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Carmina (12) und Daniela (13) aus Traunreut verschwunden: Mädchen werden in Bad Aibling vermutet

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Carmina (12) und Daniela (13) aus Traunreut verschwunden: Mädchen werden in Bad Aibling vermutet

Zwei 12 und 13 Jahre alte Mädchen, die in einem Pflegeheim in Traunreut wohnen, werden vermisst. …
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Neues Album

Quadro Nuevo segelt auf den Spuren von Odysseus

Der Sonne entgegen: (von links) Andreas Hinterseher (Akkordeon), D.D.Lowka (Bass), Paulo Morello (Gitarre), Philipp Sterzer (Flöte) und Mulo Francel (Saxofon) sowie und (vorne) Robert Kainar (Schlagzeug).
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Der Sonne entgegen: (von links) Andreas Hinterseher (Akkordeon), D.D.Lowka (Bass), Paulo Morello (Gitarre), Philipp Sterzer (Flöte) und Mulo Francel (Saxofon) sowie und (vorne) Robert Kainar (Schlagzeug).
  • VonAndreas Friedrich
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Mehr und mehr wird aus der Weltmusik-Formation „Quadro Nuevo“ ein künstlerisches Reise-Gesamtkunstwerk, auf der Suche nach Inspiration durch die jeweiligen Regionen und konzeptionell vorbereiteten Themen.Jetzt ging es auf Spurensuche in die griechische Antike. Herausgekommen ist ein neues Album.

Rosenheim – Bandleader Mulo Francel, aufgewachsen in Riedering, und seine illustren Mitmusikanten bereiteten bereits eine Vielzahl von Umwelt- und Geschichtsthemen für das Ausstellungszentrum Lokschuppen auf. Sie waren in anderen Kulturkreisen auf Tournee, befassten sich mit der Welt des Tangos ebenso wie mit der Musiktradition Ägyptens, widmeten sich aber auch Alpensagen und deutschen Volksliedern. Zuletzt war es die internationale Bergwelt, die den Stoff für ein länger geplantes Album von Mulo Francel abgab mit dem Tite l „Mountain Melodies“ und einigen mit Instrumenten bewältigten Höhenmetern.

30 Personen mit an Bord

Im Spätsommer startete die Crew zu ihrem bisher aufwendigsten Reiseprojekt. Mit über 30 Leuten ging es auf die Liparischen Inseln, die vulkanisch geprägte Inselgruppe vor der Küste Siziliens mit dem Stromboli als immer noch aktiven Feuerberg. Dabei waren unter Organisation von Kunsthistoriker Thomas Linsmayer außer den acht Musikern noch Familienmitglieder, Journalisten, ein Foto- und Kamerateam und Freunde mit dabei. Das Ziel war, den Mythen der griechischen Antike nachzuspüren, alte Geschichten zu hören und neu zu interpretieren.

Antike Szenen nachgestellt

In mitgebrachten Gewändern schlüpften viele Reiseteilnehmer in antike Rollen und stellten Szenen nach. Man machte sich Gedanken über den aktuellen Zustand des Mittelmeers, über Umweltverschmutzung und Migration. Als Dokumentation des Erlebten ist zum Abschluss eine Ausstellung in der Pasinger Fabrik geplant, für die Linsmayer als Kulturmanager fungiert.

Hier geht‘s zum virtuellen Reise-Logbuch.

Kurz nach der Reise – zur Halbzeit wechselte ein Teil der Reisegruppe auf den Zweimaster „Florette“ zum Segelabenteuer – entstand im Studio ein ganz neues Album. „Odyssee“ lautet der Titel nach dem griechischen Helden, der seine Abenteuer in der Ferne bestehen muss, zwischen den Ungeheuern Skylla und Charybdis und verfolgt vom riesenhaften Zyklopen. Herausgekommen ist ein interessantes Album, mit teils sperrigen, teils wunderbar eingängigen Stücken. Meist melodisch, gern rhythmisch, manche Stücke temperamentvoll und wuchtig, andere versonnen und meditativ.

14 Kompositionen

Der Reigen der 14 Titel wird umrahmt von zwei Francel-Kompositionen, „Odyssee Calling“ und „Swinging Odyssee“, beide rasant galoppierend und „typisch“ Quadro Nuevo. Der Gitarrist Paolo Morello, zuletzt immer wieder bei Livekonzerten dabei, war ebenfalls an Bord und steuerte eine wunderbar versonnene Komposition bei, „Between the Waves“. Ein Höhepunkt auf dem Tonträger ist das hochdynamische „Poseidon’s Revenge“, komponiert von Pianist Chris Gall aus Bad Aibling, der ebenfalls ein Part der Quadro Nuevo-Live-Besetzungen ist. Wuchtig und eingängig, zwischen Drama und Emphase schaukelt sich das Stück mit viel Power durch. Andere Titel hingegen spielen mehr mit subtilen Tönen, wie „Ciclope Senza Vista Mare“ von Bassist und Percussionist D.D.Lowka und „Dionysos“ von Andy Hinterseher.

Quadro Nuevo: „Odysee – A Journey into the light“ mit Mulo Francel, Andreas Hinterseher, D.D.Lowka u. a. (GLM Music).re

Dass die Band sich flexibel aus Elementen der Weltmusik wie Ska oder Bossa Nova bedient, macht sich auch beim Stück „And Pull !“ bemerkbar, mit schönen Tangoeinsprengseln vom Akkordeon Hintersehers.

Reisefotos undantike Sagengestalten

Das lautmalerische, monumentale „Vulcano“ als Reminiszenz an den Gott des Feuers und mit klanglicher Amboss-Imitation spürt ebenfalls der Antike nach, so wie die stilleren „My name is Circe“ und „Lullaby for Ikarus“ von Mulo Francel beziehungsweise Robert Kainar. Die CD beinhaltet ein schön gestaltetes Booklet mit Fotos der Reise, mit Motiven vom Segeln, antiken Sagengestalten und gemeinsamer Musik.

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