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„Fem4Forest – Wald in Frauenhänden!“

AELF veranstaltet Waldbesitzerinnentag in Rohrdorf

Forstbetriebsleiter Andreas Traidl stellt sein Waldumbaukonzept zum Klimawandel im Auwald in Rohrdorf vor.
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Forstbetriebsleiter Andreas Traidl stellt sein Waldumbaukonzept zum Klimawandel im Auwald in Rohrdorf vor.

Ungefähr 26 Prozent der Wälder im Landkreis sind in Frauenhänden. Durch den gesellschaftlichen Wandel des Frauenbildes wird es immer normaler, dass Frauen Arbeiten oder Interessen nachgehen, die früher eine reine Männersache waren.

Rohrdorf – Im September veranstaltete das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim den ersten Rosenheimer Waldbesitzerinnentag. Eingeladen waren Waldbesitzerinnen und an Wald interessierte Frauen aus Stadt und Landkreis Rosenheim. Zum Thema „Wald im Klimawandel – Vorbauen für die zukünftigen Generationen“ wurde sowohl im Auwald als auch im Saal des Posthotels in Rohrdorf informiert.

Im Wald wurde konkret veranschaulicht, wie Waldbestände für den Klimawandel angepasst werden und Ideen vorgestellt, wie ein Waldumbau sinnvoll vonstattengehen könnte. In einem zweiten Teil im Saal wurden in kurzen Vorträgen über Dienstleistungen von Waldbesitzervereinigungen aus der Region und Schulungsmöglichkeiten der Waldbauernschule in Kelheim aufgeklärt.

Ungefähr 26 Prozent der Wälder im Landkreis gehören Frauen.

In Stadt und Landkreis Rosenheim besitzen aktuell 5.414 Frauen Wald. Insgesamt gibt es circa 15 000 Rosenheimer Waldbesitzende. Circa 26 Prozent des Rosenheimer Waldes steht im Eigentum von Frauen und der Anteil steigt kontinuierlich. Hauptgründe hierfür sind ein gesellschaftlicher Wandel des Frauenbildes und der Strukturwandel in der Landwirtschaft. Der Rosenheimer Waldbesitzerinnentag fand auf Initiative des Projekts „Fem4Forest – Wald in Frauenhänden“ der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft (LWF) statt. Dieses Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union gefördert und ist Teil einer Initiative in zehn Ländern.

Es soll nicht der letzte Waldbesitzerinnentag gewesen sein.

„Der Rosenheimer Waldbesitzerinnentag soll bei uns nicht der Einzige bleiben“, betonte der Leiter der Forstbehörde in Rosenheim, Forstdirektor Marius Benner. Benner zeigte sich begeistert vom Engagement und der Motivation der Waldbesitzerinnen. Die LWF hatte Waldbesitzerinnen gefragt, nach welchen Zielen sie ihren Wald bewirtschaften und was sie motiviert. Ergebnis war, dass Frauen den Wald zur Gewinnung von Holz als Bau- und Brennstoff, als Ort der Erholung und für die Verwirklichung von Naturschutzzielen nutzen. Frauen motiviert dabei häufig die „Lust, etwas für den Bereich Wald zu machen“, Familientraditionen aufrecht zu erhalten und Verantwortung für die nächsten Generationen zu übernehmen.

+++ Weitere Artikel und Meldungen aus Rohrdorf und der Region finden Sie hier. +++

Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können sich bei allen Fragen zum Thema Wald und Waldbewirtschaftung an das AELF wenden. Die zuständige Amtsperson kann im Internet über den sogenannten Försterfinder unter www.waldbesitzer-poral.bayern.de gefunden werden. Als spezielles Angebot für Waldbesitzerinnen finden ebenso Waldbegehungen für Frauen m Landkreis statt. Auch hierfür erhalten Waldbesitzerinnen bei Interesse Auskunft beim AELF Rosenheim.

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