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Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Beinahe-Katastrophe vor EM-Spiel Deutschland - Frankreich

Rosenheimer Greenpeace-Aktivist bei EM in München: Scharfschützen waren zum Schuss bereit

Gerade verliest der Stadionsprecher die Aufstellung Deutschlands vor dem EM-Spiel gegen Frankreich. …
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Rhythmus, Tanz und Musik in Farben sprühenden Bildern

Farbenfroh und bewegt:Die „Frauen Indiens“ von Eva Dahn Rubin. Giesen

Traunstein – Ein Farben sprühendes Erlebnis bietet die neue Ausstellung „Innere Welten“ in der Alten Wache im Rathaus, die noch bis einschließlich kommenden Sonntag zu sehen ist.

Die ausstellende Künstlerin ist Eva Dahn Rubin aus Aschau im Chiemgau.

Bei ihrer Ausstellung in der Alten Wache, wo 29 ihrer ungemein lebendigen, farbenfrohen Bilder zu sehen sind, wird ihre Freude am Ausprobieren und Experimentieren deutlich. Der Rhythmus der Musik scheint in allen ihren Bildern mitzuschwingen. Eva Rubins Bilder haben fast überall Menschen zum Inhalt. Da sind die „Faces“ oder „Weltmenschen“, lediglich Köpfe aus allen Nationen, meist Frauen, seltener Männer – etwa ein Indianer oder ein Jesus ähnlicher Kopf mit einer Taube davor.

Beim Malen experimentiert Eva Dahn Rubin in verschiedenen Techniken, oft Mischtechniken manchmal mit Blattgold auf Leinwand oder „kaschiertem Styropor“.

Vor Beginn des Malprozesses weiß die Künstlerin oftmals noch nicht, wie das fertige Bild aussehen soll. „Wann ist ein Bild fertig?“ wollte der Laudator, Professor Dr. Peter Michael Hamel, bei der Vernissage wissen. Der Direktor der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München für die Abteilung Musik führte in Wort und Klang in die Ausstellung ein, indem er bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Vernissage durch improvisierte Klänge auf verschiedenen Instrumenten die Schwingungen der Bilder gewissermaßen musikalisch widerspiegelte.

Professor Hamel hatte als Redner bei der letzten Verleihung des Arts-Kulturförderpreises in Traunstein an den jungen Bildhauer Marco Bruckner auf dessen große Begabung hingewiesen und darauf dass seine Bildwerke nicht „fertig“ im landläufigen Sinne seien, sondern sich durch die Augen des Betrachters andauernd weiterentwickeln können. Eine ähnliche Begabung stellte Hamel, der seit 30 Jahren in Aschau lebt, auch bei seiner gleichsam örtlichen „Nachbarin“ Eva Dahn Rubin fest. Sie lebt und arbeitet seit 2016 mit ihrem Mann Max Rubin in Aschau, wo ein Gewächshaus im Garten ihres Hauses ihr Atelier ist.

Eva Dahn Rubin bestätigte Hamels Beobachtung, dass ihr meist erst ihr Mann sagen könne, wann ein Bild fertig ist: „Oft erlebe ich tiefe Konzentration und freudige Leidenschaft beim Malen. Das ist für mich auch im fertigen Werk spür- und sichtbar. In meiner Wahrnehmung wird das Bild so zu einem Energie geladenen und kraftvollen Objekt“.

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