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KULTUR IN DER REGION

Theater-Strickerei Grabenstätt zieht aus

Das Grabenstätter Theater-Strickerei-Team beim Auszug aus dem alten Strickerei-Gebäude. Auch wenn man nun erst einmal „heimatlos“ ist, hat der Verein mit der Sommerkonzertreihe 2021 schon wieder große Pläne geschmiedet. Dazu hat man sich extra eine große mobile Bühne angeschafft.
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Das Grabenstätter Theater-Strickerei-Team beim Auszug aus dem alten Strickerei-Gebäude. Auch wenn man nun erst einmal „heimatlos“ ist, hat der Verein mit der Sommerkonzertreihe 2021 schon wieder große Pläne geschmiedet. Dazu hat man sich extra eine große mobile Bühne angeschafft.
  • VonMarkus Müller
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Knapp vier Jahre und vier Monate nach der Eröffnung der Theater-Strickerei Grabenstätt und unzähligen umjubelten Auftritten von Theater-Ensembles, Musikern, Kabarettisten und anderen Bühnenkünstlern aus nah und fern ist nun fürs Erste der Vorhang gefallen.

Grabenstätt – Der Chiemgauer Band „Heischneida“ um Frontmann Wenz Karger war es vorbehalten, auf der beliebten Kleinkunstbühne mit dem Dreh ihres „Lockdown“-Videos den vielsagend-klangvollen – coronabedingt nichtöffentlichen – Schlusspunkt zu setzen.

Muskelkraft ist bei Abbruch gefragt

Am vergangenen Wochenende, also zwei Wochen später, startete dann der Auszug mit dem Technikteam unter der Regie von Ton- und Lichttechniker Hansi Biller. Die gesamte Licht- und Tontechnik samt Verkabelung wurde entfernt und sachgemäß in Koffern verstaut. Bei den Abbrucharbeiten der Bühne waren schweres Gerät und viel Muskelkraft gefragt.

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Am Samstagfrüh begannen „Die Kalender Girls“-Darstellerinnen Ingrid Brucher, Conny Hagemann, Beatrix Epple und Angeliki Roussou mit dem Ausräumen der Requisiten sowie dem Verstauen von Dekoartikeln, Bildern, Vorhängen und dem Bar-Equipment, während der Zweite Vorsitzende des Theater-Strickerei-Vereins Rudolf Rett und dessen Vorstandskollege Christoph Brandl mit Bühnenbauer Tom Dürrbeck, Tom Breck, Fred Peikert sowie Hauptkoordinator Hansi Biller das ehrwürdige kultige Mobiliar verpackten und die sechs Meter langen Bänke in Millimeterarbeit aus den Räumen rangierten.

Auch Michaela Dangl und Elisabeth Biller waren als Helferinnen dabei. Begleitet wurde das große Ausräumen und Einpacken von einer Menge schöner Erinnerungen, aber natürlich auch von viel Wehmut. Die alten Strickerei-Gebäude an der Chieminger Straße 24 in Grabenstätt sollen bekanntlich abgerissen werden und einem Supermarkt weichen (wir berichteten).

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Nachdem sich der Umzug in die Gemeinde Vachendorf zerschlagen hat, hoffen nun alle Beteiligten, dass die kulturelle Erfolgsgeschichte in Grabenstätt fortgeschrieben werden kann. „Wir sind im Gespräch bezüglich neuer Räumlichkeiten. Das wird aber nicht vor 2022 spruchreif“, so Stephan Mikat, der für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Theater-Strickerei zuständig ist.

Der gesamte Auszug werde noch einige Wochen dauern, trotzdem sei man erstaunt, „wie viel an den ersten beiden Arbeitstagen geschafft worden ist“, so die Erste Vereinsvorsitzende Doris Biller.

Premiere im Juni geplant

Zum Traurigsein bleibe ihr zufolge nicht viel Zeit, denn während das Equipment nun erst einmal in den Dornröschenschlaf versinke, „beginnt für uns die heiße Phase der Vorbereitung unserer Sommerkonzertreihe 2021 auf unserer neuen mobilen Showbühne“.

Auch ein Theaterstück mit Premiere im Juni sei schon in Planung, so Biller. Bleibt nur zu hoffen, dass der coronabedingte „Kultur-Lockdown“ bald zu Ende geht.

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