Noch mehr Parodien

Wolfgang Krebsals Markus Söder. Hötzelsperber
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Wolfgang Krebsals Markus Söder. Hötzelsperber

Bestes bayerisches Polit-Kabarett bot Wolfgang Krebs im voll besetzten Saal des Gasthauses Maurer in Grainbach.

„Die Watschenbaum-Gala“ war der Titel seines neuen Programms noch vor der eigentlichen Premiere in München. „Mehr Figuren, mehr Tempo und mehr Abwechslung“ – das versprach Organisatorin Anna Schreiber bei ihren Willkommensgrüßen auf der Grainbacher Theaterbühne. Von der Richtigkeit dieser Ankündigung konnten sich dann gut zwei Stunden lang die Besucher überzeugen, denn die rund 20 parodierten Persönlichkeiten sorgten für andauernde Heiterkeit. Scheinbare Versprecher, Wort-Verdrehungen und witzige Ableitungen aus dem bayerischen und politischen Alltag kamen vom Profi-Kabarettisten am laufenden Band. Ob den bayerischen Politikern wie Ministerpräsidenten Horst Seehofer, Edmund Stoiber und Günter Beckstein, oder wie Heimatminister Markus Söder und Innenminister Joachim Herrmann – der Beifall war diesen genauso gewiss wie den Parodien auf Bundeskanzlerin Angela Merkel, wie einem grottenschlechten Schlagersänger, einem ins Weißbier verliebten Durchschnitts-Bayern oder einer unverschwiegenen Chefsekretärin. Jeder bekam von Wolfgang Krebs seine Watschen.

Krebs war bereits zum dritten Mal auf dem Samerberg und er will dorthin gerne wiederkommen, versprach er nach einigen erklatschten Zugaben versprach. Zuerst ist er aber mit der Showband „Bayerische Löwen“ am Samstag, 5. August, beim Gautrachtenfest des Chiemgau-Alpenverbands in Atzing zu sehen. hö

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