Brennende Matratze in Bad Aiblinger Altenheim löst Großeinsatz aus

Um 6.25 Uhr rückten die Feuerwehren am Samstag zu einem Bad Aiblinger Alten- und Pflegeheim aus. Ein Mann hatte dort eine Matratze angezündet und sich in einem Zimmer verbarrikadiert. Feuerwehr Bad Aibling
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Um 6.25 Uhr rückten die Feuerwehren am Samstag zu einem Bad Aiblinger Alten- und Pflegeheim aus. Ein Mann hatte dort eine Matratze angezündet und sich in einem Zimmer verbarrikadiert. Feuerwehr Bad Aibling
  • Eva Lagler
    vonEva Lagler
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Große Aufregung herrschte in den frühen Samstagmorgenstunden in Bad Aibling: In einem Alten- und Pflegeheim an der Ghersburgstraße war Brandgeruch festgestellt worden. Die Feuerwehren und Rettungsdienste rückten mit einem Großaufgebot aus.

Bad Aibling – Wie die Feuerwehr Bad Aibling schildert, habe sich ein verwirrter Bewohner in einem Appartement verbarrikadiert und nach ersten Erkenntnissen eine Matratze angezündet.

Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr konnte jedoch Schlimmeres verhindert werden. „Die Matratze hatte geglommen und das Zimmer war stark verraucht“, so ein Sprecher der Feuerwehr. Das habe man rasch in den Griff bekommen. Der Mann sei der Polizei übergeben worden. Da er eine Rauchgasvergiftung erlitten habe, sei er rettungsdienstlich versorgt und daraufhin – wie die Polizei bestätigte – in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Zu Einzelheiten über Hintergründe und den genauen Hergang machte die Polizei am Sonntag noch keine Angaben: Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen. Voraussichtlich am Montag werde es eine Pressemitteilung zu dem Vorfall geben.

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Bestätigt wurde, dass sich die leichten Brandschäden – „im vierstelligen Bereich“ – auf das Mobiliar des Zimmers beschränken, in dem der Brand ausgebrochen war, und dass keine weiteren Personen gefährdet wurden oder zu Schaden kamen: „Zum Glück ist alles sehr glimpflich verlaufen“, so eine Sprecherin der Polizei gegenüber unserer Zeitung.

Die Feuerwehren aus Bad Aibling, den Stadtteilen Harthausen, Ellmosen und Willing sowie aus Kolbermoor, Pullach und dem Rosenheimer Land konnten nach circa einer Stunde wieder abrücken.

Vor Ort waren neben den Wehren und der Polizei auch Vertreter von Technischem Hilfswerk und Rettungsdienst.

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