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Chorkonzert von Innharmony in Edling

Schlendern durch die Musikgeschichte

Buntgemischt war das Programm des Chors Innharmony aus Edling im voll gefüllten Krippnerhaus in Edling. Seit den 90er-Jahren hatte sich aus sangeslustigen Sportlerinnen unter dem Namen "Ladies in Red" ein reiner Frauenchor entwickelt, zu dem später "Men in Black" dazu kamen. Seit März 2008 leitet Anja Schwarze-Janka den Chor, der jetzt auf etwa 30 Sänger angewachsen und dessen Repertoire stark erweitert worden ist.

Im Vordergrund des Konzertes stand die pure Freude am Singen, gleich welcher Stilrichtung, Form oder Zeit. So wurde es ein vergnügliches Schlendern durch die Musikgeschichte, von italienischen Madrigalen bis "Killing me softly", von Schumanns romantisch-bewegtem "Zigeunerleben" bis zu rhythmisch geprägten Gospelsongs, vom mexikanisch-revolutionären, in die Beine gehenden "Cucaracha" bis zum merkwürdig-sinnfreien "Rinderwahn" von Max Raabe, vom schmachtenden Dean-Martin-Souvenir ("verybody loves somebody") bis zum melancholischen "Autumn leaves".

Der Chor wechselte dabei öfters die Formation, bot einzelnen Sängern einige Soli, verkleinerte sich zum Madrigalquartett oder fungierte als Begleitchor zum Sologesang der Dirigentin, die auch am Klavier und vom Klavier aus dirigierte. Als überraschungseinlage erwies sich ein rassiges weibliches Flamenco-Trio aus Rosenheim mit schönen Kleidern, rasselnden Kastagnetten und formvollendeten Bewegungen. Durchs Programm führte launig, aber ein bisschen weitschweifig Philipp Bachmann. Die Zuhörer waren höchst animiert und genossen diesen musikgeschichtlichen Spaziergang sichtlich. RWJ

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