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AUSSTELLUNG

Fritz Halberg-Krauss und Gertruda Gruber: Reizvolle Kontraste im Priener Heimatmuseum

Gertruda Gruber: „Am Kesselsee“, Öl auf Leinwand, um 1980 entstanden. re
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Gertruda Gruber: „Am Kesselsee“, Öl auf Leinwand, um 1980 entstanden. re

Mit „Kontraste – Landschaftsbilder von Fritz Halberg-Krauss und Gertruda Gruber“ ist die derzeitige Sonderausstellung im Heimatmuseum Prien überschrieben, die – ursprünglich als Weihnachtsausstellung geplant – nun nach der langen coronabedingten Schließung endlich gezeigt werden kann.

PrienFritz Halberg-Krauss (1874 bis 1951) gilt als der letzte wirkliche Vertreter der sogenannten „Münchner Schule“. Obwohl heute vielfach unterschätzt, zählen seine naturalistischen Bilder aus dem Werdenfelser Land, dem Chiemgau und dem Dachauer Moos mit zum Besten, was die Münchner Landschaftsmalerei des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat. Dagegen stehen die stark auf Farbe und Form reduzierten Arbeiten der, 1924 in Mähren geborenen, Malerin Gertruda Gruber. Ausgebildet an den Kunstakademien in Prag und Paris fokussierte sie in ihren Bildern insbesondere den Raum um ihre Wahlheimat Rosenheim. Bekannt wurde die 2014 verstorbene Künstlerin vor allem auch durch ihre „Dorfskizzenblätter“ im Oberbayerischen Volksblatt.

Vermeintliche Gegensätze

Der Ruf als „Vielmaler“ verbindet die beiden Künstler. Der besondere Reiz der Schau liegt in der – vermeintlich – starken Gegensätzlichkeit und dem extremen Kontrast der Kunstauffassung, dem das Heimatmuseum Prien mit rund 50 Arbeiten aus der eigenen Sammlung und mit Leihgaben aus der Städtischen Galerie Rosenheim nachgeht.

Fritz Halberg-Krauss: „Uferlandschaft“, Öl auf Leinwand, um 1920 gemalt.

Ausstellung zu „Frauenwörther“ später

Bedauerlicherweise muss, ebenfalls coronabedingt, die geplante Retrospektive der historischen Künstlergruppe der „Frauenwörther“, die am 15. Mai 1921, also vor genau 100 Jahren, ihre erste Ausstellung in der Torhalle auf Frauenchiemsee zeigen konnte, verschoben werden. Die geplante Sonderausstellung „Die Welle – Freie Vereinigung Chiemgauer Künstler“ wird aber auf alle Fälle noch im Sommer oder Herbst 2021 stattfinden.

Das Museum, das in seiner Historischen Galerie der Chiemseemaler einen Überblick über zwei Jahrhunderte regionale Kunstgeschichte der „Künstlerregion Chiemsee“ vermittelt, darunter auch Bilder der „Frauenwörther“, ist täglich außer Montag von 14 bis 17 Uhr zu besichtigen.

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