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Warten auf Godot im Theater am Markt

Sie warten gemeinsam auf Godot:Oliver Männer als Estragon (links) sowie Gerd Niedermayer als Wladimir im Theater am Markt. Mayer

Rosenheim – Im Theater am Markt in Rosenheim feiert am Samstag, 7. März, 20 Uhr, ein bekanntes Schauspiel von Samuel Beckett Premiere: „Warten auf Godot“.

Regie führt Jutta Schmidt. Mit dem Klassiker des absurden Theaters startet das Ensemble ins Frühjahr. Zur Handlung: Die Vagabunden Wladimir und Estragon erwarten sich vom „Warten auf Godot“ etwas: er soll sie vor der Langeweile retten und den Sinn des Lebens erklären. Alles, was sie während des Wartens tun, sind Versuche, sich die Langeweile zu vertreiben. Die Zeit vergeht mit Geschwätz, Schuhe an, Schuhe aus, Hut auf, Hut ab. Weil sie nicht schweigen können, reden sie dummes Zeug, schlafen, träumen, zanken und freuen sich über alles, was die Zeit vertreibt. Aber sie glauben, dass Godot kommen wird.

So abstrakt die Figuren Becketts scheinen, so konkret erleben sie Komik und Entsetzen in dem, was sie auf der Bühne treiben. Doch in ihrem herzzerreißenden Scheitern bringen sie unweigerlich die Zuschauer zum Lachen. Sie spielen ein Stück, in dem die Langeweile zwar Thema ist – aber keine Minute langweilig.

Karten kann man online unter www.tam-ost.de und bei Ticket-Zentrum Kroiss in Rosenheim unter Telefon 0 80 31/1 50 01 reservieren. Es spielen: Heinz Friedel, Merlin Lochner, Oliver Männer, Hermann Neuner und Gerd Niedermayer.

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