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Konzertreihe

Süd-Sound-Club bringt 22 Konzerte an 11 Tagen auf Bühne im Rosenheimer Ballhaus

Roots, Blues und Bluegrass präsentiert das Duo „Black Patti“.
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Roots, Blues und Bluegrass präsentiert das Duo „Black Patti“.

Elf Abende, 22 Konzerte – der „Süd-Sound-Club“ im Ballhaus verspricht nach dürren Corona-Monaten einen kulturellen Neustart – nicht nur für das Publikum, sondern für ebenso für die Künstler, die unter der Pandemie massiv gelitten haben.

Rosenheim – Mit der Konzertreihe, die vom 24. Februar bis zum 6. März stattfindet, will das Lions-Hilfswerk deshalb der Branche unter die Arme greifen: Die Einnahmen fließen den Musikern, Bühnentechnikern, Beleuchtern und Toningeknieuren zu.

An elf Abenden finden je zwei Gastspiele statt vor Live-Publikum statt. Zugleich werden die Konzerte live im Regional Fernsehen Oberbayern gestreamt.

Donnerstag, 24. Februar: Am Unsinnigen, Donnerstag, dem Weiberfasching, treten gleich zwei Hiphop-Künstlerinnen auf, deren Musik auch Männern gefallen dürfte. Die gebürtige Bad TölzerinAnja Bavaria beschreibt ihren Musikstil scherzhaft als „boarischen Alkpop“. Ihre Musik bietet eine Mischung aus modernen Clubsounds und bayerischen Texten. Die zweite KünstlerinRIA hat während einer Reise nach Namibia ihre Liebe zum Jodeln entdeckt und seitdem einen eigenen bajuwarischen Mundart-Rap entwickelt. Dieser hat ihr bereits eine Zusammenarbeit mit den deutschen Musikerinnen Shirin David und Nura ermöglicht.

Freitag, 25. Februar: Roots, Blues und Bluegrass präsentiert am Freitag das DuoBlack Patti . Die Musiker Peter Crow C. und Ferdinand Kraemer, die seit über zehn Jahren gemeinsam auftreten, orientieren sich musikalisch an den ländlichen Musikstilen, die vor dem Zweiten Weltkrieg in den USA enstanden sind. Die GruppeJohnny And The Yooahoos aus Mühldorf setzt hingegen auf ihren dreistimmigen Gesang, begleitet von Banjo, Mandoline, Gitarre und Kontrabass – ohne Einsatz von jeglicher Elektronik. In ihrer Musik lassen sich Einflüsse von Indiefolk, Americana-Pop und Retro-Bluegrass erkennen.

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Zeitgemäße Musik aus Bayern

Samstag, 26 Februar: Am Samstagabend zeigen zwei Gruppen wie bairische Volksmusik auf der Höhe der Zeit klingt. Die fünfköpfige BandKupfadache aus Chiemgau singt über Geschichten, die das Leben schreibt, von den Dingen, „die uns lachen oder weinen lassen“, wie die Musiker selber sagen. Das zweite Konzert mitSusi & Die Spießer bietet mehrstimmigen Gesang, begleitet von Ukulele, Gitarre, Keyboard und Quetschn. Angeführt von Susi Raith vervollständigen Max Seelos und die beiden Ringelstetter-Band-Mitglieder Jochen Goricnik und Sebastian Stitzinger die Gruppe.

Sonntag, 27. Februar: Pünklich zum Faschinssonntag kommen Rock und scharfer Humor ins Ballhaus. Mit einer Mischung aus Liederemacherei und Kabarett tourt der Niederbayer CristophWeiherer im deutschsprachigen Raum. Neben Gitarre und Mundharmonika setzt er auf oft unkorrekten Humor und scharfe Sprüche. Die fünfköpfige BandHeischneida aus Traunreut spielt ihren Mix aus Rock, Ska, Funk und Gypsy-Blues mit bairischen Texten. Die 2015 gegründete Gruppe ist bereits auf dem Marienplatz in München und dem Domplatz in Salzburg aufgetreten.

Montag, 28. Februar: Am Rosenmontag trifft 70er-Jahre-Rock auf modernen Deutsch-Pop. Bereits 1969 gründeten Miroslav Nemec` (Keyboard) und Gerwin Eder (Gitarre) zusammen mit dem Bassisten Gerhard Hinz und Schlagzeuger Mirko Rois in Freilassing die BandMiro Nemec` Asphyxia und huldigen seitdem in Originalbesetzung ihren Vorbildern Rolling Stones, Frank Zappa, Beatles, Bob Dylan und Jimi Hendrix. Die ebenfalls vierköpfige BandKannheiser um Bandleader Juri Kannhesier produziert Deutschpop. Die Texte der Gruppe erinnern an die Neue Deutsche Welle, wohingegen Auto-Tune und ein Future-Pop-Beat die heutige Musik widerspiegeln.

Dienstag, 1. März: Am Faschingsdienstag gibt es Rock, Pop und Folk in bairischer Mundart. DieBriada, Male und Chris Scheitzeneder, sind tatsächlich Brüder und teilen eine gemeinsame Leidenschaft für Musik. Im Laufe von zahlreichen gemeinsamen Bandprojekten der gebürtigen Wasserburger ist der Briada-Sound, ein Mundart-Pop, entstanden. Die Musiker vonSchariwari aus Ebersberg präsentieren eine Werkschau, pünktlich zum 45-jährigen Bandjubiläum. Die beiden Komponisten und Texter Günther Lohmeier und Hans Reupold, gründeten 1977 die Formation.

Mittwoch, 2. März: Mit Jazz und Techno treffen am Mittwochabend zwei Gegensätze aufeinander. Die GruppeThe Cat`s Table rund um den Saxophonisten Tom Reinbrecht präsentieren mit Einflüssen aus Jazz, Soul, Funk und Rhthm‘n‘Blues ein breites Spektrum an Musikstilen. Im Kontrast dazu spielt das Leo Betzl Trio, kurzLBT, Technomusik – und das ganz ohne Einsatz von Computer und Syntheziser . Die Musik wird rein akustisch erzeugt, auf Klavier, Kontrabass und Schlagzeug.

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Donnerstag, 3. März: Für weibliche Stimmgewalt sorgen zwei erfolgreiche Solistinnen am Donnerstag.Gudrun Mittermeier hat zunächst unter dem Künstlernamen „Somersault“ nur englische Titel veröffentlicht. Inzwischen singt sie auch auf Bairisch und unter ihrem bürgerlichen Namen. Die studierte JazzsängerinLaura Kipp veröffentlichte 2021 ihr Debütalbum „Quiet Land“. Ihre stilistische Bandbreite reicht von Jazz über Soul, Funk und Pop bis hin zum Chanson.

Freitag, 4. März: Am Freitag trifft ein Newcomer-Duo auf einen in der Region bekannten Musiker. Hannah Weidlich und Falco Eckhof präsentieren alsHannah & Falco einen Mix aus Indie-Folk und Americana. Mit ihrem zweistimmigen Gesang die beiden an Americana-Größen wie „The Handsome Family“ oder an Angus & Julia Stone. Viele kennenMartin Kälberer vor allem im Duo mit Werner Schmidbauer. Aber auch als Solokünstler hat er neun Studioalben veröffentlicht, auf denen die Stille ein häufig widerkehrendes Thema ist.

Deutscher Poetry Slam und englischsprachige Lieder

Samstag, 5. März: Am Samstagabend gibt es ein abwechslungsreiches Programm mit deutschem Poetry Slam und englischsprachige Liedern. Die Bad AiblingerinEva Niedermeier wurde 2015 bayrische Meisterin im Poetry Slam. Auch als Musikerin und Autorin konnte sie bereits erste Erfolge erzielen. Ihre Texte sprechen Klartext, sie spricht und slammt über Dinge mitten aus dem Leben. Die aus München und Bad Aibling stammende MusikgruppeVero Reiser & The Pretty Damn Amazing bewegt sich mit ihrer Musik zwischen Soul und Americana. Das erste Album der Gruppe, „Pretty Damn Amazing, Too“, erschien 2020.

Lokalmatador: Michael Fenzl aus Raubling spielt mit seiner Band.

Sonntag, 6. März: Am letzten Abend der Konzertrehie kann man zwei Künstler erleen, die seit Jahren fester Bestandteil der bayrischen Musikszene sind. Als Teil der „3 Männer mit Gitarre und als Solist istMichi Dietmayr seit 25 Jahren in der bayerischen Musik- und Comedy-Szene unterwegs. In seinem aktuellen Programm zeigt er mit einem Mix aus lustigen und nachdenklichen Liedern den Zuhörern seine Welt. Michael Fenzl, vormals Teil der Folkrockband „Django 300“, widmet sich mitFenzl & Band jetzt seinem eigenen Projekt. Der Kontrabassist aus Raubling hat seit dem Beginn seiner Solokarriere 2017 bereits zwei Alben veröffentlicht. re

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