Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Volksmusikpflege

Warum gemeinsames Singen in Zeiten von Corona wichtig ist

Ein Weihnachtsklassiker: „Stille Nacht, heilige Nacht“.
+
Ein Weihnachtsklassiker: „Stille Nacht, heilige Nacht“.

Es mag stimmen, was Experten empfehlen, um die Abwehrkräfte der Menschen von Krankheiten zu stärken: tägliche Bewegung an der frischen Luft, gesund essen, ausreichend trinken. Aber wie fast immer fehlt der Hinweis auf die Freude, die beim Singen allein oder in Gemeinschaft entsteht.

Rosenheim – Auch hier wird die Lunge „belüftet“ – und zugleich kann Zufriedenheit und emotionaler Gleichklang wachsen. Beim ganz natürlichen, unperfekten Singen wird die Ausgeglichenheit gefördert und die Menschen werden gemeinsam fröhlich – auch wenn das gemeinsame Singen in der Corona-Zeit mit gebührendem Abstand erfolgen soll.

Singen macht fröhlich

Diesen sozial-gesundheitlichen Aspekt haben wir in tausenden Fällen und Gelegenheiten erfahren und mitgeteilt bekommen. In dieser Rubrik haben wir im vergangenen Corona-Winter mehrmals darüber berichtet. Und auch jetzt wollen wir Anregungen geben, wie die Menschen durch Singen auf ganz einfache Weise ihr Wohlbefinden erhalten und fördern können.

Lesen Sie auch: Singen und Musizieren in Zeiten der Coronakrise

Es gibt viele Belege darüber, dass die Menschen in unserer Heimatregion in der „dunklen“ Jahreszeit besonders oft gesungen haben. Die Bräuche im Winterhalbjahr sind vielfach mit eigenem Singen verbunden – denken Sie nur an das Martinsfest im November oder den Klöpfelbrauch an den Donnerstagen im Advent.

Tradition in der Familie

Gerade auch am Feierabend wurde im Haus und mit der Nachbarschaft und im Bekanntenkreis mehr gesungen als zu besonders arbeitsreichen Jahreszeiten im bäuerlichen Umfeld im Frühjahr, Sommer und zur Erntezeit. Und auch unser Bild von der „staden Zeit“ beinhaltet das gemeinsame Singen mit der Familie im Advent und an Weihnachten. Getreu des Mottos: „Alles Jahre wieder“.

Wenn Zusammenkünfte zum gemeinsamen Singen möglich sind, wie bei der Aktion „Weihnachtslieder selber Singen“ des Oberbayerischen Volksblattes, werden wir viele „kleine“ Singgelegenheiten anbieten. 2019 haben 400 Menschen vor dem Redaktionsgebäude in Rosenheim an der OVB-Aktion teilgenommen.

Nachricht an Ernst Schusser

Die Kreisvolksmusikpflege Rosenheim erarbeitet gerade die Mitsingblätter mit den passenden Liedern für den Advent und das Weihnachtsfest. Bei den kleinen Singangeboten im Advent auf der Straße in den Landkreisorten können die Passanten und „Gelegenheitssänger“ diese Liedblätter zum weiteren Selbersingen zuhause mit Familie und Freunden mitnehmen.

Das könnte Sie auch interessieren: Diese Bad Aiblinger Wellensittiche trällern, wenn sie den Singenden OVB-Adventskalender hören

Wenn Sie in Ihrem Ort eine solche kleine, coronagerechte Mitsinggelegenheit im Freien organisieren wollen, dann schreiben Sie an Ernst Schusser, entweder postalisch an Friedrich-Jahn-Straße 3 in 83052 Bruckmühl oder per E-Mail an ernst.schusser@heimatpfleger.bayern und geben ihre Telefonnummer an. Über dieselben Kontaktdaten können Sie auch ein kostenloses Heft anfordern, das der Förderverein für das Volksmusikarchiv als „Volksmusik-Zeitung“ mit Informationen, Liedern und Hinweisen auf Singtermine – unter Corona-Vorbehalt – einmalig herausgegeben hat. (red)

Mehr zum Thema

Kommentare