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Kult-Jazzlokal am Ludwigsplatz

Vier Saxofone, Bass und Schlagzeug eröffnen im Rosenheimer „Le Pirate“ die Konzertsaison

  • VonAndreas Friedrich
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Anderthalb Jahre mussten sich Pächter, Unterstützungsverein, Gäste und nicht zuletzt die Musiker gedulden, bis wieder das erste reguläre Konzert im Rosenheimer Jazzclub „Le Pirate“ über die Bühne gehen konnte. Doch das Warten hat sich gelohnt.

Rosenheim – Dazwischen lagen die Komplettschließung und schließlich ein abgespecktes Programm mit maximal einem Duo anstatt einer Band wegen der Abstandsregelungen. Eine reizvolle Überbrückung im Sommer waren die Open-Air-Konzerte am Ölberg.

Passend zum Neustart begann das Konzertprogramm mit einer jungen Band namens „Grazias“, eine Hommage an das schöne Graz. Eine gebürtige Rosenheimerin war auch mit dabei: Anna Keller (Flöte, Altsaxofon) hat am Jazzinstitut der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz studiert. Sie gastierte schon mit ihrer anderen Band „Chicken Trees“ in Kolbermoor und leitete bei den Sommerkonzerten eine Aufführung.

Beste Laune im Lokal

Das Sextett stieg im Pirate mit einer Latin-orientierten Komposition ein, schön melodisch, mit Anna Keller an der Flöte und Stephanie Schoiswohl am Sopransaxofon. Vier Saxofone sowie im Fundament Bass (Thomas Milacher) und Schlagzeug (Philipp Bindreiter) sorgten von Beginn an mit Spielfreude für beste Laune im Lokal.

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Richtig „funky“ à la „Tower of Power“ oder „Weather Report“ ging es weiter mit dem Stück „One for Peti“, mit starkem Thema und treibenden Rhythmen. Einmal eingespielt, gab es bei der Band kein Halten mehr und es gelangen begeisternde Stücke mit komplexen Abfolgen aus rhythmischen und sogar tanzbaren Passagen im Wechsel mit Improvisationen und heißlaufenden Soli.

Mehr Schlagzeug nach der Pause

Immer wieder gab es Szenenapplaus, so für „Groove Machine“ mit Florian Bauer am mächtigen Baritonsaxofon oder Sara Hoffer am Tenorsaxofon. Dass es auch mal ruhiger geht, zeigte sich im Schlaflied „Fanten“.

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Nach der Pause trat das Schlagzeug stärker hervor im Titel „Gürteltier“, als Anspielung auf den verkehrsreichen Wiener Ring. Ein weiterer Höhepunkt des Auftritts mit vielen Kompositionen von Sara Hoffer war „Eyes of a stranger“, dessen Thema eingängig war und von der Band mit anspruchsvollen Passagen voller Energie dargeboten wurde.

Pirate-Gäste waren begeistert

Weitere Tanzrhythmen gab es mit „Home it“ und „Rosenknospen“. Mit dem Abschluss „Genius“ zogen „Grazias“ noch einmal alle Register und sorgten mit starkem Saxofonsolo von Keller für Euphorie – die Pirate -Gäste waren begeistert und spendeten lange Applaus.

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