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Inntaler Unterwelten

340.000 Euro für regionale Höhlen

Hier arbeiten Bayern und Tirol zusammen (von links): Alexandra Stürzl und Simone Mitterer von der Gemeinde Ebbs, Teresa Funk von der Touristinfo Oberaudorf, Florian Vogt von der Wendelsteinbahn, Obfrau des Landesvereins für Höhlenkunde in Tirol Renate Tobitsch sowie Peter Hofmann, Höhlenforscher und Initiator der „Inntaler Unterwelten“.
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Hier arbeiten Bayern und Tirol zusammen (von links): Alexandra Stürzl und Simone Mitterer von der Gemeinde Ebbs, Teresa Funk von der Touristinfo Oberaudorf, Florian Vogt von der Wendelsteinbahn, Obfrau des Landesvereins für Höhlenkunde in Tirol Renate Tobitsch sowie Peter Hofmann, Höhlenforscher und Initiator der „Inntaler Unterwelten“.

Brannenburg/Oberaudorf – Deutschlands höchstgelegene Schauhöhle am Wendelstein, das Grafenloch oberhalb des Luegsteinsees in Oberaudorf, die Tischoferhöhle im Kaisertal bei Ebbs und die Hundalm Eis- und Tropfsteinhöhle bei Angerberg: Seit rund einem Jahrzehnt präsentieren sich die Ausflugsziele in der Region als die „Inntaler Unterwelten“.

In Oberaudorf wurde nun die Fortsetzung der bayerisch-tirolerischen Kooperation bekräftigt.

„Vier einzigartige Naturjuwele in der nahen Umgebung – leider kaum bekannt“, bedauerte Höhlenforscher Peter Hofmann aus Brannenburg 2008 im Rahmen seiner Recherchen für einen Höhlenführer über das   Inntal.

Es dauerte daraufhin noch einige Jahre bis sich das Höhlen-Quartett auf Initiative von Hofmann zusammenfand. Um die Attraktivität der Höhlen steigern zu können, beantragten die beteiligten Höhlenbetreiber – Wendelsteinbahn, die Gemeinden Oberaudorf und Ebbs sowie der Landesverein für Höhlenkunde in Tirol – gemeinsam Fördermittel aus dem europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und bekamen etwa 340.000 Euro bewilligt.

Ein Großteil wurde dabei in eine innovative LED-Beleuchtung sowie interaktive Stationen in der Wendelstein-Schauhöhle investiert. Der zweitgrößte Anteil ging an die Hundalm Eishöhle, welche dieses Jahr das zehnjährige Bestehen ihrer Wiederöffnung   feiert.

Anlässlich des Auslaufens der sogenannten Zweckbindungsfrist kamen die vier Partner nun in Oberaudorf zusammen, um die Fortsetzung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit auch nach der gesetzlich vorgeschriebenen Frist zu besiegeln.

„Durch gemeinschaftliche Werbemaßnahmen soll unsere bayerisch-tirolerische Höhlenkooperation weiterhin Synergieeffekte schaffen und die Bekanntheit im jeweiligen Nachbargebiet sichern“, so Florian Vogt, Geschäftsführer der Wendelsteinbahn als ehemaliger Lead-Partner des Interreg-Projekts.

Im Gegensatz zu den beiden frei zugänglichen Höhlen Grafenloch und Tischoferhöhle seien geführte Touren in der Wendelstein- sowie Hundalm Höhle coronabedingt schwierig bis gar nicht möglich gewesen. Dies soll nun im internationalen Jahr der Höhlen und des Karstes (unter- beziehungsweise oberirdische Geländeformen in Karbonatgesteinen) mit mehreren Aktionstagen und Sonderführungen nachgeholt   werden.

Die Hundalm Höhle ist ab Sonntag, 15. Mai, wieder geöffnet. Die Wendelsteinhöhle empfing bereits am 11. Mai die ersten Besucher. Weitere Infos und Termine gibt es unter www.unterwelten.com.

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