2058 Neugeborene im Landkreis Rosenheim im Jahr 2010

Abwärtstrend gestoppt: Es gibt wieder mehr Babys

Trendwende: Die Zahl der Neugeborenen im Landkreis Rosenheim ist in den letzten 20 Jahren deutlich zurückgegangen, 2010 gab es aber wieder eine leichte Zunahme um zwei Prozent auf 2058 Geburten.  Grafik pluswerbung (www.nikidee.de)
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Trendwende: Die Zahl der Neugeborenen im Landkreis Rosenheim ist in den letzten 20 Jahren deutlich zurückgegangen, 2010 gab es aber wieder eine leichte Zunahme um zwei Prozent auf 2058 Geburten. Grafik pluswerbung (www.nikidee.de)

Rosenheim/Landkreis - 2058 Babys wurden im Jahr 2010 im Landkreis Rosenheim geboren und waren am 31. Dezember mit Hauptwohnsitz dort gemeldet. Nach Angaben des Landratsamtes Rosenheim bedeutet dies einen Zuwachs von zwei Prozent gegenüber 2009. Die meisten Neubürger in den 46 Landkreis-Gemeinden (ohne Stadt Rosenheim) gab es in Kolbermoor, nämlich 150. Keine Überraschung ist in dieser Statistik das Tabellenschlusslicht: Die kleinste Gemeinde im Kreis, Chiemsee, meldete nur eine Geburt.

Eher in die Rubrik "statistische Spielereien" fallen die direkten Vergleiche der Geburtszahlen der Gemeinden zwischen 2009 und 2010. Positiv sticht hier die Gemeinde Breitbrunn heraus, in der sich die Geburten von fünf auf 13 beinahe verdreifachten. Den prozentual deutlichsten Rückgang gab es in Ramerberg (von 15 auf 10).

Aussagekräftiger ist ein 20-Jahres-Vergleich. Die Zahlen belegen, dass in den 90er-Jahren deutlich mehr Babys geboren wurden als in den letzten zehn Jahren. Bis Mitte der 90er lagen die Geburtenzahlen stets um 2700. 1999 sank die Zahl erstmals unter 2500 und seit 2008 wird die Marke 2100 nicht mehr erreicht. Aufgrund des Zuzugs in den Landkreis machen sich die sinkenden Geburtenzahlen bei der Einwohnerzahl nicht bemerkbar. Im Gegenteil, die Landkreisbürger werden immer mehr: Seit 1993 stieg ihre Zahl um mehr als 30 000 auf heute knapp 250 000 an.

Auch in den zehn Realschulen und Gymnasien des Landkreises ist vom Geburtenrückgang nichts zu spüren. Im Schuljahr 2010/2011 besuchen über 6600 Gymnasiasten und 4400 Realschüler diese weiterführenden Schulen. So viele Schülerinnen und Schüler haben diesen Bildungsweg im Landkreis noch nie beschritten. Im Unterschied dazu gingen die Schülerzahlen an den Volksschulen vom vergangenen zum laufenden Schuljahr um über 700 zurück. re

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