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Rohrdorfer Liederkranz hat neuen Dirigenten

„Von Queen bis zur Kempter-Messe“

Der Dirigent Felix Spreng (links) und der Liederkranz-Vorsitzende Andreas Wiesböck freuen sich auf das gemeinsame Konzert.
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Der Dirigent Felix Spreng (links) und der Liederkranz-Vorsitzende Andreas Wiesböck freuen sich auf das gemeinsame Konzert.
  • VonRainer W. Janka
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Felix Spreng hat beim Rohrdorfer Liederkranz die Chorleitung von Hans Wagner übernommen. Am Sonntag, 9. Oktober, singt der Chor ab 19.30 Uhr in der katholischen Kirche Haidholzen unter seinem neuen Dirigenten.

Rohrdorf – Der Organist und Dirigent Felix Spreng aus Schloßberg, der als „Orgelfelix“ im Fasching unterwegs ist und auch mehrere Jahre die Bad Reichenhaller Philharmoniker dirigiert hat, hat jüngst die musikalische Leitung des Rohrdorfer Liederkranzes übernommen. Hans Wagner hat den Chor fünfzig Jahre lang geleitet und nun den Taktstock niedergelegt. Am Sonntag, 9. Oktober um 19.30 Uhr singt der Liederkranz Rohrdorf im ersten „Auswärtskonzert“ in der katholischen Kirche Haidholzen das Programm des Premierenkonzertes unter der Leitung von Felix Spreng. Wir von den OVB-Heimatzeitungen haben mit ihm und Andreas Wiesböck, dem Vorsitzenden des Liederkranzes, gesprochen.

Herr Wiesböck, der Liederkranz Rohrdorf hat einen neuen Dirigenten. Wie ging der Wechsel vonstatten?

Andreas Wiesböck: Vor drei Jahren haben wir die Hundertjahrfeier gehabt und das 50-jährige Jubiläum vom Wagner Hans als Dirigenten. Der hat das noch durchgezogen, dann hat uns Corona eingeholt. Dann hat der Hans gesagt, dass er aufhören möchte. Einer unserer Sänger, Helmut Wiesböck, hat Felix Spreng schon länger gekannt und wusste, dass der den Münchner Männerchor leitet. Beim ersten Gespräch haben wir uns schon gut verstanden, nach den ersten Proben waren wir begeistert, er von uns und wir von ihm.

Hat es so etwas wie eine Probe-Probe gegeben?

Andreas Wiesböck: Natürlich, wir haben eine „Schnupperprobe“ gemacht. Felix ist ein guter Klavierspieler und Organist, der reißt uns schon mit.

Hat es musikalische Vorgaben gegeben?

Andreas Wiesböck: Wir haben grundsätzlich immer miteinander ausgemacht, was wir singen, wir sind eigentlich flexibel. Wir haben ja schon alles Mögliche gesungen, von Queen bis zur Kempter-Messe, das Schwierigste war eine Bruckner-Messe.

Felix Spreng, welche Eindrücke haben Sie von den ersten Proben?

Felix Spreng: Der erste Eindruck war super, ich habe ja schon viele Chöre geleitet. Bei der ersten Probe waren schon mehr da als bei anderen Chören regelmäßig. Das, was man fordert, wird schnell umgesetzt. Das hat von Anfang an richtig Spaß gemacht. Von meiner Seite aus hat es gar keine Diskussion gegeben: das passt! Eigentlich war ja die Vorgabe: Jetzt machen wir ein Konzert und dann schauen wir weiter.

In diesem Konzert singen Sie geistliche Musik von Jenkins und Rutter. Wessen Idee war das?

Felix Spreng: Das ist in den ersten Proben aufgekommen, wir haben quer aus dem Repertoire ausprobiert. Das Werk dieser beiden Komponisten ist so umfangreich, vielseitig und nie langweilig.

Und was steht nun genau auf Ihrem Programm?

Felix Spreng: Als zentrales Werk von John Rutter das „Gloria“, dann diverse Hymnen, die gut ins Ohr gehen, und das „Exsultate“, dazu „Pie Jesu“ und „In Paradisum“ aus dem Requiem von Jenkins, dazwischen ein Stück mit Euphonium, das Bernhard Frey spielt, und mit Orgel, die Franziska Maier aus Raubling spielt. Den Schluss macht kein Tschingderassabum-Stück, sondern ein Segenslied.

Sind Solisten dabei?

Felix Spreng: Im „Gloria“ sind kleine Solo-Stellen, die aus dem Chor besetzt werden. Ansonsten sind ein Bläser-Ensemble und Schlagwerk dabei, alles aus Rohrdorf.

Sind auch in der Zukunft weltliche Konzerte geplant?

Felix Spreng: Ja, im nächsten Jahr, es ist ja ein gemischter weltlicher Chor, kein Kirchenchor.

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