28500 Kontrollen, 2100 Verstöße

Rosenheim – Rund 28 500 Polizeikontrollen wurden im Rahmen der Überwachung der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung anlässlich der Corona-Pandemie vom 1.

bis zum 25. Januar im Zuständigkeitsbereich des Präsidiums Oberbayern Süd durchgeführt. Neben den Streifen der Dienststellen kamen dabei auch Unterstützungskräfte der Bereitschaftspolizei und die Operativen Ergänzungsdienste zum Einsatz.

In diesem Zeitraum wurden laut Mitteilung des Präsidiums 2197 Verstöße festgestellt. In 1995 Fällen wurden Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen erstattet – davon 802 Anzeigen wegen Missachtung der Ausgangs- und Kontaktbeschränkung, 811 Anzeigen wegen Missachtung der Ausgangssperre und 141 Anzeigen wegen Nichttragens der vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung. Wegen geringfügiger Verstöße wie dem falschen Tragen der Mund-Nase-Bedeckung wurden zudem 29 gebührenpflichtige Verwarnungen ausgesprochen.

Zu fünf privaten Partys mit Personen mehrerer Hausstände wurden die Einsatzkräfte im südlichen Oberbayern alleine am vergangenen Wochenende gerufen. Nachbarn oder Passanten hatten jeweils die Einsatzkräfte informiert.

Seit 11. Januar gilt in allen bayerischen Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100 000 Einwohner, dass touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort hinaus für die Einwohner untersagt sind. Bezugspunkt für den 15-Kilometer-Radius ist die Außengrenze der Wohnortgemeinde. Diese Regelung gilt aktuell nur noch für den Landkreis Berchtesgadener Land. Die Einhaltung der Regelungen wurde von den Einsatzkräften in den betroffenen Regionen kontrolliert. Bei insgesamt 1167 Kontrollen wurden 127 Verstöße festgestellt. Davon wurden 120 zur Anzeige gebracht.

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