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Bundestagswahl 2021 – Wahlkreis Rosenheim (222)

Die Direktkandidaten im großen OVB-Check: Gerald Strickner (BüSo)

Bundestagswahl 2021: Gerald Strickner tritt für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim an.
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Bundestagswahl 2021: Gerald Strickner tritt für die Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) als Direktkandidat im Wahlkreis Rosenheim an.

Am 26. September ist Bundestagswahl. Im Wahlkreis Rosenheim treten zwölf Kandidaten für das Direktmandat an. Hier stellen sie sich den Menschen in der Region vor, nehmen zu aktuellen politischen Themen Stellung und beantworten persönliche Fragen. An dieser Stelle: Gerald Strickner (BüSo).

Hinweis in eigener Sache: Unsere Redaktion hat allen Kandidaten die gleichen Fragen gesendet. Wir haben es den Kandidaten überlassen, auf welche Fragen sie wie ausführlich antworten. Wir veröffentlichen die Antworten ungekürzt. Sprache und Inhalt liegen ausschließlich in Verantwortung der Kandidaten. Die Redaktion macht sich keine der Aussagen zu eigen.

Steckbrief Gerald Strickner

  • Name: Gerald Strickner
  • Partei: Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)
  • Alter: 68 Jahre
  • Wohnort: Kolbermoor
  • Beruf: Baustoffberater
  • Familienstand: verheiratet, drei Kinder – Astrid (39), Roland (35) und Marion (33); sieben Enkelkinder
  • Hobbys: Botanik, vor allem Kakteen, Orchideen und tropische Nutzpflanzen, Versuche mit CO2; Gartenarbeit, Nordic Walking, Bergwandern,

Zum Bundestagswahl-Spezial und allen weiteren Kandidaten:

> auf ovb-online.de

> auf rosenheim24.de

> auf wasserburg24.de

> auf mangfall24.de

Strickner: Wir müssen wieder zur klassischen Politik der 50er- und 60er- Jahre unter Konrad Adenauer, Charles de Gaulle, J. F. Kennedy, Ludwig Erhard oder Franz Josef Strauß zurückfinden. Deutschland ist damals auf dieser Grundlage aus den Ruinen des Zweiten Weltkrieges durch das Wirtschaftswunder auferstanden. Durch die 68er-Revolution wurde nicht nur unsere Kultur zerstört, sondern auch die Grundlage für die Zerstörung der Wirtschaft durch die grüne malthusianische Naturreligion gelegt.

Wir brauchen jetzt LaRouches vier Gesetze, um diesen Todeskurs umzukehren:

  1. Wiedereinführung des Glass-Steagall-Trennbankensystems;
  2. Schaffung eines Kreditsystems mit Hilfe der Gründung einer Nationalbank;
  3. Kreditschöpfung zur Finanzierung eines nationalen Wiederaufbauprogramms mit Schwerpunkt einer modernen Infrastrukturentwicklung, also Magnetschwebebahnen und moderne Kernkraftwerke
  4. Sofortprogramme zur Entwicklung der kontrollierten Kernfusion und der Weltraumfahrt, um das Produktivitätsniveau massiv zu erhöhen.

Thema Corona

Unsere Fragen an Gerald Strickner:

  • Mit welchen Szenarien und Folgen rechnen Sie Ende 2021 und 2022? Wie sieht Ihre Corona-Strategie aus?
  • Wie hat Corona Ihr Denken und Handeln verändert? Warum spaltet Corona die Gesellschaft?

Gesundheitswesen stark machen

Wer den Schweizer Virologen Dr. Paul Robert Vogt verfolgt hat, der mit Virologen von Wuhan bis Bern zusammenarbeitet, wusste schon Anfang 2020 von der Gefahr durch Corona. Leider hat auch die Bundesregierung die Corona-Pandemie damals nicht ernst genommen. Hätte die deutsche Regierung so gehandelt wie China damals, wären uns viele Tote erspart geblieben. China hat sofort mit Massentests die Infizierten herausgefunden und isoliert.

Außerdem hat Corona gezeigt, dass der Kurs der Kostenersparnis und Privatisierung im Gesundheitswesen die Grundlage dafür gelegt hat, mit Pandemien umgehen zu können. Ich erinnere nur an die fehlenden Masken und Tests zu Beginn, aber auch die Ausdünnung des Personals in den Kliniken.

Deshalb muss das Gesundheitswesen in Deutschland, aber auch vor allem auch in der Dritten Welt massiv ausgebaut werden, damit nicht neue, noch gefährlichere Pandemien in der Zukunft entstehen können.

Thema Klimawandel

Unsere Fragen an Gerald Strickner:

  • Der Klimawandel bedroht Mensch und Natur. Was ist zu tun? In der Welt, in Brüssel, in Berlin und München?
  • Aber auch in der Region, vor der Haustür oder im eigenen Haushalt?

Lösung liegt in der Kernenergie

Es gibt keinen Klimanotstand, und der Klimawandel wird nicht von Menschen gemacht. CO2 macht nicht das Klima, ist also kein Klimagift, sondern die Grundlage für Leben auf der Erde. Mehr Kohlendioxid ist sogar positiv für deren Wachstum. Wenn Menschen das Wetter positiv beeinflussen wollen, sollten sie endlich die Wüsten begrünen und so das CO2 sinnvoll nutzen.

Um unsere Stromversorgung mit billiger, sauberer Erzeugung zu sichern, muss Deutschland die Energiewende beenden und wieder in die Kernenergie einsteigen – so wie es viele Länder, selbst in der Dritten Welt, jetzt machen. Es gibt mittlerweile neue, sichere Kernkraftwerke wie die schnellen Reaktoren und den in Deutschland entwickelten Hochtemperaturreaktor, der inhärent sicherste der Welt. Diese ermöglichen das Verbrennen des Atommülls und bergen auch nicht die Gefahr von Super-Gaus. Warum berichten unsere Medien nicht über diese Fortschritte, sondern hetzen unsere Jugend gegen die Kernenergie auf?

Thema Brenner-Nordzulauf

Unsere Fragen an Gerald Strickner:

  • Wie stehen Sie zur violetten Trasse und zum Neubau von zwei zusätzlichen Gleisen?
  • Können Sie den Widerstand betroffener Kommunen und Bürger nachvollziehen?
  • Welchen Einfluss wollen Sie persönlich geltend machen?

Unsere Politiker haben geschlafen

Seit über 35 Jahren wird am Brennerbasistunnel geplant, inzwischen schon gebaut. Nur unsere Kommunen und Politiker haben leider geschlafen oder wollten davon nichts wissen. Die österreichischen Kommunen waren da besser informiert und haben eine weitgehende Untertunnelung durchgesetzt.

Die Tunnelplanung sollte auch in der Rosenheimer Region weiter unterirdisch bis kurz vor Grafing verlaufen, um dann oberirdisch an die bestehenden Gleise angebunden werden. Landwirte, bei denen diese Trasse dann noch durch ihre landwirtschaftliche Nutzfläche führt, sollten großzügig entschädigt werden.

Thema Wirtschaft und Arbeitsmarkt

Unsere Frage an Gerald Strickner:

  • Welche Schwerpunkte setzen Sie zur Sicherung der Arbeitsplätze und der heimischen Wirtschaft?

Chinas Neue Seidenstraße

Die Energiewende und die im Rahmen der Klimadebatte getroffenen Entscheidungen müssen revidiert werden. Deutschland muss wieder in den Kreis der Länder eintreten, die den technischen Fortschritt verfolgen. Das heißt, Energie muss billiger werden und die Löhne müssen steigen, wie es in den Zeiten der EWG üblich war.

Damals war Deutschland als Exporteur von qualitativ guten Industrieprodukten berühmt. Im Bereich des Mittelstandes ist dies teilweise immer noch der Fall. Das Land hat jedoch den Kurs zur Verteuerung der Energie und der Senkung des Lebensstandards der Menschen auf Anweisung der Finanzzocker der „City of London“ und Wall Street eingeschlagen und wird – wie von Franz Josef Strauß vorhergesagt – zu einem Dritte-Welt-Land werden, falls wir aus der Kerntechnik aussteigen.

China hat unser damaliges Modell der physikalischen Ökonomie übernommen und so 850 Millionen Menschen aus der Armut herauskatapultiert. Deutsche Techniken, wie der Transrapid, werden dort nun auch in einer schnelleren Variante gebaut, der 600 km/h fahren wird.

Wir sollten deshalb auch mit Russland und China im Rahmen des größten Infrastrukturprojektes der Menschheitsgeschichte, der Neuen Seidenstraße, zusammenarbeiten. So schaffen wir uns Handelspartner und Freunde in der Welt.

Thema Demokratie und Stabilität

Unsere Fragen an Gerald Strickner:

  • Sind die Menschen wirklich demokratiemüde und empfänglich für neuen Extremismus und Populismus?
  • Wie steht es um Stabilität, Toleranz und Konsensfähigkeit im Land?

Humboldt statt Ökofaschismus

Unser Land braucht wieder eine gute Schulbildung in der humanistischen Tradition von Wilhelm von Humboldt, damit die Schüler wieder lernen, selber zu denken und nicht an Mythologien wie den menschengemachten Klimawandel zu glauben.

Im Religionsunterricht muss auch der Kardinal Nikolaus von Kues behandelt werden, denn er war Vater der heutigen modernen Natur- und Wirtschaftswissenschaften.

Auf seine Arbeit bauen die Entdeckung Amerikas durch Christopher Kolumbus und die Entdeckung der Planetengesetze durch Johannes Kepler auf.

So können wir verhindern, dass in Deutschland unsere Jugend durch Bewegungen wie „Fridays for Future“ missbraucht wird, um hier den Ökofaschismus durchzusetzen.

Ein Schüleraustausch mit Russland und China sollte der Jugend ermöglichen, auch diese Kulturen kennenzulernen. Das bringt nicht nur Freude, sondern schafft Freunde für ein friedliches Zusammenleben.

Thema Wohnraum und Mieten

Unsere Fragen an Gerald Strickner:

  • Zur Lebensqualität gehört Wohnen. Speziell im Raum Rosenheim wird Wohnraum immer knapper, das Wohnen immer teurer. Wie kann man diese Entwicklung stoppen?

Es wird zu viel spekuliert

Der Verkauf von Sozialwohnungen an private Wohnungsbaugesellschaften und die Reduzierung des Baus von günstigen Wohnungen durch Staat und Kommunen haben zusammen mit der massiven Spekulation in diesem wie auch in anderen Bereichen wie Boden, Rohstoffen und Energie dazu geführt, dass normale Familien kaum noch eine günstige Wohnung in den Ballungsgebieten finden können. Außerdem sollte es durch die Modernisierung der Infrastruktur in den ländlichen Räumen für Firmen wieder möglich sein, sich auch dort anzusiedeln.

Thema Familie

Unsere Fragen an Gerald Strickner:

  • Die Gesellschaft wird immer älter – auch im Zuzugsraum Rosenheim. Was kann die Politik leisten, damit wieder mehr junge Menschen eine Familie gründen?
  • Wie wollen Sie zum Beispiel eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie erreichen?

Attraktive Arbeitsplätze, viele Familien

Die Umsetzung des BüSo-Programms würde Millionen von gut bezahlten Arbeitsplätzen in Deutschland schaffen, der Jugend eine Perspektive geben und damit auch wieder den Wunsch wecken, mehr Kinder zu bekommen. Das klassische humanistische Menschenbild sieht den Menschen als schöpferisches Wesen und legt nicht den Wert auf die Unterschiede zwischen den Menschen. Dies ist mit der ganzen LGTBQI-Debatte (Anmerkung: LGTBQI ist eine Abkürzung für englisch Lesbian, Gay, Bi, Trans, Queer und Intersex) leider hier im Westen geschehen. Die Familie ist im Gegensatz hierzu in China – auch wie das Gemeinwohldenken in der Tradition von Konfuzius – immer noch die Grundlage der Kultur dieses Landes.

Thema Rente 

Unsere Fragen an Gerald Strickner:

  • Die Alterspyramide in Deutschland bedroht die Stabilität und die Höhe der Rente. An welchen Stellschrauben muss die Politik drehen, damit zunehmende Altersarmut und eine Überlastung der Beitragszahler vermieden werden?
  • Wie kann der Staat für Generationengerechtigkeit sorgen?

Kernenergie sichert Renten

Der Prozess des Überalterns kann nur durch mehr Kinder in den Familien und die qualitative Weiterentwicklung unserer Wirtschaft auf ein produktiveres Niveau ausgeglichen werden.

Man wird es nicht glauben, auch hier ist der Ausstieg aus der Kernenergie das Schlimmste, was unseren Rentnern passieren kann. Ohne produktivere Techniken wie die Kernenergie kann unsere Wirtschaft nicht dieses Problem lösen und es werden damit auch wieder Stimmen laut, die die alten Menschen als Belastung für das Land hinstellen und damit die Ideologie der Euthanasie nähren. Dies ist auch das Ziel der ganzen Umweltschutzbewegung, die generell den Menschen als Belastung für die Erde hinstellt und damit die Basis für den größten Völkermord in der Menschheitsgeschichte legen wird, falls wir dies nicht verhindern.

Welches Thema liegt Gerald Strickner besonders am Herzen?

Von Corona über Klimawandel bis zum Schutz der Demokratie: In unserem Kandidatencheck haben wir die zwölf Bewerber für den Bundestag im Wahlkreis Rosenheim mit vielen Fragen konfrontiert. Das letzte Wort haben die Kandidaten selbst – mit einem Thema ihrer Wahl, das ihnen besonders am Herzen liegt.

Entwicklung bedeutet Frieden

Es gibt einen schönen Satz des 2019 verstorbenen Staatsmanns Lyndon LaRouche: „Sind Sie endlich bereit, etwas über Wirtschaft zu lernen?“

Am 15. August 1971 hat der amerikanische Präsident Richard Nixon das Bretton-Woods-System abgeschafft, das den Dollar an das Gold gekoppelt hatte und für feste Wechselkurse stand. Damit wurde der Spekulation und dem Liberalismus Tor und Tür geöffnet.

Die Folge waren ständige Kriege und Verarmung weiter Teile der Welt, was uns dann auch hier mit dem Problem der Flüchtlinge konfrontiert hat. Das Versagen des Westens in Afghanistan sollte nun genutzt werden, um unsere Politik im Westen wieder auf Zusammenarbeit und Aufbau zu orientieren. Schon Papst Paul VI sagte in seiner Enzyklika „Über den Fortschritt der Völker“ im Jahre 1967: „Das neue Wort für Frieden heißt Entwicklung.“

Deutschland sollte sich am Transaqua-Projekt in Afrika beteiligen. Es steht stellvertretend für die vielen schon lange geplanten Aufbauprojekte in der Dritten Welt, die dank der grünen Ideologie der Finanzmärkte nie realisiert wurden. Mit Transaqua wird Wasser aus dem Kongobecken in den Tschadsee abgeleitet – und es gibt dann die Möglichkeit, dort eine moderne Landwirtschaft zu betreiben und die Jugend dem Terrorismus in Form von Boko Haram zu entziehen.

Kurz-Interview mit Gerald Strickner

Ein Motto, ein Satz oder ein Zitat, das sich Ihnen besonders eingeprägt hat?

Gerald Strickner: Wenn ihr mir helft, so helfe ich euch! Endlich bereit, etwas über Wirtschaft zu lernen?

Sie steigen in eine Zeitmaschine. Welches Ereignis der Geschichte würden Sie gerne miterleben und warum?

Strickner: Die Zeit unter amerikanischen Präsidenten F. D. Roosevelt, der es mit dem Wahlspruch „Wenn ihr mir helft, dann helfe ich euch!“ geschafft hat, amerikanischer Präsident zu werden. Außerdem warnte er vor dem Schüren von Ängsten, wie es heute mit der Klimadebatte geschieht. Und er sagte: „Wir haben nichts zu fürchten, außer der Angst selbst!“

Ihr Lieblingsplatz in der Region? Warum?

Strickner: Von meinem schönen Garten das Inntal genießen, wo man sich beim Blick bis zum Großvenediger vom stressigen Alltag erholen kann.

In welchem Film hätten Sie gerne in welcher Rolle mitgespielt?

Strickner: Das hat hier nichts zu suchen.

Wie bekommen Sie Politik und/oder Beruf/Familie unter einen Hut?

Strickner: Das versuche ich mir so einzuteilen, dass es nicht zu stressig wird, obwohl das nicht immer klappt.

Ihr politisches Vorbild? Warum?

Strickner: F. D. Roosevelt, der einzige amerikanische Präsident, der vier Mal gewählt wurde. Er hat Amerika vor dem Faschismus bewahrt und war ein Anhänger des amerikanischen Systems der politischen Ökonomie in der Tradition von Alexander Hamilton. Wäre er nicht an Kinderlähmung im April 1945 gestorben, dann hätten die USA keine Atombomben auf Japan abgeworfen. Unter seiner Führung wäre Deutschland kein geteiltes Land geworden. Auch die britischen und europäischen Kolonien in Afrika und Asien wären aufgelöst worden.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten drei Dinge beschließen – und alle Staaten dieser Welt müssten sich daran halten. Was würden Sie tun?

Strickner: Es sind dies die vier Gesetze von LaRouche, das Beenden der Feindbilder und der Beginn des Aufbaus der Welt mit moderner Technik.

Wen ertragen Sie nur mit Humor?

Strickner: Den „grünen“ Wahnsinn.

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