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Frühjahrsprogramm

Vom steirischen Alpen-Crossover bis zu Hardbop im „Le Pirate“

Nahm mit Henry Mancini den legendären Pink Panther auf: Saxophonist Don Menza.
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Nahm mit Henry Mancini den legendären Pink Panther auf: Saxophonist Don Menza.

Ein komplette, teils internationalesFrühjahrsprogramm hat der Jazz-Club „Le Pirate“ auf die Beine gestellt. Der Mut – zwei Konzertreihen mussten wegen Coroan abgesagt werden – wurde belohnt: Vier Tage vor dem Eröffnungskonzert von Mulo Francel & friends fallen die meisten Beschränkung im Kulturbetrieb wohl weg.

Rosenheim – Das Programm mit dem Titel „reloaded“ ist stilistisch eine Mischung aus Jazz, Folk und Blues und bietet internationale Musiker ebenso wie Eigengewächse der Rosenheimer Szene.

Start mit Mulo Francel und D. D. Lowka

Die Quadro-Nuevo-Urgesteine Mulo Francel und Didi Lowka haben für ihr Konzert „Spring Music“ am Donnerstag, 24. März, den ägyptischen Pianisten Rami Attallah und den österreichischen Schlagzeuger Robert Kainar eingeladen. Melodien aus fernen Ländern und energetisch-eleganter Jazz treffen auf Latin Music und Klänge aus dem Orient.

Am Mittwoch, 30. März, tritt das Samerberger Jazzensemble auf. Das Ensemble um Schlagzeuger Michael Keul bietet ein Programm um den Vibraphonisten Milt Jackson, Hauptsolist des Modern-Jazz-Quartetts. Mit dabei ist der Münchner Vibraphonist Tizian Jost.

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Das Munich Hardbop Sextetts weckt am Sonntag, 3. April, teils mit Originalarrangements die Erinnerungen an Art Blakey, Wayne Shorter und Cedar Walton. Mit einem Unplugged-Programm bringt Sundowner am Sonntag, 10. April, einen Hauch Eagles ins Pirate.

Zwei Musiker aus Rosenheim

Die beiden Rosenheimer Musiker Holger Scheidt und Valentin Preißler gestalten ihr Programm „It’s a family affair“ aus dem Great American Songbook. So gibt es am Mittwoch, 13. April, einen minimalistischen, spannenden und intimen Abend mit Saxophon und Bass.

Die US-Folk-Legende High South kommt am Sonntag, 17. April, mit vielen Eigenkompositionen à la Crosby, Still und Nash nach Rosenheim.

Das mit dem Burghausener Jazzpreis ausgezeichnete Leo-Betzl-Trio gastiert am Mittwoch, 20. April, auf der Pirate-Bühne mit ihrem neuen Programm, das noch nicht mal aufgenommen ist.

„Satan’s funeral“ heißt die jüngste CD der beiden Delta-Blues-Spezialisten Peter Crow und Mr. Jelly Roll alias Black Patti. Sie stellen das Album am Sonntag, 24. April, im Pirate vor.

Trompetenlegende Peter Tuscher nennt sein Programm mit vier Münchner Nachwuchsjazzern „meeting of generationes“. Solopartner am Baritonsax ist am Mittwoch, 27. April, August-Wilhelm Scheer.

Acoustic-Blues und Soul mit österreichischer Mundart bieten Harry Ahamer featuring Markus Marageter. Mit Eigenkompositionen Ahamers und Unpluuged-Covers gestalten beide den Sonntag, 1. Mai. Ebenfalls aus Österreich kommen die Quetschenklampfa am Donnerstag, 5. April, die steirischen Alpen-Crossover im Gepäck haben.

Der Brite Joe Webb gilt als eines der größten europäischen Nachwuchstalente am Piano. Mit seinem Landsmann Will Sach, dem Burghausener Wolfgang Hanninger und dem Münchner Xaver Hellmeier am Schlagzeug formen die vier jungen Musiker am Sonntag, 8. Mai, einen Stil unter dem Motto „Kein Jazz ohne Blues“.

Jazz-Legende Don Menza kommt

Am Sonntag, 15., und Montag, 16. Mai, gastiert der Solosaxophonist von Henry Manchini, Don Menza, mit seinem Trio im „Le Pirate“. Zusammen mit Bernd Reiter am Schlagzeug und Markus Schieferdecker am Bass wollen sie sich vor Sonny Rollins verneigen. An den beiden Tagen wird ein Mittschnitt für Menzas vermutlich letzte CD gefertigt. Don Menza wünschte sich für die Aufnahme seinen Lieblingsclub in Rosenheim.

Der in den USA lebende deutsche Pianist Walter Fischbacher begleitet mit seinem Trio am Freitag, 20 Mai, den US-amerikanischen Jazzsänger Steven Santoro.

Größen der Rosenheimer Szene

Große Namen der Rosenheimer Jazz-Szene sind am Sonntag, 22. Mai, zu Gast: Leo Betzl, Richard Prechtl, Gregor Bürger, Valentin Preißler, Michael Keul und Pepe Schober nennen sich die „Rosenheimer Jazz Connection“. Das Sextett widmet sich Kompositionen der beiden Hardbop-Stars Benny Golson und Lee Morgan.

Den Schlusspunkt setzt Gitarrist Geoffrey Goodman mit dem Criss-Cross-Trio. Der sphärische Klang von E-Gitarre, Schlagzeug, Bass und die ungewöhnlichen Kompositionen von Goodman entführen in eine andere Welt.

Kartenreservierungen sind möglich unter Telefon 0 80 31/796 80 34 während der Öffnungszeiten der Bar täglich von 19 bis 2 Uhr oder per E-Mail an thomas.jonas3010@gmail. com. re

Die Drei von High South schauen nicht nur nach Crosby, Still und Nash aus, sondern klingen auch so.

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