enorm geschädigt.
  • Umstellung der Landbewirtschaftung auf ökologische Wirtschaftsweise. Hier spielt die regenerative Landwirtschaft eine gewichtige Rolle. Der Boden muss wieder in die Lage versetzt werden, den Kohlenstoff zu speichern.
  • Und wir werden nicht darum herum kommen, sparsam mit Resourcen umzugehen. Da sind alle gefragt. Auch der Verzicht auf manche unnützen Dinge kann ein Mehr an Lebensqualität bedeuten. Kurzum: Nicht reden, sondern einfach machen.

Thema Brenner-Nordzulauf

Unsere Fragen an Ludwig Maier:

  • Wie stehen Sie zur violetten Trasse und zum Neubau von zwei zusätzlichen Gleisen?
  • Können Sie den Widerstand betroffener Kommunen und Bürger nachvollziehen?
  • Welchen Einfluss wollen Sie persönlich geltend machen?

Moderater Ausbau der Bestandsstrecke

Ich bleibe bei meiner Haltung: moderater Ausbau der Bestandsstrecke; Neubauführungen dort, wo es nötig ist; mängelfreie Gleisanlagen und leisere Züge; Einhausungen und Lärmschutzmaßnahmen dort, wo erforderlich.

Weitaus einfachere Maßnahmen würden die Situation schon entschärfen: Spritpreise bei allen Grenzländern auf gleichem Niveau, Mautpreise wie in der Schweiz und gleichmäßige Verteilung auf mehrere Häfen.

Es ist aus meiner Sicht wichtig, dass betroffene Kommunen und Bürger den Widerstand hoch halten. Der Brenner Nordzulauf ist ein Teilprojekt des Skan-Med-Korridors, welcher ein Europäisches Projekt darstellt mit 9400 Schienenkilometern, 6900 Straßenkilometern, 19 Flughäfen und 25 Seehäfen. Der Korridor reicht von Skandinavien bis Italien, einschließlich Malta. Darin erscheint auch die geplante B15 neu.

Wofür ich mich auf alle Fälle stark machen werde, ist, dass endlich Volksbegehren und Volksentscheide auf Bundesebene installiert werden. Im Grundgesetz steht im Artikel 20/2: In Wahlen und Abstimmungen.

Wir haben ein Wahlgesetz, aber kein Abstimmungsgesetz und daran krankt es.

Thema Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Unsere Frage an Ludwig Maier:

  • Welche Schwerpunkte setzen Sie zur Sicherung der Arbeitsplätze und der heimischen Wirtschaft?

Regionale Kreisläufe

Es müssen wieder regionale Kreisläufe geschlossen werden. Wie verletzlich globale Transportwege sind, hat uns Corona jetzt gezeigt. Wir werden mittelfristig nicht drum rum kommen, Steuern über Kilowattstunden zu erheben und dafür den Faktor Arbeit zu entlasten. Wir brauchen eine ökologisch-soziale Steuerreform, welche der gewachsenen ungleichen Einkommensverteilung entgegenwirkt.

Die Preise aller Produkte müssen die ökologische Wahrheit sagen – und da sind wir in Deutschland und besonders in Bayern Spitze. Die Regionalisierung kann nur vorangebracht und der Mittelstand gestärkt werden, wenn wir die Konzerne und die Globalisierung begrenzen. Wir brauchen einen EU-Grenzausgleich durch Grenzsteuern und ein echtes Lieferkettengesetz mit klaren Sanktionsmöglichkeiten.

Und wir brauchen faire Rahmenbedingungen zum Erhalt des stationären Einzelhandels. Weiterhin benötigt es der Wiedereinführung eines strikten Trennbankensystems und der Rückführung der Börsen zu ihrem eigentlichen Zweck, nämlich der Bereitstellung von Kapital für Unternehmen. Zudem braucht es die Einführung einer Digitalsteuer.

Thema Demokratie und Stabilität

Unsere Fragen an Ludwig Maier:

  • Sind die Menschen wirklich demokratiemüde und empfänglich für neuen Extremismus und Populismus?
  • Wie steht es um Stabilität, Toleranz und Konsensfähigkeit im Land?

Bürgerbeteiligung gesetzlich stärken

Demokratie ist wie die Luft zum Atmen und bedarf einer ständigen Weiterentwicklung und der stetigen Verteidigung. Zur Sicherung unserer Demokratie durch Mitbestimmung und politische Einflussnahme fordere ich eine unabhängige Politik – und dazu muss die Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen gesetzlich gestärkt werden. Volksbegehren und Volksbegehren auf Bundesebene: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Ein Verbot von Firmen- und Konzernspenden an Parteien ist für mich eine Verpflichtung!

Maßnahmen in Krisensituationen wie Corona müssen auf der Grundlage von Gesetzen erfolgen, nicht am Parlament vorbei durch Verordnungen. Deutschland muss in den kommenden Jahren eine umfassende und schonungslose Resilienzanalyse erstellen. Ich fordere eine klare Perspektive für den Weg zurück in die Normalität. Alles wirtschaftliche Handeln hat dem Gemeinwohl zu dienen, so steht es auch in der Bayerischen Verfassung und hat über das Grundgesetz Allgemeingültigkeit in allen Bundesländern.

Thema Wohnraum und Mieten

Unsere Frage an Ludwig Maier:

  • Zur Lebensqualität gehört Wohnen. Speziell im Raum Rosenheim wird Wohnraum immer knapper, das Wohnen immer teurer. Wie kann man diese Entwicklung stoppen?

Städte ökologisch umbauen

Wir brauchen mittelfristig einen ökologischen Städteumbau, der im Rahmen von Entwicklungsplänen Wohn-, Arbeits- und Erholungsräume eng miteinander verzahnt, sodass Verkehr, Energieverbrauch und Umweltverschmutzung reduziert werden.

Thema Familie

Unsere Fragen an Ludwig Maier:

  • Die Gesellschaft wird immer älter – auch im Zuzugsraum Rosenheim. Was kann die Politik leisten, damit wieder mehr junge Menschen eine Familie gründen?
  • Wie wollen Sie zum Beispiel eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen?

Wo bleibt das Kindergrundeinkommen?

Die Ausgestaltung des bestehenden Sozialsystems wurde bereits 1994 im Rahmen des fünften Familienberichts für die Bundesregierung von unabhängigen Wissenschaftlern als strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familien bezeichnet. Diese Rücksichtslosigkeit besteht in einer grundsätzlichen Minderbewertung der Erziehungsarbeit, was sich bei Alleinerziehenden, Mehr-Kind-Eltern und Trennungsfamilien besonders nachteilig auswirkt.

Es bedarf der Einführung eines Kindergrundeinkommens zur Absicherung der Sachkosten von Kindern. Weiterhin ist ein Sozialsystem zu schaffen, das die natürlichen Belastungen bei Elternschaft und im Alter gleichermaßen absichert. Dann bedarf es der Anerkennung der elterlichen Erziehungsarbeit durch einen sozialversicherungspflichtigen Lohn, bei voller Wahlfreiheit, sowie der Anerkennung der häuslichen Betreuungsarbeit bei pflegebedürftigen Angehörigen durch ein angemessenes Pflegegehalt.

Ich fordere hier gleiche Chancen für Eltern statt der Doppelbelastung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die nur den Eltern abverlangt wird. Und das Kindswohl muss das entscheidende Kriterium der Familienpolitik sein. Und ich fordere die Gewährung eines Lohns für Kinderbetreuung statt eines Lohnersatzes, wie beim heutigen Elterngeld. Weil es sich um Arbeit handelt.

Thema Rente 

Unsere Fragen an Ludwig Maier:

  • Die Alterspyramide in Deutschland bedroht die Stabilität und die Höhe der Rente. An welchen Stellschrauben muss die Politik drehen, damit zunehmende Altersarmut und eine Überlastung der Beitragszahler vermieden werden?
  • Wie kann der Staat für Generationengerechtigkeit sorgen?

Der große Wurf: Ran ans Kapital

Es müssen alle Bevölkerungsgruppen einbezogen werden als Einzahler in die Sozialsysteme, sowohl ins Rentensystem als auch ins Gesundheitssystem, das sind Arbeitnehmer, Selbstständige, Beamte, Politiker und vor allen Dingen das Kapital und, wie ich beim Themenkomplex „Wirtschaft und Arbeitsmarkt“ schon geschrieben habe, es muss auch eine sogenannte Digitalsteuer für die Sicherung der Sozialsysteme herangezogen werden. Wir brauchen keine kosmetischen Korrekturen, sondern den großen Wurf, dann führt es auch zu keiner Überlastung.

Welches Thema liegt Ludwig Maier besonders am Herzen?

Von Corona über Klimawandel bis zum Schutz der Demokratie: In unserem Kandidatencheck haben wir die zwölf Bewerber für den Bundestag im Wahlkreis Rosenheim mit vielen Fragen konfrontiert. Das letzte Wort haben die Kandidaten selbst – mit einem Thema ihrer Wahl, das ihnen besonders am Herzen liegt.

Kleine Landwirte fördern

Was mir persönlich sehr wichtig ist, ist die Sicherung für die bäuerliche Landwirtschaft. Dabei wird diese am meisten profitieren, wenn wieder regionale Kreisläufe geschlossen werden, denn durch Corona wurde es sehr deutlich, wie verletzlich globale Versorgungswege sind. Und da kann die Bundespolitik entscheidend auf die europäische Agrarpolitik einwirken.

Wir brauchen hier eine komplette Neuausrichtung der Agrarförderung zugunsten der kleineren Betriebe, denn ich betone: Die Politik ist verpflichtet, Ungleichgewichte auszugleichen, und das tut sie in keiner Weise.

Es wäre ein Leichtes, Betrieben bis 20 Hektar 2000 Euro Hektarprämie zu zahlen bei Einhaltung von Tierschutz- und Umweltschutzstandards, Betrieben bis 50 Hektar maximal 50 Prozent davon, Betrieben bis 100 Hektar maximal 25 Prozent davon – und das Ganze abschmelzend nach Hektar gestaffelt. Ab dem 101. Hektar gibt es keine Förderung mehr. Man würde die Agrarausgaben massiv reduzieren – und der industriellen Landwirtschaft gehört wegen der negativen Auswirkung auf die Umwelt die Betriebserlaubnis entzogen.

Kurz-Interview mit Ludwig Maier

Ein Motto, ein Satz oder ein Zitat, das sich Ihnen besonders eingeprägt hat?

Ludwig Maier: „Mit dem Herzen sieht man besser.“

Sie steigen in eine Zeitmaschine. Welches Ereignis der Geschichte würden Sie gerne miterleben und warum?

Maier: Meinen Einzug in den Bundestag, weil ich gerne Zukunft gestalte!

Ihr Lieblingsplatz in der Region? Warum?

Maier: Zuhause, hinterm Gartenhäuschen, weil mich da niemand stört!

In welchem Film hätten Sie gerne in welcher Rolle mitgespielt?

Maier: „Der Bauer und sein Prinz,“ als Prinz.

Wie bekommen Sie Politik und/oder Beruf/Familie unter einen Hut?

Maier: Ich bekomme es ganz schlecht unter einen Hut. Als Gemeinde- und Kreisrat habe ich diese Erfahrungen schon gemacht. Es erfordert äußerste Disziplin und große Rücksichtsnahme.

Ihr politisches Vorbild? Warum?

Maier: Prof. Dr. Klaus Buchner, er hat als ehemaliger Abgeordneter des Europaparlaments einiges bewegt.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten drei Dinge beschließen – und alle Staaten dieser Welt müssten sich daran halten. Was würden Sie tun?

Maier:

  • Ein sozialversicherungspflichtiges Erziehunggehalt einführen zur Aufwertung dieser gesellschaftlich wichtigen Leistung;
  • 100 Prozent ökologische Landwirtschaft in bäuerlicher Hand;
  • 100 Prozent erneuerbare Energien, erzeugt durch Bürgeranlagen.

Wen ertragen Sie nur mit Humor?

Maier: Mich selbst.

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