Bayernbund bestätigt in Oberaudorf seinen Vorsitzenden – Hubert Aiwanger als Ehrengast

Politiker im Gespräch: Bezirksrat Sebastian Friesinger (links), Landesvorsitzender des Bayernbundes, mit dem stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger bei der Jahrestagung des Bayernbundes.
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Politiker im Gespräch: Bezirksrat Sebastian Friesinger (links), Landesvorsitzender des Bayernbundes, mit dem stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger bei der Jahrestagung des Bayernbundes.

Im Beisein des stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger hat der Bayernbund jetzt auf seiner Tagung in Oberaudorf seinen Landesvorsitzenden Sebastian Friesinger bestätigt. Im kommenden Jahr will der Bayernbund sein 100-jähriges Bestehen dann mit Landesvater Markus Söder feiern.

Von Anton Hötzelsperger

Oberaudorf – Bezirksrat Sebastian Friesinger aus Albaching bleibt auch in den kommenden drei Jahren Landesvorsitzender des Bayernbundes. Auch seine Stellvertreter Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Christian Glas, Bürgermeister von Eggstätt, und der Münchner Wolfgang Kink, Ehren-Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes, wurden bei der Jahrestagung in Oberaudorf in ihren Ämtern einstimmig bestätigt.

Wechsel im Amt des Schatzmeisters

Neu ist, dass das Amt des Schatzmeisters nach 13 Jahren von Matthias Dambach aus Rosenheim auf Stephan Schlier, Bürgermeister der Stadt Bad Aibling, überging. Zu den ersten Gratulanten gehörte Bayerns Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger.

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„Mit Corona haben wir gemerkt, was wir an Bayern und mit unseren regionalen Stärken und Produkten haben. Das ist jetzt die Zeit, in der die christlich-abendländische Tradition des Bayernbundes noch mehr als bisher zum Tragen kommt, denn Vereine und Verbände“, sagte Aiwanger in seiner Ansprache. „Regionalität bei den Lebensmitteln, die Wertschätzung der Landwirtschaft, eine unabhängige medizinische Versorgung, das Anlegen von dezentralen Pandemie-Lagern, rückläufige Arbeitslosenzahlen und die aktuelle Zunahme der Export-Zahlen dürfen uns einen Grund-Optimismus für die Zukunft geben“, so der stellvertretende Ministerpräsident, der sich war: „Wir werden Corona überwinden.“

„Du schaust auf das Paradies, wir nennen es Heimat“ – mit diesem Zitat begann Rosenheims Landrat Otto Lederer sein Grußwort. Auch er bat, dass der seit 99 Jahren bestehende Bayernbund fortan Heimat und Orientierung sein und geben möge und fügte zudem an: „Nicht Breitband, sondern Brauchtum prägt Heimat.“

Oberaudorfs neuer Bürgermeister Dr. Matthias Bernhardt setzte sich in seinem Grußwort für die wahre bayerische Kultur ein: „In Zeiten, in denen bayerische Dörfer in China entstehen und weltweit das Münchner Oktoberfest gefeiert wird, brauchen wir eine weltoffene Kultur des Integrierens und Fortschreitens. Ein weiteres Grußwort sprach Landesvorsitzender Max Bertl, auch im Namen der Bürgerallianz Bayern und der Bayerischen Einigung. Bertl bezeichnete den Bayernbund als „Bayerisches Gewissen“, den Bayerischen Trachtenverband als das „Gesicht Bayerns“, die Bayerische Einigung als den „Hüter der Verfassung“ und die Bürgerallianz als das „Herz der Ehrenamtlichen“.

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Bei den Neuwahlen wurde Thomas Sax aus Haag als Landesschriftführer ebenso wiedergewählt wie die Beisitzer Thomas Blösel aus Fürth, Hubert Dorn aus München, Monika Kaltner aus Mainburg und Prof. Dr. Dr. Dieter Weiß aus Nürnberg. Nach einem beruflichen Wechsel gab der bisherige Jugendbeauftragte Thomas Mittermeier aus Osterhofen sein Amt ab. Die Nachfolge soll in nächster Zeit geklärt werden. Zu neuen Kassenprüfern wurden Christian Bürger und Florian Fritz vom Kreisverband Rosenheim gewählt.

Empfang beim Ministerpräsidenten?

2021, zum 100. Geburtstag des Bayernbundes, ist nach Angaben von Landesvorsitzendem Friesinger ein Empfang beim Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder in München geplant. Derzeit stehe als Termin Dienstag, 13. April 2021, im Raum.

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