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Unfall auf der A8

Zwei Lkw kollidieren bei Bad Aibling, Tanklaster kippt um: Das sind die Auswirkungen des Unfalls

Auf der A8 zwischen Bad Aibling und Rosenheim sind zwei Lkw ineinander gerauscht.
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Auf der A8 zwischen Bad Aibling und Rosenheim sind zwei Lkw ineinander gerauscht.
  • Alexandra Schöne
    VonAlexandra Schöne
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Ein Schwerverletzter, ein kilometerlanger Stau und enorme Verkehrsbehinderungen im gesamten Raum Rosenheim: Das ist die Bilanz des Verkehrsunfalls am Mittwoch, 24. November, auf der A8 in Richtung Salzburg, auf Höhe Wasserwiesen.

Bad Aibling – Laut Polizei kollidierten gegen 8.15 Uhr zwei Lkw miteinander. Ein 32-Jähriger aus Bayern, der mit seinem Tanklaster Benzin transportierte, fuhr auf einen Sattelzug auf, den ein Türke (47) steuerte. Der Tanklaster kippte um. Dabei wurde der Tank an der Seite aufgerissen. Der 32-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 230 000 Euro.

Unmittelbar nach dem Vorfall wurde die Fahrbahn vollständig gesperrt. Drei Stunden später riegelte die Polizei aufgrund der Aufräumarbeiten auch die Gegenfahrbahn in Richtung München ab. Auch die Überleitung von der A 93 aus Richtung Kufstein kommend wurde dicht gemacht.

Umleitungen im Raum Rosenheim überlastet

Es dauerte nicht lang, bis diese komplett überlastet waren. Auf der Miesbacher Straße, Staatsstraße 2078, B15A und der Äußeren-Münchener-Straße staute es sich, ebenso auf der Umleitungsstrecke über Pullach und Mitterhart. Hinzu kam, dass es in Rosenheim und Kolbermoor zurzeit viele Baustellen gibt.

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Laut Kreisbrandrat Richard Schrank trugen diese dazu bei, dass die Hauptumleitungsstrecken stark belastet waren. Er sprach am Nachmittag von einem „außergewöhnlich hohen Verkehrsaufkommen“. Schrank war selbst an der Unfallstelle vor Ort. „Nach ersten Schätzungen sind rund 5000 Liter Kraftstoff ausgelaufen“, berichtete er.

Erdreich mit Benzin wird ausgebaggert

Zum Teil habe die Feuerwehr das Benzin aufgefangen, zum Teil sei es in die Erde neben der Autobahn gelangt. Die betroffenen Stellen werden Schrank zufolge am morgigen Donnerstag, 25. November, ausgebaggert. Für die Umwelt sehe er keinen erheblichen Schaden, sagte Schrank. Entlang der Fahrbahnen befänden sich Entwässerungssschächte und -gräben, aus denen das kontaminierte Material ebenfalls entfernt würde.

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Die Bergung des Tanklasters sei aufgrund der Arbeit mit leicht entflammbarem Kraftstoff schwierig und langwierig gewesen. Und vor allem anstrengend für die Einsatzkräfte, das sie dicke Chemikalienschutzanzüge tragen müssten. Um das Benzin zu entfernen, arbeiteten sie dem Kreisbrandrat zufolge mit einem Schaumteppich und Pulverlöschgeräten. „Die Fahrbahnen werden in beide Richtungen bestimmt noch bis 20 Uhr gesperrt sein“, sagte Schrank am späten Nachmittag.

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