Mittel für zügige Realisierung gefordert

Abgeordnete machen Bund Dampf

Rosenheim - Die Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig und die beiden Landtagsabgeordneten Otto Lederer und Klaus Stöttner sind sich einig: Die aktuellen Überlegungen zur B 15 neu werden auf den Landkreis Rosenheim keine Auswirkungen haben. "Es war richtig, sich frühzeitig klar und geschlossen gegen die ursprünglichen Planungen zu wenden.

Für die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region haben wir die beste Lösung erreicht", sagt Ludwig.

Sie spielt damit nicht zuletzt auf die Resolution an, die der Kreistag einstimmig verabschiedet hat. Darin wurde gefordert, dass die B 15 neu im Landkreis Rosenheim auf der Trasse der bisherigen B 15 fortgeführt wird. Dabei bleibt es nach dem Gespräch, das Ministerpräsident Horst Seehofer und Innenminister Joachim Herrmann mit CSU-Mandatsträgern geführt haben (siehe Berichte im Mantelteil der Zeitung). Vom Tisch sind auch Überlegungen, die B 15 alt im Landkreis vierspurig auszubauen. Zwei zentrale Forderungen, die dem Kreistag am Herzen liegen, haben die drei Parlamentarier nochmals bekräftigt. Die Fertigstellung der Rosenheimer Westtangente muss nach ihrer Ansicht zügig vorangetrieben werden. Dies gilt auch für die Realisierung der Ortsumfahrung von Lengdorf. Die von Seehofer einberufene Runde war sich laut Ludwig einig, dass an der Meldung dieses Projekts für den Bundesverkehrswegeplan festgehalten wird.

"Der Bund muss entsprechende Mittel bereitstellen", positioniert sich Stöttner bei der Westtangente auch in Richtung Berlin. Otto Lederer will, dass der Bau der Rosenheimer Ortsumfahrung künftig von Süden und Norden her gleichzeitig vorangetrieben wird, um die Bauzeit zu verkürzen. Die Beseitigung von Unfallschwerpunkten auf der bisherigen B 15 ist für Lederer zwingend geboten - beispielsweise durch eine dritte Fahrspur. Seine Überzeugung: "Damit könnte eine leistungsfähige, aber nicht zu überdimensionierte Nord-Süd-Verbindung im Raum Rosenheim in einem überschaubaren Zeitraum entstehen.

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